Dhardo

Dhardo Rinpoche (* 1917; † 1990; gebürtig: Thubten Lhundup Legsang) war ein bedeutender Lehrer des tibetischen Buddhismus.

Er wurde als eine Reinkarnation des Abts des Drepung-Klosters in Zentraltibet, also als Tulku anerkannt. Er war der zweite Tulku in der Gelug-Linie und der elfte in der Nyingma-Linie.

Dhardo Rinpoche erhielt eine traditionelle tibetische Ausbildung, erhielt den Geshe-Lharampa-Grad (Doktor der Philosophie) im Drepung-Kloster und studierte weiter am Gyud-med Tantric College. 1951 wurde er zum Abt des tibetischen Klosters in Bodhgaya ernannt; 1954 zog er nach Kalimpong nahe der indisch-tibetischen Grenze. Kalimpong wurde zu einem der wichtigsten Stützpunkte für vor der chinesischen Invasion fliehende Tibeter. Dhardo Rinpoche gründete ein Waisenheim und eine Schule für tibetische Flüchtlinge, die er Indo-Tibetan Buddhist Cultural Institute (‚Indisch-tibetisches buddhistisches Kulturinstitut‘, ITBCI) nannte. Er wurde Abt des Yiga Choeling-Klosters in Ghoom (Darjiling).

Während der 1950er und 1960er Jahre war Dhardo Rinpoche Freund und Lehrer von Sangharakshita, einem englischen Buddhisten, der 14 Jahre in Kalimpong verbrachte, bis er nach England zurückkehrte und dort die Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens (FWBO) gründete (heute: Buddhistische Gemeinschaft Triratna). Sangharakshita betrachtete Dhardo Rinpoche als einen lebenden Bodhisattva, und noch heute wird Dhardo in der Triratna-Gemeinschaft sehr verehrt. In den 1980er Jahren begann die Hilfsorganisation Triratnas, Aid For India (heute: Karuna Trust), Spendengelder für das ITBCI zu sammeln.

Nach seinem Tod und seiner Einäscherung wurde die Asche Dhardo Rinpoches in verschiedenen Stupas in der westlichen Welt hinterlegt: Im Sudarshanaloka Retreat Centre in der Nähe von Thames, Neuseeland, im Padmaloka Retreat Centre in der Nähe von Norwich, England, im Guhyaloka Retreat Centre in der Nähe von Alicante, Spanien, im Tiratanaloka Retreat Centre in Wales sowie im Meditationshaus Vimaladhatu im Sauerland.

Der Leitspruch von Dhardo Rinpoches lautete: „Bewahre die Lehre, lebe in Eintracht, strahle Liebe aus.“ Er war sehr darum bemüht, den Kindern seiner Schule beizubringen

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, dass „Handlungen Folgen haben“ (Karma).

Der dritte Dhardo Tulku, Tenzin Legshad Wangdi

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, wurde 1991 geboren

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.

Viktorin Beljajew

Viktorin Beljajew (eigentlich Wladimir Wassiljewitsch Beljajew; * 4. Juni 1903 in Bloschniki; † 16. März 1990) war russisch-orthodoxer Bischof von Wien und Österreich

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.

Viktorin Beljajew wurde im Dorf Bloschniki in der heutigen Wizebskaja Woblasz geboren. Nachdem er 1924 das Geistliche Seminar in Wilna abschloss, wurde er am 29. April 1928 vom Erzbischof von Wilna Feodosi zum Priester geweiht. Er wirkte in den Gemeinden Wilna, im Dorf Olekschizy, Gebiet Grodno, in Grodno, in Tula, in Aleksino und in Iwanowo. Er machte 1931 seinen Abschluss an der Theologischen Fakultät der Universität Warschau und beendete 1962 die Geistliche Akademie in Moskau mit dem Titel eines Kandidaten der Theologie.

Nach Empfang der Mönchsweihe (mit dem Namen Viktorin) am 1. Juni 1973 und der Erhebung zum Archimandriten, erfolgte am 3. Juni 1973 in der Epiphanien-Kathedrale die Bischofsweihe durch den Patriarchen Pimen I. unter Mitwirkung der Metropoliten von Leningrad und Nowgorod Nikodim, von Kiew und Galic Filaret, von Krutizy und Kolomna Serafim, von Tula und Beljow Juvenalij, von Cherson und Odessa Sergij, von Lemberg und Ternopil Nikolaj, der Erzbischöfe von Charkiw und Bogoduchov Nikodim

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, von Simferopol und der Krim Leontij, von Wolokolamsk Pitirim und der Bischöfe von Pensa und Saransk Melchisedek, von Dmitrow Vladimir, von Kalinin und Kašinsk Germogen

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, von Woronesch und Lipezk Platon, von Podolsk Serapion und von Saraisk Chrizostom.

Er wirkte zunächst als Bischof von Perm und Solikamsk, bis er am 3. September 1974 Bischof von Wien und Österreich wurde. Vor seiner Ernennung zum Diözesanbischof von Tula und Beljow am 11. Juni 1977, war er Bischof von Alexin, der Vikarbischof der Diözese Tula und Beljow. Ab 10. April 1978 war er Bischof von Vilnius und Litauen und wurde am 9. September 1982 zum Erzbischof erhoben.

Rotterdam-Marathon

Der Rotterdam-Marathon ist der größte Marathon in den Niederlanden. Er wird seit 1981 jährlich im April in Rotterdam veranstaltet. Zur Veranstaltung gehören auch ein 5- und ein 10-km-Lauf.

Die Strecke ist ein flacher Rundkurs durch die Innenstadt. Sie beginnt und endet auf dem Coolsingel vor dem Rathaus. Zunächst geht es über die Erasmusbrücke auf das linke Ufer der Nieuwe Maas, wo der erste Teil des Kurses absolviert wird. Nachdem De Kuip, das Stadion von Feyenoord Rotterdam passiert wurde, geht es über die Erasmusbrücke zurück in die Innenstadt, wo auf einer Schleife das letzte Drittel der Strecke zurückgelegt wird.

