Kunio Hatoyama

Kunio Hatoyama (jap. 鳩山 邦夫 Hatoyama Kunio; * 13. September 1948 in der Präfektur Tokio; † 21. Juni 2016 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister.

Hatoyama war Absolvent der Universität Tokyo und seit 1976 mit Ausnahme der Jahre 1979 bis 1980 und 1999 bis 2000 Abgeordneter im Shūgiin, zuerst für den Dreimandatswahlkreis Tokio 8, nach der Wahlrechtsreform zunächst im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 2. Er gehörte zunächst der regierenden LDP an, der er nach seiner zweiten Wahl ins Parlament 1980 beitrat. Innerhalb der Partei gehörte er zur Tsushima-Faktion. Allerdings hatte er 1993 die Partei verlassen und war gemeinsam mit seinem Bruder Yukio an der Gründung der Demokratischen Partei Japans (DPJ) 1996 beteiligt. 1999 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder und kandidierte für die Nachfolge von Yukio Aoshima bei der Gouverneurswahl in Tokio, unterlag aber klar Shintarō Ishihara. Während sein Bruder zwischen 1999 und 2002 Vorsitzender der DPJ war, verließ Kunio Hatoyama die Partei im Jahre 2000 und kehrte in die LDP zurück mcm taschen sale. Für diese wechselte er bei der Wahl 2003 in den 18. Wahlkreis im Westen der Präfektur, unterlag aber klar DPJ-Mitgründer Naoto Kan und wurde nur über den Verhältniswahlblock wiedergewählt. Seit der Wahl 2005 kandidierte Hatoyama im 6. Wahlkreis Fukuoka, nicht mehr in Tokio.

Von 1991 bis 1992 war Hatoyama Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Nach seinem Parteiaustritt wurde er 1994 Arbeitsminister im Kabinett Hata für die Fraktion Kaikaku no Kai (改革の会, „Reformversammlung“). Zurück in der LDP ernannte ihn Shinzō Abe im August 2007 kurz vor seinem Rücktritt zum Justizminister. Bei der Kabinettsumbildung im August 2008 wurde er von Premierminister Yasuo Fukuda durch Okiharu Yasuoka ersetzt.

In seiner Amtszeit als Justizminister autorisierte Hatoyama 13 Erhängungen und damit die meisten Hinrichtungen durch einen einzelnen Minister seit der vierjährigen Nichtanwendung der Todesstrafe zwischen 1989 und 1993.

Im September 2008 berief ihn Premierminister Tarō Asō als Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in sein erstes Kabinett. Im Streit um eine mögliche Neubesetzung des Vorstands der privatrechtlichen JP Group, die sich noch in Staatsbesitz befindet, trat Hatoyama am 12. Juni 2009 zurück

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. Hatoyama galt als wichtiger innerparteilicher Verbündeter Asōs. Einen Übertritt zur Demokratischen Partei

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, die seit Mai 2009 wieder unter Vorsitz seines Bruders Yukio steht, lehnte er ab, schloss jedoch einen Austritt aus der LDP nicht aus.

2009 wurde im Zusammenhang mit dem Spendenskandal um seinen Bruder Yukio bekannt, dass Kunio Hatoyama zwischen 2003 und 2008 wie sein Bruder Milliardensummen von seiner Mutter erhalten hatte.

Im März 2010 verließ Hatoyama die LDP. Eine Zusammenarbeit mit seinem Bruder Yukio schloss er aus, dessen Regierung er als „sozialistisch“ kritisierte. Er kündigte die Gründung einer neuen Partei an, für die er die LDP-Politiker Kaoru Yosano und Yōichi Masuzoe gewinnen wollte, blieb aber während der Parteiumbildungen bis 2012 parteilos.

Nach der Shūgiin-Wahl 2012 kehrte Hatoyama Ende Dezember 2012 in die LDP zurück. Hatoyama stand, wie Premier Abe und weitere Kabinett-und LDP-Parteimitglieder, der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.

Hatoyamas Großvater Hatoyama Ichirō war zwischen 1954 und 1956 Premierminister von Japan und Gründungsvorsitzender der LDP. Sein Urgroßvater Hatoyama Kazuo war bereits Abgeordneter und Präsident des Shūgiin. Kunio Hatoyamas Vater Hatoyama Iichirō war von 1976 bis 1977 japanischer Außenminister und ebenfalls LDP-Mitglied, seine Mutter ist eine Tochter des Bridgestone-Gründers Ishibashi Shōjirō. Seine halbaustralische Ehefrau Emily Takami ist ein ehemaliges Model; ihr älterer Sohn Tarō war von 2003 bis 2005 Abgeordneter des Tokioter Präfekturparlaments für die langjährige Familienheimat Bunkyō und bewarb sich bei der Sangiin-Wahl 2010 als Kandidat der Shintō Kaikaku für ein nationales Mandat, der jüngere Sohn Jirō ist seit 2013 Bürgermeister der Stadt Ōkawa in Kunios (neuerem) Abgeordnetenwahlkreis in Fukuoka.

