Horchheimer Torbefestigung

Die Horchheimer Torbefestigung war Teil der preußischen Festung Koblenz und gehörte zum System Niederehrenbreitstein. Sie wurde 1864–1867 zur Sicherung der Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke errichtet. Nach der teilweisen Schleifung 1927 und weiteren Umbauten an der Rheinbrücke Mitte der 1930er Jahre sind von der Torbefestigung im heutigen Koblenzer Stadtteil Pfaffendorf nur noch geringe Reste erhalten geblieben.

Nach dem Bau der Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke mit ihren Brückentürmen 1862–1864 sollte diese zusammen mit dem nördlich angrenzenden Ehrenbreitsteiner Hafen in die Befestigung von Koblenz mit einbezogen werden. Dazu entstand 1864–1867 an der neuen Rheinbrücke die Horchheimer Torbefestigung mit einer kasemattierten Batterie sowie zwischen dem Rheinufer und dem Werk Glockenberg eine Befestigungslinie mit krenelierter Mauer. Mit Verlängerung der rechten Rheinstrecke Richtung Köln erhielt die Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke 1869 eine Abzweigung nach Norden. Der Viadukt durchschnitt dabei die Horchheimer Torbefestigung.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste auch diese Anlage, wie auch die anderen Koblenzer Festungswerke, in Ausführung des Artikels 180 des Versailler Vertrags entfestigt werden. Die Zerstörungen waren jedoch vergleichsweise gering gehalten. Vorgesehen waren dazu lediglich die Kaponniere, eine Hohltraverse sowie die Eisenbahndurchfahrt samt Pulvermagazin 2. Für den Erhalt der restlichen Teile sprachen nach Auffassung des Koblenzer Entfestigungsamtes ästhetische Gründe, da man das Landschaftsbild in unmittelbarer Nähe zum Rhein erhalten wollte. Die Arbeiten an der Befestigung begannen am 19. April und wurden am 30. August 1927 fertig gemeldet. Erhalten blieben das Hauptgebäude samt Pferdestall, ein halbrunder Turm, der an die Gemeinde Pfaffendorf verpachtet war, der Eisenbahnviadukt, welches zu Lagerzwecken und als Wohnraum vermietet war, sowie die zwei Brückenpfeiler.

Da das Reich hier nur Nutzungsrechte wahrgenommen hatte, ging das Gelände 1930 zurück an die Reichsbahn. Der gesamte Bereich wurde 1935/36 im Zuge des Umbaus der Pfaffendorfer Brücke zur Straßenbrücke einer umfassenden Neugestaltung unterzogen, bei welcher die Reste größtenteils abgetragen wurden

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. Zum Teil fanden die dabei gewonnenen Bruchsteine beim Neubau des Brückenanschlusses wieder Verwendung. Erhalten blieben der Viadukt, die Verbindung zum Hafen sowie die Reste des Pulvermagazins 1, welche 1990 bei den Bauarbeiten für den Glockenbergtunnel am sogenannten Flaschenhals entdeckt wurden

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, aber aufgrund der stark angegriffenen Bausubstanz nicht erhalten werden konnten.

Am 1. Oktober 2008 wurde die von Norden zur Pfaffendorfer Brücke führende Rampe, die über den ehemaligen Eisenbahnviadukt führt, wegen akuter Einsturzgefahr für den Verkehr gesperrt. Nachdem die Schäden provisorisch repariert wurden, konnte dieser Bereich am 27. November 2009 wieder freigegeben werden. Da die Pfaffendorfer Brücke selbst auch Schäden aufweist, ist ein völliger Neubau der Rheinquerung für 2017 in Planung.

Die Horchheimer Torbefestigung setzte sich im Wesentlichen zusammen aus einer dreistöckigen kasemattierten Torbatterie, einer Verbindungsmauer samt Wachtturm (Rundturm) zum Hafen hin, zwei Pulvermagazinen sowie einer Kaponniere an der Verbindungslinie zum Werk Glockenberg. Der Anschluss an dieses Werk erfolgte mittels einer durch eine Schartenmauer gedeckten Treppenverbindung mit vorgelagertem Graben, der sogenannten Teufelstreppe. Etwa in der Mitte der Treppenanlage lag eine Grabenwehr. Die nördliche Trasse zur rechten Rheinstrecke verlief ab 1869 auf einem Viadukt durch die Befestigung hindurch.