In Rotterdam wurden mehrere Marathon-Weltrekorde aufgestellt: von Carlos Lopes 1985, von Belayneh Dinsamo 1988 und von Tegla Loroupe 1998.

Quellen: Website des Veranstalters, ARRS

Amsterdam-Marathon | Berlin-Marathon | Biwa-See-Marathon | Bogotá-Halbmarathon | Boston-Marathon | Budweis-Halbmarathon | Carrera de la Mujer Bogotá | Chicago-Marathon | Dubai-Marathon | Frankfurt-Marathon | Fukuoka-Marathon | Gold-Coast-Marathon | Grand Prix von Prag | Great Manchester Run | Great North Run | Great Scottish Run | Great South Run | Hong Kong Marathon | Istanbul-Marathon | Karlsbad-Halbmarathon | Lissabon-Halbmarathon | Lissabon-Marathon | London-Marathon | Nagoya-Marathon | New-York-City-Marathon | Olmütz-Halbmarathon | Ottawa 10K | Ottawa-Marathon | Paris-Marathon | Peking-Marathon | Portugal-Halbmarathon | Prag-Halbmarathon | Prag-Marathon | Roma – Ostia | Rom-Marathon | Rotterdam-Marathon | Seoul International Marathon | Shanghai-Marathon | Singapur-Marathon | Sydney-Marathon | Tokio-Marathon | Toronto Waterfront Marathon | Ústí-Halbmarathon | Valencia-Halbmarathon | Valencia-Marathon | Vienna City Marathon | World’s Best 10K | Xiamen-Marathon | Yangzhou-Jianzhen-Halbmarathon

Ehemalige Laufveranstaltungen mit dem Etikett Gold:
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;| Hamburg-Marathon | Mumbai-Marathon | RAK-Halbmarathon | Turin-Marathon | World 10K Bangalore

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Ehemalige Laufveranstaltungen mit dem Etikett Silber:
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Neheim-Hüstener Programm

Das Neheim-Hüstener Programm vom 1. März 1946 war eines der ersten Parteiprogramme der CDU. Mit ihm wurde die Loslösung vom „christlichen Sozialismus“ formuliert.

Angesichts der Folgen des Zweiten Weltkrieges sprachen sich führender Politiker der neu gegründeten CDU wie Karl Arnold, Walter Dirks oder Jakob Kaiser für Eingriffe in die kapitalistische Eigentumsordnung sowie in gewissem Umfang für eine Lenkung der Wirtschaft aus. Bereits die Kölner Leitsätze aus dem Sommer 1945 forderten einen christlichen Sozialismus und die Befürworter setzten sich damit auch auf der Reichstagung der Partei in Godesberg im Dezember 1945 durch.

Konrad Adenauer dagegen lehnte Eingriffe in die Wirtschaft ab. Nicht zuletzt aus taktischen Gründen forderte er auch einen Verzicht auf den Sozialismusbegriff: „Mit dem Wort Sozialismus,“ so Adenauer im Sommer 1946, „gewinnen wir fünf Menschen und zwanzig laufen weg

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.“ Unmittelbar nach seiner Wahl zum Vorsitzenden in der britischen Zone begann er mit der Ausarbeitung eines Parteiprogramms.

Zwischen dem 26. Februar und dem 1. März 1946 fand im Karolinen-Hospital in Neheim-Hüsten eine Tagung des Zonenausschusses der Christlich-Demokratischen Union für die britische Zone statt. Dort wurde Adenauer als Vorsitzender der CDU in der britischen Besatzungszone formell bestätigt.

Er nutzte die Gelegenheit, um dort unter Umgehung der eigentlich zuständigen rheinisch-westfälischen Programmkommission über seinen Programmentwurf abstimmen zu lassen.

Auffallend ist der antimaterialistische Zug

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, dem die christliche Weltauffassung entgegengestellt wurde. In der Präambel hieß es: „Die CDU will ein neues, ein anderes Deutschland aufbauen. Die Epoche in der die materialistische Weltanschauung in Deutschland die geistige Grundlage wurde, Staat, Wirtschaft und Kultur beherrschte, soll zu Ende sein

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. Auch der Nationalsozialismus wurzelte in dieser Weltanschauung, er führte die ihr entstammenden Grundsätze bis zur äußersten Konsequenz durch. (…) An die Stelle der materialistische muss wieder die christliche Weltanschauung treten. (…)

Der Begriff des christlichen Sozialismus war in dem Programm nicht mehr vorhanden. Wirtschaftspolitisch wurde zwar von einer Neuordnung der Wirtschaft und Gesellschaft und einer gerechten Verteilung des wirtschaftlichen Ertrages zur Überwindung des Klassenkampfes gesprochen, gleichzeitig wurde die wirtschaftliche Freiheit der Person und Anerkennung des Privateigentums betont. Allerdings hätte dies zu weichen gegenüber einem auch nach ethischen Grundsätzen höheren Recht. Damit war eine Sozialbindung des Eigentums angedeutet. Eine konkrete Vergesellschaftung von Teilen der Wirtschaft wurde als nicht praktikabel bezeichnet, da die deutsche Wirtschaft nicht frei sei. Bei späteren Regelungen würden wirtschaftliche und politische Erfordernisse, vor allem das Gemeinwohl entscheidend sein.

Daneben forderte das Programm die Aufrechterhaltung der Reichseinheit und die Schaffung eines demokratischen und föderalen Staates.

Adenauer meinte später, die Veranstaltung in Neheim-Hüsten sei eine entscheidende Weichenstellung der Partei gewesen, da dort die „Kräfte die eine zu starke Sozialisierung befürworteten“ überwunden wurden. Tatsächlich war die Debatte um den christlichen Sozialismus damit nicht beendet, aber der Spielraum dafür war nun enger geworden.

Deutlich stärker als im Neheim-Hüstener Programm kritisierte 1947 das Ahlener Programm die kapitalistische Wirtschaftsweise. Dieses war der Höhepunkt des kapitalismuskritischen Diskurses in der CDU, ohne jedoch den Begriff des christlichen Sozialismus zu verwenden. In den folgenden Jahren wurden bis etwa 1949 auch die gemeinwirtschaftlichen Konzepte, insbesondere von Adenauer zu Gunsten der Vorstellung einer sozialen Marktwirtschaft in der CDU zurückgedrängt.