Jan Jastram

Jan Jastram (* 18. Oktober 1958 in Rostock) ist ein deutscher Bildhauer.

Jastram wurde 1958 als Sohn der Graphikerin Inge Jastram und des Bildhauers Jo Jastram geboren. Er studierte nach dem Abitur in Dresden Architektur

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, arbeitete nach dem Abbruch des Studiums zunächst als Former in der Werkstatt seines Vaters und lernte sodann Tischler und Drechsler. 1984 nahm er ein Studium als Holzbildhauer an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg bei Hans Brockhage auf. Seit 1987 ist er freischaffender Bildhauer

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. Er stellt seine Objekte zumeist von freier Hand mit der Motorsäge aus Holz her.

Einige seiner Werke befinden sich im Besitz des staatlichen Museums in Schwerin und der Kunsthalle in Rostock mcm taschen sale. Im öffentlichen Raum ist sein Ensemble Offene Stelen vor dem Landgericht Lübeck und seine Bronzeskulptur Familie vor der Landeszentralbank Neubrandenburg zu sehen. Jan Jastram erhielt 1997 den Caspar-David-Friedrich-Förderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern und 1998 den Karl-Heinz-Goedtke-Gedächtnispreis des Herzogtums Lauenburg.

Edwin Katzenellenbogen

Edwin Maria Katzenellenbogen (* 22. Mai 1882 in Stanislau; † nach 1955) war Psychiater und als Häftlingsarzt im KZ Buchenwald eingesetzt.

Edwin Katzenellenbogen, Sohn eines Rechtsanwaltes, wuchs in Stanislau und Lemberg auf. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Schullaufbahn und dem 1900 bestandenen Abitur begann er sein Studium an der jesuitischen Hochschule in Lemberg. Nach einem kurzzeitigen Studium generale wechselte er im April 1901 an die Universität Leipzig und studierte im Schwerpunkt Medizin und Philosophie.

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums wanderte er 1905 in die USA aus und heiratete Marie A. Pierce, die Tochter eines prominenten amerikanischen Richters. Danach kehrte er kurzzeitig an die Universität Leipzig zurück, um 1907 zu promovieren, und reiste anschließend erneut in die USA aus. Katzenellenbogen spezialisierte sich auf die Fachrichtung Psychiatrie und erlernte das Verfahren der Hypnose. Er war unter anderem im staatlichen Krankenhaus von Massachusetts und in New Jersey, wo er bei einem Gesetzentwurf zur Sterilisierung Epilepsiekranker, Krimineller und unheilbar kranker Menschen mitwirkte, tätig. Er lehrte von 1909 bis 1910 an der Harvard University abnorme Psychologie und veröffentlichte im Journal of Abnormal Psychology einen Artikel über vorgetäuschte Symptome.

Katzenellenbogen fungierte auch als Gutachter in Gerichtsprozessen, unter anderem in einem Prozess gegen einen Mörder, der angab, aufgrund von Epilepsie vermindert schuldfähig gewesen zu sein. Auch bedingt durch Katzenellenbogens Gutachten wurde der Angeklagte 1912 durch den Elektrischen Stuhl hingerichtet. Er unterstützte aktiv die Kampagne der Eugenik-Bewegung in den USA und wurde Mitglied der Eugenics Research Association. 1915 verließ er die USA und verbrachte die folgenden Jahre in europäischen Hauptstädten.

Spätestens 1920 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er in Berlin seinen Wohnsitz nahm. Dort wurde er am 15. Dezember 1924 vor der Strafkammer des Schöffengerichts in Lichterfelde wegen Betruges mcm taschen sale, Heiratsschwindel und Diebstahl in 27 Fällen angeklagt. In einer Reportage im Berliner Tageblatt vom 15. Dezember 1924 wurde folgendes berichtet:

„Ein Betrügergenie vor Gericht – Die Straftaten des Arztes Dr. Katzenellenbogen.
Ein durch die Persönlichkeit des Angeklagten für die Öffentlichkeit sehr interessanter Prozess begann heute vormittag vor der Strafkammer des Schöffengerichts in Lichterfelde. Hier hatte sich einer der gefährlichsten Heirats- und Gründungsschwindler der Gegenwart, der 42 Jahre alte Arzt Dr. Edwin Maria Katzenellenbogen, wegen Betruges, Heiratsschwindeleien und Diebstahls in 27 Fällen zu verantworten. Den Vorsitz der Verhandlung führte Amtsgerichtsrat Dr. Feußner, während als Nebenkläger Rechtsanwalt Dr. Frey zugelassen ist. Dr. Katzenellenbogen kaufte vor mehreren Jahren in Zehlendorf eine Villa, in der er eine Pension einrichtete. Er vermietete seine Zimmer nur an valutastarke Ausländer und hatte durch sein gewandtes Auftreten großen Zuzug. Er verstand es, seinen Gästen einzureden, dass er ihr Geld in Deutschland außerordentlich günstig anlegen könnte. Auf diese Art beschaffte er sich große Summen in ausländischer Währung und kaufte dafür noch eine Villa in Baden-Baden und eine weitere in Flensburg. Auch ein elegantes Automobil nannte er bald sein eigen. Seine Geldgeber verstand er mit Geschick zu vertrösten und mietete, um weitere Kredite zu erhalten, in der Lützowstraße einen leeren Raum. Diesen richtete er als Büro der angeblichen G.m.b.H. ein. Während dieser Zeit lernte der Betrüger in einem vornehmen Hotel in Berlin die Gattin des holländischen Staatssekretärs im Kolonialministerium, van Brink, kennen. Dr. Katzenellenbogen verstand es, durch sein verschwenderisches Auftreten dermaßen auf Frau van Brink einzuwirken, dass diese ihrem Gatten den Rücken kehrte und im Herbst 1920 nach der Villa des Dr. Katzenellenbogen in Zehlendorf übersiedelte. Er heiratete die inzwischen geschiedene Frau nicht, sondern lebte mit ihr in wilder Ehe. Er verstand es, das große Vermögen der Frau van Brink sich anzueignen und ließ sich auch von dem Vater seiner Geliebten, dem er vortäuschte, dass er sich inzwischen mit seiner Tochter vermählt hatte, große Beträge zu Spekulationszwecken geben. Der Vater war Großkaufmann in Norwegen und zahlte dem Dr. Katzenellenbogen in Kronen das Geld aus. In der heutigen Verhandlung erklärte der Angeklagte, dass er mit diesen Summen an der Börse spekuliert und durchweg gute Erfolge aufzuweisen hatte. Durch eine unerwartete Verordnung der Regierung, die die Beleihung ausländischer Valuten durch die Banken unter Strafe stellte, will er das ganze Vermögen verloren haben. Auch die übrigen Geldgeber, es waren hauptsächlich Griechen, Schweden, Türken und Norweger, waren ihre Gelder losgeworden, da die von Dr. Katzenellenbogen ins Leben gerufene Öl- und Fettverwertungsgesellschaft m.b.H. und ein Schönheitsinstitut G.m.b.H. zusammengebrochen waren. Inzwischen hatte sich Katzenellenbogen auf den Heiratsschwindel geworfen, und erließ Heiratsanzeigen in den Tageszeitungen. Er nannte sich jetzt ‚Dr. Rießer’ und gewann durch sein Auftreten das Vertrauen zahlreicher Frauen. Die ganze Herrlichkeit nahm aber ein jähes Ende, als der illegitimen Ehe mit Frau van Brink ein Kind entsprossen war. Der Vater begab sich auf das zuständige Standesamt in Zehlendorf, um seinen Sohn anzumelden. Dort machten ihm aber die Beamten Schwierigkeiten, denn hier war ein Ehepaar Dr. Katzenellenbogen nicht bekannt. Man stellte Ermittlungen an, die ergaben, dass vor Jahresfrist ein gewisser Katzenellenbogen aus Galizien in die amtlichen Listen eingetragen war. Die Kriminalpolizei nahm ihn damals fest, er wurde aber nach Ablegung eines Geständnisses und Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Seit seiner Freilassung war Dr. Katzenellenbogen verschwunden. Jetzt aber hatte sich die bekannte Schriftstellerin Karin Michaëlis, die eigens zu diesem Zweck aus Dänemark nach Deutschland gekommen war, ihrer betrogenen Freundin, Frau van Brink, angenommen und die Staatsanwaltschaft II in Berlin auf das gefährliche Treiben Katzenellenbogens aufmerksam gemacht. Es stellte sich heraus, dass dieser das uneheliche Kind entführt hat, so dass alle Nachforschungen nach diesem bisher erfolglos waren. Deswegen wurde Dr. Katzenellenbogen erneut verhaftet und ein besonderes Verfahren wegen Kindesentführung gegen ihn eingeleitet. Auch heute erklärte der Schwindler dem Gericht, dass Frau van Brink nach den amerikanischen Gesetzen noch seine Frau sei, da er mit ihr jahrelang zusammenlebte. Das Kind will er angeblich in England in Pflege gegeben haben, verweigert aber die Angabe der Adresse. Bis zur Mittagsstunde zog sich die Vernehmung des Angeklagten hin, der sich in ziemlich geschickter Weise verteidigt und die ihm zur Last gelegten Betrügereien durchweg bestreitet.“

Ein Verfahren zur Aberkennung seines Doktortitels aufgrund von unwürdigem Verhalten wurde 1927 ohne weiterführende Konsequenzen eingestellt. Wegen Betrugs und Urkundenfälschung wurde er 1935 in Berlin erneut zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Aufgrund der Verurteilung Katzenellenbogens beantragte die Staatsanwaltschaft zudem seine Ausweisung aus Deutschland. Der Doktortitel wurde ihm schließlich durch die Universität Leipzig, wahrscheinlich hauptsächlich wegen seiner vermuteten jüdischen Herkunft, aberkannt.