Die Überreste der Horchheimer Torbefestigung sind ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz (DSchG) und in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Sie liegen in Koblenz-Pfaffendorf an der Pfaffendorfer Brücke.

Seit 2002 sind die Überreste der Horchheimer Torbefestigung Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Koordinaten:

Stadtbefestigung: Moselweißer Schanze | Stadtbefestigung Koblenz

System Oberehrenbreitstein: Feste Ehrenbreitstein | Fort Rheineck | Werk Pleitenberg

System Niederehrenbreitstein: Arzheimer Schanze | Horchheimer Torbefestigung | Stadtbefestigung Ehrenbreitstein | Werk Klausenberg

System Pfaffendorfer Höhe: Bienhornschanze | Fort Asterstein | Fort Rheinhell | Werk Glockenberg

System Alexander: Batterie Hübeling | Feste Kaiser Alexander | Fort Großfürst Konstantin | Moselbatterie | Schanze Großfürst Alexander

System Franz: Bubenheimer Flesche | Feste Kaiser Franz | Metternicher Schanze | Moselflesche&nbsp

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;| Neuendorfer Flesche | Rheinschanze | Rübenacher Schanze

Kunio Hatoyama

Kunio Hatoyama (jap. 鳩山 邦夫 Hatoyama Kunio; * 13. September 1948 in der Präfektur Tokio; † 21. Juni 2016 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister.

Hatoyama war Absolvent der Universität Tokyo und seit 1976 mit Ausnahme der Jahre 1979 bis 1980 und 1999 bis 2000 Abgeordneter im Shūgiin, zuerst für den Dreimandatswahlkreis Tokio 8, nach der Wahlrechtsreform zunächst im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 2. Er gehörte zunächst der regierenden LDP an, der er nach seiner zweiten Wahl ins Parlament 1980 beitrat. Innerhalb der Partei gehörte er zur Tsushima-Faktion. Allerdings hatte er 1993 die Partei verlassen und war gemeinsam mit seinem Bruder Yukio an der Gründung der Demokratischen Partei Japans (DPJ) 1996 beteiligt. 1999 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder und kandidierte für die Nachfolge von Yukio Aoshima bei der Gouverneurswahl in Tokio, unterlag aber klar Shintarō Ishihara. Während sein Bruder zwischen 1999 und 2002 Vorsitzender der DPJ war, verließ Kunio Hatoyama die Partei im Jahre 2000 und kehrte in die LDP zurück mcm taschen sale. Für diese wechselte er bei der Wahl 2003 in den 18. Wahlkreis im Westen der Präfektur, unterlag aber klar DPJ-Mitgründer Naoto Kan und wurde nur über den Verhältniswahlblock wiedergewählt. Seit der Wahl 2005 kandidierte Hatoyama im 6. Wahlkreis Fukuoka, nicht mehr in Tokio.

Von 1991 bis 1992 war Hatoyama Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Nach seinem Parteiaustritt wurde er 1994 Arbeitsminister im Kabinett Hata für die Fraktion Kaikaku no Kai (改革の会, „Reformversammlung“). Zurück in der LDP ernannte ihn Shinzō Abe im August 2007 kurz vor seinem Rücktritt zum Justizminister. Bei der Kabinettsumbildung im August 2008 wurde er von Premierminister Yasuo Fukuda durch Okiharu Yasuoka ersetzt.

In seiner Amtszeit als Justizminister autorisierte Hatoyama 13 Erhängungen und damit die meisten Hinrichtungen durch einen einzelnen Minister seit der vierjährigen Nichtanwendung der Todesstrafe zwischen 1989 und 1993.

Im September 2008 berief ihn Premierminister Tarō Asō als Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in sein erstes Kabinett. Im Streit um eine mögliche Neubesetzung des Vorstands der privatrechtlichen JP Group, die sich noch in Staatsbesitz befindet, trat Hatoyama am 12. Juni 2009 zurück

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. Hatoyama galt als wichtiger innerparteilicher Verbündeter Asōs. Einen Übertritt zur Demokratischen Partei

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, die seit Mai 2009 wieder unter Vorsitz seines Bruders Yukio steht, lehnte er ab, schloss jedoch einen Austritt aus der LDP nicht aus.

2009 wurde im Zusammenhang mit dem Spendenskandal um seinen Bruder Yukio bekannt, dass Kunio Hatoyama zwischen 2003 und 2008 wie sein Bruder Milliardensummen von seiner Mutter erhalten hatte.