Biot (Alpes-Maritimes)

Biot ist eine Gemeinde im Südosten Frankreichs im Département Alpes-Maritimes (06) der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur mit 10.015 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013). Zusammen mit Antibes, Mougins, Valbonne, Vallauris und zwölf weiteren Kommunen bildet sie den Gemeindeverband Sophia Antipolis. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre Glasbläserei und das Museum Fernand Léger.

Die Stadt liegt im Südosten Frankreichs zwischen Villeneuve-Loubet und Cannes

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. Der historische Kern konzentriert sich auf dem Gipfel eines Hügels, während neuere Siedlungen, unter anderem Biot 3000, an dessen Fuß angesiedelt sind.

Vermutlich wurde die Gegend um Biot das erste Mal von Ligurern im zweiten Jahrhundert vor Christus besiedelt. Der römische Konsul Quintus Opimius eroberte die Stadt 154 v. Chr. und unterstellte die Region der Stadt Antipolis, dem heutigen Antibes.

Aiglun | Amirat | Andon | Antibes | Auribeau-sur-Siagne | Biot | Bouyon | Briançonnet | Bézaudun-les-Alpes&nbsp

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;| Cabris | Cagnes-sur-Mer | Caille | Cannes | Carros | Caussols | Châteauneuf-Grasse | Cipières | Collongues | Conségudes | Courmes | Coursegoules | Escragnolles | Gars | Gattières | Gourdon | Grasse | Gréolières | La Colle-sur-Loup | La Gaude | La Roquette-sur-Siagne | Le Bar-sur-Loup | Le Broc | Le Cannet | Le Mas | Le Rouret | Le Tignet | Les Ferres | Les Mujouls | Mandelieu-la-Napoule | Mouans-Sartoux | Mougins | Opio | Peymeinade | Pégomas | Roquefort-les-Pins | Roquestéron-Grasse | Saint-Auban | Saint-Cézaire-sur-Siagne | Saint-Jeannet | Saint-Laurent-du-Var | Saint-Paul-de-Vence | Saint-Vallier-de-Thiey | Sallagriffon | Spéracèdes | Séranon | Théoule-sur-Mer | Tourrettes-sur-Loup | Valbonne | Valderoure | Vallauris | Vence | Villeneuve-Loubet

SkyTrain Vancouver

Der Vancouver SkyTrain ist ein fahrerloses, schienengebundenes Nahverkehrssystem in der Region Greater Vancouver. Die erste Strecke wurde am 3. Januar 1986 im Hinblick auf die Weltausstellung Expo 86 eröffnet. Der Name (übersetzt Himmelszug) bezieht sich auf die überwiegend als Hochbahn realisierte Bauweise des SkyTrain-Netzes mcm taschen sale. Mit 48 Stationen und einer Länge von 68,8 Kilometern war der SkyTrain das längste automatische Transportsystem der Welt, bis die Dubai Metro seit dem 9. September 2011 eine größere Streckenlänge erreichte. Die Expo Line und die Millennium Line erschließen neben dem Stadtzentrum auch die östlichen Vororte Burnaby, New Westminster und Surrey. Die 2009 im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2010 eröffnete Canada Line führt vom Stadtzentrum südwärts nach Richmond und zum Flughafen Vancouver. Die Züge der Expo Line und der Millennium Line werden mittels Linearmotor angetrieben, während auf der neueren Canada Line Züge mit konventionellem Antrieb verkehren.

Die Expo Line verbindet Waterfront, den ehemaligen Bahnhof der Canadian Pacific Railway (CPR), mit der Station King George in Surrey. Im Stadtzentrum verläuft die Strecke unterirdisch durch den Dunsmuir-Tunnel, der früher die transkontinentale Eisenbahnlinie der CPR mit dem Güterbahnhof am False Creek verband. Ab der Station Stadium-Chinatown ist die Strecke mit Ausnahme kurzer ebenerdiger Abschnitte aufgeständert. Nach New Westminster folgt ein kurzer Tunnel bis zur Station Columbia. Anschließend überquert die Strecke über die Skybridge den Fraser River und erreicht Surrey. Dort verläuft die Expo Line wiederum aufgeständert bis zur Endstation. Zwischen den Stationen Nanaimo und New Westminster verwendet die Expo Line die alte Trasse der 1954 stillgelegten Interurban (Überlandstraßenbahn) der British Columbia Electric Railway.

Die Millennium Line ist eine Quasi-Ringlinie. Sie befährt gemeinsam mit der Expo Line den Abschnitt zwischen Waterfront und Columbia. Dort zweigt sie in Richtung Norden ab und führt nach Lougheed Town Centre. Sie macht dort einen großen Schwenk in Richtung Westen und erschließt die nördlichen Stadtteile von Burnaby. Sie kreuzt dann bei der Station Commercial Drive die Stammstrecke und endet schließlich in der Station VCC–Clark

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. Der nicht mit der Expo Line gemeinsam befahrene Abschnitt ist fast vollständig aufgeständert.

Die Canada Line beginnt am Bahnhof Waterfront und führt zunächst unterirdisch bis zum Marine Drive; die restliche Strecke ist aufgeständert oder ebenerdig, da in diesem Bereich der Boden für den Tunnelbau ungeeignet ist. Nach der Überquerung des Fraser River verzweigt sich die Strecke bei der Station Bridgeport. Ein Abzweig führt in das Stadtzentrum von Richmond, der andere zum Flughafen.