Anschließend emigrierte Katzenellenbogen in die Tschechoslowakei, wo er erneut straffällig wurde. Danach gelangte er über Italien Ende 1939 nach Frankreich. Ab 1940 erfolgten mehrere Verhaftungen in Paris und anschließende Befragungen durch die Gestapo. Aufgrund seiner psychiatrischen Kenntnisse wurde Katzenellenbogen mehrmals zu Untersuchungen von deutschen Wehrmachtssoldaten im Militärgefängnis zur Feststellung einer möglichen psychischen Erkrankung herangezogen.

Wegen seines eugenischen Hintergrundes, der vermeintlichen amerikanischen Staatsbürgerschaft und trotz seiner vermuteten jüdischen Abstammung arbeitete Katzenellenbogen als Arzt unter Arrest für die Wehrmacht.

Im September 1943 wurde Katzenellenbogen aufgrund einer Verfügung aus Berlin in das KZ Buchenwald eingewiesen, wo er zunächst als leitender Häftlingsarzt (Haftnummer 20.103) im Kleinen Lager fungierte. Im Oktober 1944 wurde Katzenellenbogen in das Hauptlager des KZ Buchenwald überstellt und arbeitete im dortigen Häftlingskrankenbau als Häftlingsarzt bis zur Befreiung des Lagers im April 1945. Als privilegierter Funktionshäftling durfte Katzenellenbogen auf eigenen Wunsch zivile Kleidung tragen: einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte, einen Hut und eine medizinische Armbinde, die ihn als Häftlingsarzt auswies.

Dem Lagerpersonal waren Katzenellenbogens prodeutsche Tätigkeiten, sein eugenischer Hintergrund sowie seine ärztlichen Fähigkeiten durchaus bekannt. Er pflegte daher einen vertrauten und kooperativen Umgang mit dem Lagerpersonal, insbesondere mit den Lagerärzten und den Sanitätsdienstgraden. Zu Gerhard Schiedlausky baute Katzenellenbogen ein besonderes Vertrauensverhältnis auf. Mitte 1944 bat Schiedlausky Katzenellenbogen um psychotherapeutische Hilfe. Schiedlausky berichtete Katzenellenbogen, dass er unter Schlafstörungen leide und auch eine Selbstmedikation nicht geholfen habe. Katzenellenbogen behandelte Schiedlausky daraufhin erfolgreich mit dem Verfahren Hypnose sowie der Analyse seiner Träume und gewann so einen erheblichen Einfluss auf Schiedlausky.

Mit seinen hypnotischen Fähigkeiten soll Katzenellenbogen auch Häftlinge behandelt haben, um so Informationen an die Lagergestapo über Widerstandsaktivitäten im Lager weiterzugeben.

Mit der internen Lagerwiderstandsbewegung kam es wegen der Kollaboration mit dem Lagerpersonal daher auch wiederholt zu Auseinandersetzungen. Lebensnotwendige Medizin, die ihm aufgrund seiner Position als Häftlingsarzt leicht zugänglich war, verkaufte Katzenellenbogen mit Aufschlag an kranke Häftlinge. Schwerkranken Häftlingen, insbesondere französischen, soll Katzenellenbogen die Aufnahme in den Häftlingskrankenbau verweigert haben. Zudem soll er auch an der Tötung von Häftlingen mittels Phenolinjektionen beteiligt gewesen sein und Häftlinge misshandelt haben. Katzenellenbogen beteiligte sich auch an pseudomedizinischen Forschungen mit dem Lagerarzt Werner Greunuss.

Nach Kriegsende wurde Katzenellenbogen im Rahmen der Dachauer Prozesse im Buchenwald-Hauptprozess mit 30 weiteren Beschuldigten angeklagt.

Katzenellenbogen wurde beschuldigt, alliierte Gefangene misshandelt zu haben, die Tötung von Häftlingen konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden. Am 14. August 1947 wurde Katzenellenbogen zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Das Urteil wurde später in eine Haftstrafe von 15 Jahren umgewandelt. Ursprünglich war Katzenellenbogen österreichischer Staatsbürger, der durch seinen langjährigen Aufenthalt in den USA 1910 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Da er 1915 die USA dauerhaft verließ und nur noch sporadisch bis 1933 in die USA einreiste, nahm er vor Gericht an, die amerikanische Staatsangehörigkeit verloren zu haben. Katzenellenbogen wurde Anfang der 1950er Jahre vorzeitig aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg schwer herzkrank entlassen und starb nach 1955.

Australian Goldfields Open 2013

Die Australian Goldfields Open 2013 waren ein Snookerturnier im Rahmen der Snooker Main Tour der Saison 2013/14, das vom 8. bis zum 14. Juli 2013 im Bendigo Stadium in Bendigo (Australien) ausgetragen wurde.

Titelverteidiger Barry Hawkins schied im Achtelfinale mit 4:5 gegen Tom Ford aus.

Im Finale setzte sich Marco Fu mit 9:6 gegen Neil Robertson durch. Fu gewann damit sein zweites Ranglistenturnier.