Erste elektrische Straßenbahnen verkehrten bereits 1890 in Vancouver, das Streckennetz dehnte sich in der Folge in die Vororte aus. Ab Mitte der 1950er Jahre wurde dieses jedoch komplett eingestellt und durch Diesel- und Oberleitungsbusse ersetzt. Die letzte Straßenbahn verkehrte 1958. Im Rahmen des Städtebauprojektes Project 58 entwarf der Architekt Wells Coates die Einschienenbahn Monospan Twin-Ride System. Dieser Entwurf wurde zwar nicht umgesetzt, jedoch in den 1980er Jahren wieder aufgegriffen. Im Jahr 1971 erschien der „Kelly-Report“, eine Verkehrsstudie für die Region Metro Vancouver, die unter anderem den Bau eines Nahverkehrsschienensystems empfahl. Der grundsätzliche Beschluss zum Bau eines schienengebundenen Verkehrsmittels fiel im Jahr 1975.

Vancouver erhielt 1980 den Zuschlag für die Ausrichtung der Weltausstellung Expo 86. Dies bewirkte eine Beschleunigung der Projektierungs- und Bauarbeiten, da das System bis 1986 betriebsbereit sein musste. Die British Columbia Rapid Transit Company (BC Transit) orientierte sich stark an vorhandenen Systemen auf dem europäischen Kontinent. Unter anderem wurden Gestaltungsmerkmale und -vorgehensweisen der Wiener U-Bahn übernommen. So ist beispielsweise das Eingangsgebäude und der Bahnsteig der Station Burrard von der österreichischen Architektengruppe U-Bahn gestaltet worden.

Rechtzeitig zur Weltausstellung war die Expo Line fertig und wurde am 3. Januar 1986 zwischen dem Bahnhof Waterfront und der Station New Westminster in Betrieb genommen. Im Juli gleichen Jahres begannen die Arbeiten für eine bereits im Mai 1984 beschlossene Verlängerung von New Westminster nach Scotts Road. Diese aus einem 0,3 km langen Tunnelstück und einer Viaduktstrecke von 2,2 km Länge bestehende Verlängerung befährt die Skybridge, eine Schrägseilbrücke über den Fraser River. Die Erweiterung wurde am 16. März 1990 in Betrieb genommen. Im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten für eine weitere Verlängerung des Expo Line. Eine vier Kilometer lange Strecke mit drei Bahnhöfen von Scott Road bis King George wurde am 28. März 1994 für den Verkehr freigegeben.

Erste Überlegungen für die Millennium Line gab es im Jahr 1996 im „GVRD’s Livable Region Strategic Plan“, der feststellte, dass im Korridor LougheedBroadway erhebliche Verkehrsströme vorliegen, die nicht durch Diesel- beziehungsweise O-Busse vollends aufgefangen werden konnten. Nur eine weitere Linie des SkyTrain war diesem Verkehrsaufkommen gewachsen. Den im Jahr 1998 von der Regierung der Provinz British Columbia ausgeschriebenen Wettbewerb gewann eine eigens zu diesem Zweck gegründete Tochtergesellschaft des SkyTrain-Betreibers TransLink, Rapid Transit Project 2000 Ltd (RTP 2000). Zum Bau der Linie gehörte auch die Neubeschaffung von 60 Zügen des Typs MKII von Bombardier.

Die Bauarbeiten für die Millennium Line begannen am 14. Oktober 1999. Der erste Abschnitt zwischen Columbia und Braid wurde nach einigen Verzögerungen am 5. Januar 2002 eröffnet. Etwas mehr als ein halbes Jahr später, am 31. August 2002, ging der Abschnitt zwischen Braid und Commercial Drive in Betrieb. Am 6. Januar 2006 folgte die Verlängerung zwischen Commercial Drive und VCC–Clark.

1995 begannen die Planungen für eine dritte Line, die Canada Line. Die endgültige Entscheidung zum Bau der Linie fiel Ende 2004, die Bauarbeiten begannen im Oktober 2005. Zunächst war die Eröffnung für den 30. November 2009 geplant, dieser Termin konnte jedoch auf den 17. August 2009 vorgezogen werden.

Für den Sommer 2016 ist die Fertigstellung der 10,9&nbsp

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;km langen Evergreen Line geplant. Sie wird von der Station Lougheed Town Centre in Burnaby über Port Moody nach Coquitlam führen. Entgegen der ersten Planungen, die vorsahen, die Linie als Stadtbahn auszuführen, wird sie jetzt als Advanced-Rapid-Transit-System, d.h. mit der gleichen Technik wie die Millennium und Expo Linie gebaut.

Auf der Expo Line kamen ursprünglich nur die 12 Meter langen ICTS-Wagen MK I/Mark I (Intermediate Capacity Transit System) zum Einsatz. Diese sind ähnlich jenen auf der Scarborough RT in Toronto und dem Detroit People Mover in Detroit eingesetzten Fahrzeugen des Systems Advanced Rapid Transit. Für die Millennium Line baute Bombardier Transportation neue 18-Meter-Gelenkzüge vom Typ MK II/Mark II, baugleich mit denen des Nahverkehrssystems in Kuala Lumpur.

Die Züge beider Modelle verkehren als Doppeltriebwagen (also sind entweder zwei Wagen vom Typ MK I oder eine Einheit des MK II dauerhaft zusammengekoppelt). Für das Modell MK II existieren auch zusätzliche Mittelwagen, die aber nur sehr selten zum Einsatz kommen. In der Regel verkehrt der SkyTrain mit Zügen aus jeweils zwei Doppeltriebwagen, insgesamt also vier Wagen. Die Züge der unterschiedlichen Baureihen werden nicht gemischt betrieben. In Nebenzeiten kommen kurze Zwei-Wagen-Züge, zu Stoßzeiten oder bei Veranstaltungen auch Einheiten aus sechs Wagen zum Einsatz. Die Wagen vom Typ MK I werden derzeit in erster Linie als Verstärker zu Spitzenzeiten verwendet. Derzeit gibt es insgesamt 150 MK-I- und 60 MK-II-Fahrzeuge.

Der Betreiber Translink bestellte im November 2006 34 MK-II-Fahrzeuge mit einem Vertragsvolumen von etwa 77 Millionen Euro und löste im Mai 2008 eine Option über 14 weitere Fahrzeuge ein. Die Produktion übernahmen die Bombardier-Werke in Sahagún, Mexiko und Thunder Bay in Ontario. Im Jahr 2009 wurden die 48 MK-II-Fahrzeuge geliefert.