Michael White stand in seiner Qualifikationspartie gegen Nigel Bond kurz vor einem Maximum Break, als er nach 140 Punkten die abschließende Schwarze verschoss. Nach Mark Selby, Ken Doherty, Barry Pinches und Robin Hull ist er der fünfte Spieler, dem dieses Missgeschick bei einem Profiturnier passiert ist.

Nach seinem Mannschaftssieg und der Silbermedaille im Einzelwettbewerb bei den 4. Asian Indoor & Martial Arts Games 2013 im koreanischen Incheon zwei Tage zuvor trat der chinesische Spitzenspieler Ding Junhui aufgrund von Passproblemen in der Finalrunde nicht an. Damit kam Rory McLeod mit einem Freiticket in die zweite Runde.

Gesetzte Spieler, die ihr erstes Spiel verloren hatten, erhielten nur die halbe Punktzahl (Zahl in Klammern).

Die Begegnungen der Wildcard-Runde fanden am 8. Juli 2013 in Bendigo statt.

Die Qualifikationsspiele wurden vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2013 in The Capital Venue in Gloucester (England) ausgetragen.

In der Begegnung Barry Pinches gegen Simon Bedford wurde ein neuer Rekord aufgestellt: mit fast siebeneinhalb Stunden Spielzeit handelt es sich um die längste Best-of-9-Partie im Profisnooker.

A = Amateurspieler (während der Saison 2013/14 nicht auf der Main Tour; Qualifikation über die Q-School-Order-of-Merit)

1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1994 | 1995 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015

Weltranglistenturniere
Wuxi Classic 2013 | Australian Goldfields Open 2013 | Shanghai Masters 2013 | Indian Open 2013 | International Championship 2013 | UK Championship 2013 |
German Masters 2014 | Welsh Open 2014 | Haikou World Open 2014 | China Open 2014 | Snookerweltmeisterschaft 2014

PTC-Serie 2013/14
ET 1 | AT 1 | ET 2 | ET 3 | ET 4 | AT 2&nbsp

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;| ET 5 | AT 3 | ET 6 | ET 7 | ET 8 | AT 4 | Grand Finals

Einladungsturniere
6-Red World Championship 2013 | World Seniors Championship 2013 | Champion of Champions 2013 | Masters 2014 | Snooker Shoot-Out 2014 | Championship League 2014

Multisportevents
Asian Indoor and Martial Arts Games 2013&nbsp mcm taschen sale;| World Games 2013

Q School
Q School 2014/1 | Q School 2014/2

Dual-SIM-Adapter

Unter einem Dual-SIM-Adapter versteht man ein Zubehörteil für ein Mobiltelefon, das an den SIM-Kartenschacht angeschlossen wird und selbst zwei oder mehr SIM-Karten aufnehmen kann. Dadurch können mit einem Gerät mehrere SIM-Karten genutzt werden, aber nicht wie bei einem echten Dual-SIM-Handy simultan (gleichzeitig), sondern alternativ (abwechselnd) – der Dual-SIM-Adapter verleiht dem Handy also nicht zwei Empfangseinheiten.

Durch Verwendung eines Dual-SIM-Adapters soll vermieden werden, beim Gebrauch mehrerer Netzkarten (zum Beispiel dienstlich/privat oder Heimatland/Ausland) mehrere Mobiltelefone mit sich führen zu müssen.

Dies lässt sich alternativ auch mit nur einer speziellen SIM-Karte erreichen mcm taschen sale, die zwei Telefonnummern trägt, bei T-Mobile Twinbill genannt. Auch hier ist immer nur eine Nummer für ausgehende Gespräche aktiv, der Provider leitet eingehende Gespräche aber automatisch um, sodass der Kunde immer gleichzeitig unter beiden Nummern erreichbar ist.

Als Sonderform sind auch besondere Handy-Akkus mit integriertem Dual-SIM-Adapter auf dem Markt mcm taschen sale.

Die Adapter gibt es in analoger Variante (Umschalten der SIM-Karten per Aus-/Einschalten) sowie als digitale Variante (Umschalten per Menü oder Zifferncode).

Bei manchen Adaptern müssen die SIM-Karten zurechtgeschnitten werden; die beiden verkleinerten Karten werden dann in den Adapter und dieser wiederum an die Stelle der SIM-Karte im Mobiltelefon eingelegt. Andere Adaptertypen funktionieren ohne Zerschneiden – dort wird die zweite SIM-Karte über ein kurzes Kabel z. B. zwischen Akku und Gehäusedeckel geführt. Ein Vorteil der Adapter mit Zurechtschneiden der Karten ist, dass sie mechanisch in fast alle Mobiltelefone passen; ein Nachteil ist, dass das Zurechtschneiden der Karten nicht völlig gefahrlos ist und manche SIM-Karten nicht zurechtgeschnitten werden können

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, da der integrierte Chip größer als üblich ist und in Bereiche der Karte hineinreicht, die eigentlich abgeschnitten werden müssten.

Nicht alle Adapter unterstützen UMTS-Betrieb. Kompatibilitätsprobleme sind nicht unüblich und nicht nur von Adapter und Handy, sondern auch von den benutzten SIM-Karten abhängig.