Canada Line | Expo Line | Millennium Line
Im Bau: Evergreen Line

Zingsthof

Der Zingsthof ist ein kirchliches Erholungs- und Rüstzeitheim im Seeheilbad Zingst auf der gleichnamigen Halbinsel an der Ostsee.

Der Zingsthof wurde 1929 als Heim des Westfälischen Bibelkreises gegründet. Die Gebäude wurden im Jahr 1929 nach dem Entwurf des Architekten Herbert Engelke auf einer zu diesem Zweck angekauften Weidefläche etwa einen Kilometer östlich von Zingst gebaut. Der erste Leiter des Zingsthofes Siegwald Pentz sorgte bald für Erweiterung durch mehrere Nebengebäude. Nach der Einweihung am 18. August 1929 wurde der Zingsthof für die Arbeit und als Erholungsangebot der Westfälischen Schüler-Bibelkreise benutzt.

Im Frühjahr 1935 wählte der Theologe und Widerstandskämpfer gegen das Naziregime Dietrich Bonhoeffer den Zingsthof als Unterkunft für das von ihm im Auftrag der Bekennenden Kirche geführte Predigerseminar aus. Bonhoeffer und die Seminaristen wohnten auf dem Zingsthof im Mai und Juni, danach wurde das Seminar nach Finkenwalde in Hinterpommern verlegt. Am 2. Juni 1935 hielt Bonhoeffer in der Zingster Peter-Pauls-Kirche einen Gottesdienst und erregte große Aufmerksamkeit durch Fürbitte für inhaftierte Pfarrer der Bekennenden Kirche. Obwohl das Seminar nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten illegal arbeiten musste, gelang es Bonhoeffer im Juni 1938 noch einmal, alle erreichbaren Seminaristenjahrgänge für einige Tage auf dem Zingsthof zu versammeln.

Der Zingsthof hatte in der Zeit des Nationalsozialismus erhebliche Behinderungen durch die staatlichen Behörden zu erleiden. Heimleiter Pentz wurde kurzfristig verhaftet und dann mit seiner Familie aus Zingst verbannt. Vorsorglich wurde der Zingstof 1939 an den evangelischen Kirchenkreis Barth verkauft, in dessen Bereich die Einrichtung lag

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. Der Kirchenkreis gewährleistete in dieser Zeit die bessere Absicherung des Heimes.

Nach Entstehung der DDR verblieb der Zingsthof im Besitz des Kirchenkreises Barth der Pommerschen Evangelischen Kirche und wurde für Kindererholungskuren und Rüstzeiten kirchlicher Jugendgruppen genutzt. Die DDR-Behörden versuchten die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit auf dem Zingsthof zu unterbinden – mehrfach wurde wegen angeblicher hygienischer Missstände die Schließung angedroht, doch die pommersche Kirchenleitung konnte diese Angriffe zurückweisen. Von 1971 bis 2007 wurde der Zingsthof von Eckhard Lipke geleitet. Besondere Unterstützung erfuhr der Zingsthof in der DDR-Zeit durch Kirchengemeinden der Nordelbischen Kirche in Westdeutschland.

Nach der politischen Wende von 1989 übernahm bis zum Jahre 2007 die pommersche Diakonie den Zingsthof, der weiterhin als kirchliches Erholungs- und Rüstzeitheim genutzt wurde. Er wurde in den 1990er Jahren umfangreich saniert und um mehrere Gästehäuser und später auch um die „Bonhoeffer-Kapelle“ erweitert. In der Kapelle ist eine Gedenktafel von der Bildhauerin Doris Oberländer aus dem Anfang der 1960er Jahre angebracht, die an das Wirken Bonhoeffers auf dem Zingsthof erinnert

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Infolge von finanziellen Schwierigkeiten der pommerschen Diakonie musste der Zingsthof 2007 veräußert werden, er befindet sich jetzt im Besitz der Berliner Stadtmission und wird von Matthias Grimm geleitet. Die Ausrichtung auf kirchliche Erholungsangebote, im Besonderen auch für kinderreiche Familien, bleibt bestehen. Daneben ist der Zingsthof Tagungsort verschiedener kirchlicher Gruppierungen aus der gesamten EKD.

Koordinaten:

Lou Ye

Lou Ye (chinesisch 婁燁 / 娄烨, Pinyin Lóu Yè; * 1965 in Shanghai, Volksrepublik China) ist ein chinesischer Filmregisseur. Er wird zur sechsten Generation von Regisseuren des chinesischen Films gezählt, die eine direktere Sprache ihrer Darstellung wählen. Er wurde zweimal für die Goldene Palme nominiert und wurde 2006, aufgrund der ungenehmigten Aufführung seines Filmes Summer Palace 颐和园 bei den Filmfestspielen in Cannes, von der chinesischen Regierung mit einem fünfjährigen Arbeitsverbot belegt. .

Lou Ye erhielt seine Ausbildung an der Beijing Filmakademie und startete seine Regiekarriere mit dem Film „Weekend Lover“ 周末情人 (1993), der jedoch erst im Jahre 1996 auf dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg seine Premiere hatte. Dort erhielt er den Spezialpreis in Memoriam Rainer Werner Fassbinder. Ein erster internationaler Erfolg war ihm jedoch erst mit „Suzhou River“ 苏州河 (1997) beschieden, ein neo-Film Noir, der ihm eine Reihe von Preisen ein brachte: Den Tiger Award am Internationalen Film Festival Rotterdam (1999), den FIPRESCI Award an der Viennale (2000), den Grand Prix am Paris Film Festival (2000), einen Hauptpreis des Tokioter Ginza Film Festivals sowie den Critic’s Award am Fantasporto (2002). Trotz dieser internationalen Anerkennung wurde die öffentliche Ausstrahlung des Films verboten, da das zentrale Thema

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, die Frage nach Identität, als zu kontrovers empfunden wurde. Viele internationale Kritiker zogen Parallelen zu Hitchcocks „Vertigo“, da beide Filme sich um die Obsession von Männern mit einer Frau drehen.