Thomas Hakon Grönwall

Thomas Hakon Grönwall, auch Gronwall (in den USA), Grönvall, (* 16

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. Januar 1877 in Dylta Bruk bei Axberg; † 9. Mai 1932 in New York, NY) war ein schwedischer Mathematiker. Die grönwallsche Ungleichung ist nach ihm benannt. Er war hauptsächlich im Bereich der Physik und physikalischen Chemie tätig und befasste sich mit klassischer Analysis.

Grönwalls Eltern waren Carl Theodor Grönwall und Laura Elisabeth Billqvist. Zunächst studierte er ab 1893 in Uppsala und ging dann nach einem Jahr nach Stockholm. 1898 machte er im Alter von nur 21 Jahren in Uppsala seinen Doktor. Das Thema seiner Doktorarbeit war On systems of linear total differential equations particularly with





2


n




{\displaystyle 2n}


-periodic coefficients. Später war er kurz in Deutschland, wo er 1902 an der Universität Berlin-Charlottenburg seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur machte, als Bauingenieur tätig und wanderte 1904 in die USA aus, wo er ebenfalls bis 1912 als Ingenieur tätig war mcm taschen sale. Ab 1912 arbeitete er wieder im Bereich der Mathematik und lehrte unter anderem in Princeton und an der Columbia University in New York, wo er als beratender Mathematiker tätig war.

Schwarzerden

Schwarzerden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirn-Land an.

Schwarzerden liegt im Hunsrück auf 450 Metern Höhe am Rande des südlichen Soonwaldes oberhalb des Kellenbachs. 58,6 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet.

Den Ortsnamen der Soonwaldgemeinde Schwarzerden deuten Namensforscher als Siedlungsgebiet mit dunkelfarbigem, humusreichem Boden.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1325, als der Trierer Erzbischof Balduin Rechte und Güter an der Siedlung von dem Ritter Friedrich von Steinkallenfels erwarb. Im Jahre 1334 wurde ein Wald „Schwartzerdyn“ „propre castrum Coppenstein“ (nahe der Burg Koppenstein) erwähnt, den der Trierer Erzbischof ebenfalls kaufte

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. Mit dieser Besitzung wurde 1355 der Ritter Tilmann vom Stein (Wartenstein) belehnt. Die Trierer Lehensgüter wurden in der Folgezeit von den Erzbischöfen und Kurfürsten an Familien des niederen Adels als Afterlehen vergeben. Als Lehensherren wurden die von Rüdesheim (1439) und die von der Leyen (1543) genannt. Ferner waren in Schwarzerden die Ritter von Schmidtburg (1517) und die Vögte von Hunolstein (1555) mit Gütern und Rechten ausgestattet.

Schwarzerden gehörten während des Mittelalters zum Hochgericht Kellenbach, das auch die Dörfer Kellenbach, Henau und Königsau umfasste. Ursprünglich waren wohl die Herren von Steinkallenfels und ihre Miterben die alleinigen Gerichtsherren in diesem Gerichtsbezirk. Durch Erbteilung, Verkäufe und Lehensvergaben war dann später die Gerichtsherrschaft unter mehreren Ortsherren aufgeteilt worden, so dass das Hochgericht Kellenbach ein Kondominium darstellte mit gemeinschaftlicher hoher Gerichtsbarkeit. Im Jahre 1601 gab es in Schwarzerden 14 Feuerstellen (Häuser), was ca. 60-70 Einwohnern entsprach.

Noch 1579 entrichteten die Schwarzerdener Einwohner zwei Sümmer „Zollhafer“ an die Herren von Steinkallenfels für die Beschickung des Kirner Marktes. Dies verdeutlicht einerseits eine ältere Abhängigkeit von den Steinkallenfelsern, andererseits eine gewisse wirtschaftliche Tendenz der Ortsbewohner nach Kirn.

1702 lebten in Schwarzerden elf Familien, die dem Grafen von Sponheim zu Untertan waren. Im Jahre 1766 gab es insgesamt 44 Haushaltungen, die alle der Verwaltungshoheit des Markgrafen von Baden als dem Erben des sponheimischen Territoriums unterstanden.

1794 wurde das Linke Rheinufer während des Ersten Koalitionskrieges besetzt, 1798 wurde das Gebiet von der französischen Direktorialregierung nach französischem Vorbild reorganisiert. Das Dorf Schwarzerden wurde der neu gebildeten Mairie Monzingen im Kanton Sobernheim und dem Arrondissement Simmern im Rhein-Mosel-Departement zugeordnet.

Nach dem Ende der französischen Herrschaft im linksrheinischen Gebiet kam Schwarzerden 1816 zur Bürgermeisterei Gemünden (seit 1927 Amt Gemünden) im preußischen Kreis Simmern, wo der Ort bis zur rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform der 1970er Jahre verblieb. Seit dem 8. November 1970 gehört Schwarzerden der Verbandsgemeinde Kirn-Land an..

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schwarzerden, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:

Der Gemeinderat in Schwarzerden besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In gespaltenem Schild, vorne blau-golden geschacht, hinten in Rot ein silberner Burgturm“.

Die vordere Schildhälfte nimmt Bezug zur ehemaligen Zugehörigkeit zur vorderen Grafschaft Sponheim Amt Koppenstein. Der Burgturm in der hinteren Schildhälfte zeigt die Alteburg in den Farben der Herren von Steinkallenfels (Hochgericht Kellenbach) zu dem die Gemeinde Schwarzerden ehemals zugehörig war.

Der Gemeinderat beauftragte am 15. Mai 1972 den Grafiker Brust, Kirnsulzbach, einen Entwurf für ein Gemeindewappen zu erarbeiten. In der Sitzung am 17. November 1972 nahm der Rat den vorgelegten Entwurf an. Nach Zustimmung durch das Staatsarchiv erteilte das Ministerium des Innern in Mainz am 17. Januar 1973 die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens.

Nordöstlich von Schwarzerden befinden sich Reste des keltischen Ringwalles „Alteburg“; der Aussichtsturm bietet einen weiten Panoramablick.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Schwarzerden

Im Süden verläuft die Bundesstraße 41. In Martinstein ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Frankfurt–Saarbrücken.

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Georg Dröscher

Georg Dröscher, auch Georg Droescher, (17. September 1854 in Puschkau – 1945) war ein deutscher Theaterschauspieler, -leiter, Opernregisseur, Übersetzer, Librettist und Autor.

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, der Sohn eines Wirtschaftsdirektors (und/oder Landwirts), absolvierte zunächst von 1865 bis 1874 das Gymnasium in Schweidnitz und studierte danach vier Semester Jurisprudenz in Breslau und Prag; das Studium brach er jedoch 1876 wegen seiner Neigung zum Theater ab. Er schloss sich einer kleinen schlesischen Schmiere an, die auf Teilung spielte. Als „Knecht Conrad“ in Die Lieder der Musikanten betrat er zum ersten Mal die Bühne (dramatischen Unterricht hat ihm Heinrich Oberländer erteilt).

Nachdem er auf mehreren kleinen Bühnen tätig gewesen war

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, kam er 1876 nach Görlitz, von dort nach Bremen 1879 (Antrittsrolle „Horatio“ im Hamlet), hierauf nach Hannover 1880 (Antrittsrolle „Fourchambaoult jun.“), hierauf nach Sigmaringen (Antrittsrolle „Don Cäsar“ in Braut von Messina). Dann finden wir ihn in Mannheim (Antrittsrolle „Loris Ipanoff“ in Feodora), von wo er einem Rufe ans Oldenburger Hoftheater Folge leistete (Antrittsrolle „Buyk“ im Egmont).

Dort fand er nicht nur als Künstler unbedingte Anerkennung, sondern betätigte sich auch als Oberregisseur und artistischer Leiter. Bei seinem Scheiden von dieser Kunststätte (1885–1896) wurde er vom Großherzog in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied des Hoftheaters ernannt.

Er begab sich hierauf nach Berlin, wo er in den Verband des Berliner Theaters (1891) trat (Antrittsrolle „Prosper“ in Der letzte Brief). 1896 engagierte in Ludwig Barnay an das Theater in der Charlottenstraße als Oberregisseur. 1897 pachtete er das Belle-Alliance-Theater, seine Direktionszeit dort war vom 1. November 1897 bis zum 26. Januar 1899. Am 30. April 1899 trat er im Belle-Alliance-Theater als „Conrad Bolz“ zum letzten Mal als Darsteller vor das Publikum.

1899 erhielt er einen Antrag von Bolko von Hochberg, General-Intendant der königlichen Schauspiele in Berlin, als Oberregisseur der Oper und Dramaturg ans königliche Schauspielhaus Berlin, dem er auch Folge leistete. Dieses Theater befriedigte ihn finanziell, nicht künstlerisch, und so übernahm er 1906 trotz Gelegenheit die Leipziger Oper nicht und blieb aus rein finanziellen Gründen in Berlin mcm taschen sale, da er sich den Berliner Verhältnissen künstlerisch angepasst hatte. Nach Barnays Ausscheiden 1908 wurde er interimistischer künstlerischer Leiter.

Im November 1915 wurde Dröschers Vertrag auf Bitte des neuen Generalintendanten Georg von Hülsen-Haeseler zum Jahr 1917 gelöst, da dieser einen jüngeren Mann als Leiter haben wollte (Dröscher war zu diesem Zeitpunkt 62 Jahre alt). Er erhielt einen Pensionsanspruch von 4.900 Mark, der ihm vom zuständigen Minister auf 4.800 Mark (18.400 Euro) gekürzt wurde mit der gleichzeitigen Auflage, eine Berufstätigkeit nachzuweisen. Er schied zwar vom Bühnenpersonal, war danach aber weiterhin für die Königlichen Theater tätig.