Sein nächster Film, war „Purple Butterfly“ 紫蝴蝶 (2003) mit der Hauptdarstellerin Zhang Ziyi, der während der japanischen Besetzung Shanghais spielt. Wieder verwendete Lou Ye Elemente des Film Noir, so weist der Film eine komplexe Erzählstruktur auf und Themen, die sich um Verrat und Rache drehen. Wieder ist der Film aufgrund heikler Themen verboten worden und ist bislang in der VR China nicht öffentlich erhältlich.

Sein Film „Summer Palace“ 颐和园 (2006) handelt von einem Pärchen im Kontext der Studentenproteste auf dem Tian’anmen Platz von 1989 bis zum Jahre 2000. Wieder riefen sowohl Kontext als auch erotische Inhalte die Zensurbehörde auf den Plan, die den Film sofort verbot. Der Film erzählt aber auch von der „Lost Generation“, derjenigen Generation des Übergangs von Chinesen, die in den 60er-Jahren geboren worden war, zu jung für Deng Xiaopings Reformen, und zu alt für den Aufbruch Mitte der 90er-Jahre.

2008 dreht Lou Ye den Film „Bitch“ 母狗 ab. Ein Jahr später erhielt er für Chun Feng Chen Zui De Ye Wan (Spring Fever) eine Einladung in den Wettbewerb der 62. Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

Im Verlauf seiner Karriere kam Lou Ye immer wieder mit der chinesischen Zensurbehörde in Kontakt, da seine Filme oft heikle Themen berühren wie Sexualität, Gender, Obsession und politisch brisante Themen. „Weekend Lover“ wurde zuerst während zwei Jahre zurückgehalten, „Suzhou River“ ist immer noch unter Verschluss, ebenso „Summer Palace“. „Suzhou River“ führte zu einem zweijährigen, „Summer Palace“ zu einem fünfjährigen Regieverbot. Auch wenn Lou Ye und seine Mitarbeiter keine offizielle Erlaubnis der Zensurbehörde hatten, reichten sie den Film für das Cannes Film Festival 2006 als einziger asiatischer Film ein.

Philadelphia (Film)

Philadelphia ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1993. Er war der erste große Hollywoodfilm, der sich kritisch mit dem gesellschaftlichen Umgang mit AIDS-Erkrankten und Homosexuellen in den USA auseinandersetzte. Die Hauptrollen spielen Tom Hanks und Denzel Washington. Regie führte Jonathan Demme nach einem Drehbuch von Ron Nyswaner.

Andrew Beckett ist ein ehrgeiziger junger Anwalt bei einer großen Anwaltskanzlei in Philadelphia. Seine Vorgesetzten halten große Stücke auf ihn und sein Können und planen, ihn zum Partner der Kanzlei zu machen. Zwei Fakten behält Beckett jedoch für sich: erstens ist er homosexuell, zweitens ist er mit HIV infiziert.

Als sich die ersten Spuren einer AIDS-Erkrankung für alle sichtbar zeigen, die nach damaliger Ansicht nur homosexuelle Menschen befällt, wird Beckett aufgrund eines vorgetäuschten geschäftlichen Vergehens entlassen. Beckett vermutet, dass er lediglich aufgrund seiner sexuellen Orientierung für die meisten anderen Teilhaber moralisch untragbar geworden sei, und möchte seinen ehemaligen Arbeitgeber wegen dieser Diskriminierung auf Entschädigung verklagen. Seine Eltern und Geschwister, vor denen er keine Geheimnisse hat, stehen dabei hinter ihm. Auf der Suche nach einem Rechtsbeistand stößt er jedoch auf eine breite Ablehnung.

Seine letzte Hoffnung ist Joe Miller, ein durch TV-Werbung allseits bekannter und erfolgreicher Anwalt, den er bereits vorher bei einem Zivilprozess als Anwalt der Gegenseite kennengelernt hat. Doch auch Miller möchte Beckett zunächst nicht vertreten. Er macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber Homosexuellen und vor allem gegenüber AIDS, zumal er Angst hat, sich und sein neugeborenes Kind dabei anzustecken. Doch als Miller einige Tage später in der Bibliothek der juristischen Fakultät zufällig miterlebt, wie Beckett, der entschlossen ist, seine Klage notfalls auch allein durchzukämpfen, wegen seiner Krankheit diskriminiert und ausgegrenzt wird, beginnt er zuerst nur zaghaft und zweifelnd seine Meinung zu überdenken, ergreift aber dann doch erstmals für ihn Partei. Je mehr Joe Miller sich aber nun mit der Welt des Andrew Beckett beschäftigt, je tiefer er in diese eintaucht, ist er zunehmend entsetzt über das Verhalten anderer gegenüber dem inzwischen sichtbar AIDS-kranken Beckett. Und plötzlich muss er erkennen, dass auch er sich Beckett gegenüber nicht besser verhielt, als der ihn um Hilfe bat. Seine Menschlichkeit siegt über seine eigenen Vorurteile, welche für ihn selber im weiteren Verlauf der Handlung völlig unverständlich und von ihm selbst verabscheut und zu tiefst verurteilt werden. Er leistet Beckett sichtbar Abbitte und gemeinsam ziehen Miller und Beckett vor Gericht. Der zu Beginn der Handlung noch homophobe und ignorante Anwalt Miller wandelt sich zu einem glühenden Verteidiger der Menschenrechte.

In der Vorbereitung zur Hauptverhandlung bekommt Miller einerseits Einblick in das Leben und Fühlen eines Homosexuellen und erfährt, was es bedeutet, mit AIDS leben zu müssen. Andererseits erlebt der aus dem TV bekannte Miller, wie er nun von anderen deshalb abgelehnt wird, weil er einem Schwulen beisteht – oder dass er gar selbst für schwul gehalten wird. Zunehmend entwickelt Miller – nicht zuletzt mit der Hilfe seiner liberalen Frau – Verständnis und ein tiefes Mitgefühl für Andrew Beckett, der ihm schon bald offenbart, dass er das Ende der Verhandlung wohl nicht mehr erleben wird. Doch es ist nun nicht mehr nur der Ehrgeiz, der Miller antreibt, um nicht zu verlieren, sondern auch seine sich entwickelnde tiefe Menschlichkeit.

Während der Verhandlung bricht Beckett im Gerichtssaal zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Es stellt sich heraus, dass die Krankheit seinen Organismus bereits schwer geschädigt hat. Inzwischen beginnt aber auch die Front der Gegenseite hinter den Kulissen zu bröckeln: Nicht mehr alle Gesellschafter der Kanzlei stehen zu deren homosexuell-feindlichen Kurs. Dies ist besonders anhand der Aussage im Gericht eines sichtlich mitfühlenderen Teilhabers, Bob Seidman, zu erkennen, welcher voller Reue zugibt, eine AIDS-Erkrankung und auch die Homosexualität bei Beckett schon länger vermutet zu haben, ihm aber nie die Gelegenheit gab, ihm seine Situation zu offenbaren.

Kurz vor Becketts Tod im Krankenhaus überbringt Miller ihm die Nachricht, dass der Prozess gewonnen wurde. Der Film endet mit einem Abschiedsfest zu Ehren Andrews, an dem neben dessen Angehörigen auch Miller und seine Familie sowie Bob Seidman teilnehmen.

Zum Kinostart in den USA wurde die Premiere des Films von zahlreichen Protesten christlicher Gruppen begleitet, die die positive Darstellung der Homosexuellen in dem Film anprangerten

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. Einige Kritiker beanstandeten, dass der Film die herrschenden Vorurteile über AIDS nicht abbaue, sondern verstärke. Wieder andere kritisierten, der Film unterstütze durch seine Vermengung der Themen AIDS und Homosexualität die Auffassung, AIDS sei nur ein Problem der Homosexuellen. Diese Darstellung wurde jedoch von Regisseur Jonathan Demme stets entschieden zurückgewiesen.

Teilweise kritisch angemerkt wurde auch der Verzicht auf das Zeigen einer intimen Beziehung zwischen Beckett und seinem Lebensgefährten Miguel Alvarez. Dem kann man allerdings entgegenhalten

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, dass es mehrere Szenen gibt, die das Liebesverhältnis zwischen Miguel und Andrew auf andere Weise deutlich machen. Zum Beispiel beginnt Miguel im Krankenhaus einen heftigen Streit mit den Ärzten, und auch die Sterbeszene zeigt ihn in tiefer Trauer und tiefer Verzweiflung um seinen Lebensgefährten.

Andererseits wurde der Film vielfach hoch gelobt, allem voran die schauspielerische Leistung von Tom Hanks, der zu Beginn des Films einen strahlenden Yuppie verkörpert, der am Ende von AIDS und Tod gezeichnet im Krankenhausbett liegt. Auch die Wandlung Joe Millers vom homophoben, ignoranten Anwalt zu einem glühenden Verteidiger der Menschenrechte ist beispielhaft dafür, wie sich der Abbau von Vorurteilen entwickeln kann.

Neben dem Song Streets of Philadelphia von Bruce Springsteen ist eine weitere Szene auch durch die Musik weltberühmt geworden. Joe Miller besucht Andrew Beckett. Sie hören im Verlauf der Szene die Arie La mamma morta aus der Oper Andrea Chénier von Umberto Giordano. Sie wird gesungen von Maria Callas.

Die Titelgestaltung im Vorspann des Films in einer Schreibschrift nimmt Bezug auf Joe Millers Ausspruch im Film, „Sie erklären mir das jetzt, als ob ich sechs Jahre alt wäre“, welcher auch von den Geschworenen in der Urteilsberatung zitiert wird.

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Offenheit des Gütermarktes

In der Makroökonomie wird als Gütermarkt die Summe aller Märkte bezeichnet, auf denen Waren und Dienstleistungen gehandelt werden. Er umfasst das aggregierte Angebot und die aggregierte Nachfrage nach allen produzierten Gütern in einer Volkswirtschaft. Somit schließt der Gütermarkt aus makroökonomischer Sicht sowohl den Konsum als auch die Investitionen mit ein.

In der Mikroökonomie wird der Gütermarkt als ein zeitlich und örtlich begrenzter Markt für ein einzelnes Produkt bzw. Gut bezeichnet

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. Er wird hier also als reiner Einzelmarkt gesehen.

Offene Gütermärkte ermöglichen den Nachfragern (Konsumenten) von Gütern und Dienstleistungen die Wahl zwischen in- und ausländischen Gütern. Umgekehrt haben die Anbieter (Unternehmen) von Gütern und Dienstleistungen die Chance die Güter im Inland und im Ausland abzusetzen. Nach wie vor gibt es gegenwärtig Zölle, Import- und Exportrestriktionen, sowie andere tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse.

Exporte und Importe von Waren werden in der Handelsbilanz, Exporte und Importe von Dienstleistungen (bspw. Arbeitsdienste, Kapitaldienste, Tourismus) werden in der Dienstleistungsbilanz erfasst.

Die Abbildung zeigt die Entwicklung der deutschen Warenimporte und –exporte als Anteil des deutschen BIP der vergangenen 45 Jahre. Sie veranschaulicht einen deutlich Anstieg sowohl der Exporte als auch der Importe im Zeitverlauf. In den letzten vierzig Jahren wies die deutsche Handelsbilanz in der Regel einen Überschuss auf. Anfang der 90er Jahre nahm der Handelsbilanzüberschuss aufgrund der deutschen Wiedervereinigung ab (Verlust an Wettbewerbsfähigkeit). Bis 2005 ist der Überschuss der Handelsbilanz aber deutlich gestiegen (Integration der Weltwirtschaft und der EU). Aus diesem Exportüberhang kann auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie geschlossen werden. Der Außenbeitrag entspricht dem Saldo der Handels- und Dienstleistungsbilanz. Die Außenhandelsquote entspricht dem Mittel aus Exportquote und Importquote. Mit Hilfe der Außenhandelsquote kann die Reichweite des Handels mit dem Rest der Welt dargestellt werden. Lag diese in den 60er Jahren noch bei durchschnittlich 15 %, hat sie sich inzwischen bis zum Jahr 2005 mehr als verdoppelt. Das zeigt, dass Deutschland in der Zwischenzeit doppelt so viel mit dem Rest der Welt handelt als noch vor 45 Jahren..