Als im Jahr 1918 die Hofbühnen zu Staatstheatern umgewandelt wurden, wurde er am 19. November 1918 neben Richard Strauss zum künstlerischen Leiter gewählt, allerdings entledigte man sich seiner schnell mit der Berufung von Max von Schillings, ein persönlicher Freund von Strauss.

1919 wurde ihm sein Beamtenstatus entzogen, seine Pension erhielt auf Grund eines privatrechtlichen Vertrages noch bis dieser 1924 endete. Da er sich nunmehr in einer finanziell bedrohlichen Lage befand, bot man ihm eine Tätigkeit ab 1. März 1923 in der Theaterbibliothek und im Archiv an. Dies war vom Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung mit dem Finanzministerium abgestimmt. Seine tägliche Arbeitszeit betrug vier Stunden. Dort blieb er bis mindestens 1937.

Dröscher, der sich als Bonvivant und Konversationsliebhaber den Namen eines gewandten und denkenden Schauspielers erworben hatte (zu seinen besten Rollen zählten: „Bolz“, „Graf Waldemar“, „Reif-Reifflingen“, „Prunells“ in Cyprienne, „Mercutio“, „Clavigo“, „Don Cäsar“, „Erster Jäger“ in Wallensteins Lager etc.), bewährte sich auch in seiner neuen Stellung als geschmackvoller, feinsinniger Künstler.

Dröscher war auch als Autor, Übersetzer und Librettist tätig.

Chonville-Malaumont

Chonville-Malaumont ist eine französische Gemeinde mit 194 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013) im Département Meuse in der Region Lothringen. Die Gemeinde liegt im Kanton Commercy im Arrondissement Commercy.

Chonville-Malaumont liegt etwa 50 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Nancy. Umgeben wird Chonville-Malaumont von den Nachbargemeinden Grimaucourt-près-Sampigny im Norden und Nordwesten, Vadonville im Norden, Lérouville im Osten und Nordosten, Commercy im Süden und Osten, Saulvaux im Süden, Saint-Aubin-sur-Aire im Süden und Südwesten sowie Erneville-aux-Bois im Westen.

Abainville | Amanty | Apremont-la-Forêt | Badonvilliers-Gérauvilliers | Bannoncourt | Baudignécourt | Baudrémont | Belrain | Beney-en-Woëvre | Bislée | Boncourt-sur-Meuse | Bonnet | Bouconville-sur-Madt | Bouquemont | Bovée-sur-Barboure | Boviolles | Brixey-aux-Chanoines | Broussey-en-Blois | Broussey-Raulecourt | Burey-en-Vaux | Burey-la-Côte | Buxières-sous-les-Côtes | Chaillon | Chalaines | Champougny | Chassey-Beaupré | Chauvoncourt | Chonville-Malaumont | Commercy | Courcelles-en-Barrois | Courouvre | Cousances-lès-Triconville | Dagonville | Dainville-Bertheléville | Delouze-Rosières | Demange-aux-Eaux | Dompcevrin | Dompierre-aux-Bois | Épiez-sur-Meuse | Erneville-aux-Bois | Euville | Frémeréville-sous-les-Côtes | Fresnes-au-Mont | Geville | Gimécourt | Gondrecourt-le-Château | Goussaincourt | Girauvoisin | Grimaucourt-près-Sampigny&nbsp

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Guillaume Dode de la Brunerie

Guillaume Vicomte Dode de la Brunerie (* 30. April 1775 in Saint Geoire, Department Isère; †&nbsp mcm taschen sale;28. Februar 1851 in Paris) war ein Marschall von Frankreich.

Dode de la Brunerie verließ 1795 die Genieschule in Metz und nahm an den Kriegen der Republik und des Kaiserreichs auf fast allen europäischen Kriegsschauplätzen sowie in Ägypten teil. Wiederholt leitete er größere Befestigungsarbeiten und zeichnete sich besonders in Spanien bei den Belagerungen von Saragossa und Badajoz aus. 1813 wurde ihm als Divisionsgeneral die Verteidigung von Glogau übertragen, das er erst, nachdem die Friedenspräliminarien abgeschlossen waren auf Befehl König Ludwigs XVIII. Befehl übergab. Als Napoleon 1815 von Elba nach Frankreich zurückkehrte, trat Dode de la Brunerie nicht in seine Dienste.

1823 begleitete er die nach Spanien einrückende französische Armee als Chef des Geniewesens und veröffentlichte nach der Heimkehr das Werk Précis des opérations contre Cadix 1823 (Paris 1824). Seit dem 1 mcm taschen sale. September 1840 wurde Dode de la Brunerie mit der oberen Leitung der Befestigung von Paris betraut und führte diese Aufgabe zu Ende. Schon vorher war er an die Spitze des Befestigungskomitees berufen.

Dode de la Brunerie war der erste seit Vauban aus der Genietruppe hervorgegangene Marschall von Frankreich. Er starb im Ruhestand am 28

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. Februar 1851 in Paris.

Sein Name ist am Triumphbogen in Paris in der 22. Spalte (DODE) eingetragen.