Die Dienstleistungsbilanz hingegen weist einen Defizit auf. Der Grund dafür ist im Tourismus zu suchen, da die Dienstleistungsbilanz bedeutend vom Reiseverkehr beherrscht wird. Die Ursache ist einfach, es machen mehr Deutsche Urlaub im Ausland als andersherum. Das Defizit der Dienstleistungsbilanz übertraf i.d.R. aber nicht den Überschuss der Handelsbilanz, so dass insgesamt ein positiver Außenbeitrag realisiert wurde..

In der Tabelle werden die Außenhandelsquoten für einige OECD-Länder dargestellt. Empirisch auffällig ist, dass die USA und Japan eine relativ geringe Außenhandelsquote aufweisen. Die europäischen Länder hingegen weisen einen wesentlich höheren Prozentsatz auf. Davon kann aber nicht auf eine geringe Offenheit der amerikanischen/japanischen Ökonomie geschlossen werden, da die Außenhandelsquote kein gutes Maß für die Offenheit von Märkten ist. Ein besseres Maß für die Offenheit einer Ökonomie ist der Anteil von handelbaren Gütern an der Gesamtproduktion. Die geringe Außenhandelsquote der USA/Japan liegt an der Größe des Landes. Die wichtigsten Bestimmungsfaktoren für die Differenzen der Außenhandelsquoten sind die geografische Lage und die Größe des Landes.

Relative Preise als Determinanten des Angebots und der Nachfrage von inländischen und ausländischen Gütern.

Die Nachfrage nach in- und ausländischen Gütern hängt von den relativen Preisen zwischen in und ausländischen Gütern ab:

In ähnlicher Weise hängt auch die Entscheidung über ein Angebot von Gütern auf in- und ausländischen Märkten von den relativen Preisen ab:

Der nominale Wechselkurs gibt die Austauschrelation zwischen ausl. und inl. Währung an.

Nominale Wechselkurse zwischen zwei Währungen kann auf zwei unterschiedliche Arten ausgedrückt werden:

International sind beide Notierungsarten gebräuchlich, aber die Mengennotierung ist verbreiteter.

Der Wechselkurs zwischen Euro und den meisten ausländischen Devisen verändert sich täglich. Verändert er sich so, dass für den Erwerb einer Einheit ausländischer Währung weniger inländische Währung erforderlich sind als zuvor, so spricht man von einer Aufwertung der inländischen Währung. Verändert sich der Devisenkurs so, dass für den Erwerb einer Einheit ausländischer Währung mehr Einheiten der inländischen Währung erforderlich sind als zuvor, so spricht man von einer Abwertung der inländischen Währung.

Die Abbildung verdeutlicht die Entwicklung des nominalen und realen Wechselkurses zwischen Euro und Dollar seit 1975. Sie zeigt wie sich der relative Preis der beiden Währungen (Dollar im Vergleich zum Euro) bewegt hat. Hier fallen zwei Punkte auf. Zum einen der steigende Trend des Wechselkurses und zum anderen die starken Schwankungen während des Verlaufes.

Der reale Wechselkurs gibt die relativen Preise zwischen inländischen und ausländischen Gütern, ausgedrückt in inländischer oder in ausländischer Währung an.

Es soll ein realer Wechselkurs entwickelt werden, der den relativen Preis aller in Deutschland produzierten Güter in Einheiten aller in den USA produzierten Güter abbildet. Dafür muss für alle in den USA produzierten Güter ein Dollar-Preisindex und für alle in Deutschland produzierten Güter ein Euro-Preisindex verwendet werden. Dabei kommt der BIP-Deflator zum Einsatz. Er ist ein Preisindex für die in einer Volkswirtschaft erstellten Endprodukte und Dienstleistungen.

Auch der reale Wechselkurs verändert sich im Zeitverlauf. Steigt der Preis inländischer Güter relativ zum Preis ausländischer Güter, so spricht man von einer realen Aufwertung. Werden die inländischen Güter relativ zu ausländischen Gütern billiger, so spricht man von einer realen Abwertung.

Berechnung des realen Wechselkurses

Da Deutschland mit vielen Ländern in Handelsbeziehungen steht müssen multilaterale reale Wechselkurse ermittelt werden. Dazu ist das mit den Handelsquoten gewichtete Mittel der bilateralen realen Wechselkurse zu berechnen.

Um multilaterale reale Exportwechselkurse zu ermitteln, werden die bilateralen realen Wechselkurse zu den verschiedenen Ländern mit den Anteilen der Exporte in die verschiedenen Länder an den Gesamtexporten gewichtet. Analog wird bei der Berechnung der realen Importwechselkurse verfahren. Die realen multilateralen Wechselkurse werden dann als Mittel der realen multilateralen Wechselkurse der Exporte und der Importe berechnet.

Ist die Theorie der Wechselkursbestimmungen, wobei angenommen wird, dass mit einer Einheit einer jeden Währung in jedem Land dieselbe Menge an Gütern erworben werden kann.

Zwischen Deutschland und den USA werden ganze Güterbündel gehandelt. Wenn das Gesetz des einheitlichen Preises für alle Güter gilt, müsste des Preis eines deutschen Warenkorbes, gemessen in Dollar, den gleichen Preis eines amerikanischen Warenkorbes haben. Die hohen Schwankungen des realen Wechselkurses machen deutlich, dass die Kaufkraftparität kurzfristig meist nicht erfüllt ist

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. Der Grund hierfür sind die bestehenden Handelsbarrieren, die Gegebenheit das nicht alle Güter handelbar sind und natürlich auch das viele Preise kurzfristig starr sind.