Im März 2010 verließ Hatoyama die LDP. Eine Zusammenarbeit mit seinem Bruder Yukio schloss er aus, dessen Regierung er als „sozialistisch“ kritisierte. Er kündigte die Gründung einer neuen Partei an, für die er die LDP-Politiker Kaoru Yosano und Yōichi Masuzoe gewinnen wollte, blieb aber während der Parteiumbildungen bis 2012 parteilos.

Nach der Shūgiin-Wahl 2012 kehrte Hatoyama Ende Dezember 2012 in die LDP zurück. Hatoyama stand, wie Premier Abe und weitere Kabinett-und LDP-Parteimitglieder, der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.

Hatoyamas Großvater Hatoyama Ichirō war zwischen 1954 und 1956 Premierminister von Japan und Gründungsvorsitzender der LDP. Sein Urgroßvater Hatoyama Kazuo war bereits Abgeordneter und Präsident des Shūgiin. Kunio Hatoyamas Vater Hatoyama Iichirō war von 1976 bis 1977 japanischer Außenminister und ebenfalls LDP-Mitglied, seine Mutter ist eine Tochter des Bridgestone-Gründers Ishibashi Shōjirō. Seine halbaustralische Ehefrau Emily Takami ist ein ehemaliges Model; ihr älterer Sohn Tarō war von 2003 bis 2005 Abgeordneter des Tokioter Präfekturparlaments für die langjährige Familienheimat Bunkyō und bewarb sich bei der Sangiin-Wahl 2010 als Kandidat der Shintō Kaikaku für ein nationales Mandat, der jüngere Sohn Jirō ist seit 2013 Bürgermeister der Stadt Ōkawa in Kunios (neuerem) Abgeordnetenwahlkreis in Fukuoka.

Vizzola Ticino

Vizzola Ticino ist eine Gemeinde mit 566 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Varese (Lombardei) in Italien.

Vizzola Ticino liegt südwestlich der Stadt Varese am Fluss Ticino.

Die Nachbargemeinden von Vizzola Ticino sind Ferno, Lonate Pozzolo, Marano Ticino (NO), Oleggio (NO), Pombia (NO) und Somma Lombardo.

Agra | Albizzate | Angera | Arcisate | Arsago Seprio | Azzate | Azzio | Barasso | Bardello | Bedero Valcuvia | Besano | Besnate | Besozzo | Biandronno | Bisuschio | Bodio Lomnago | Brebbia | Bregano | Brenta | Brezzo di Bedero | Brinzio | Brissago-Valtravaglia | Brunello | Brusimpiano | Buguggiate | Busto Arsizio | Cadegliano-Viconago | Cadrezzate | Cairate | Cantello | Caravate | Cardano al Campo | Carnago | Caronno Pertusella | Caronno Varesino | Casale Litta | Casalzuigno | Casciago | Casorate Sempione | Cassano Magnago | Cassano Valcuvia | Castellanza&nbsp

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;| Castello Cabiaglio | Castelseprio | Castelveccana | Castiglione Olona | Castronno | Cavaria con Premezzo | Cazzago Brabbia | Cislago | Cittiglio | Clivio | Cocquio Trevisago | Comabbio | Comerio | Cremenaga | Crosio della Valle | Cuasso al Monte | Cugliate-Fabiasco | Cunardo | Curiglia con Monteviasco | Cuveglio | Cuvio | Daverio | Dumenza | Duno | Fagnano Olona | Ferno | Ferrera di Varese | Gallarate | Galliate Lombardo | Gavirate | Gazzada Schianno | Gemonio | Gerenzano | Germignaga | Golasecca | Gorla Maggiore | Gorla Minore | Gornate-Olona | Grantola | Inarzo | Induno Olona | Ispra | Jerago con Orago | Lavena Ponte Tresa | Laveno-Mombello | Leggiuno | Lonate Ceppino | Lonate Pozzolo | Lozza | Luino | Luvinate | Maccagno con Pino e Veddasca | Malgesso | Malnate | Marchirolo | Marnate | Marzio | Masciago Primo | Mercallo | Mesenzana | Montegrino Valtravaglia | Monvalle | Morazzone | Mornago | Oggiona con Santo Stefano | Olgiate Olona | Origgio | Orino | Osmate | Porto Ceresio | Porto Valtravaglia | Rancio Valcuvia | Ranco | Saltrio | Samarate | Sangiano | Saronno | Sesto Calende | Solbiate Arno | Solbiate Olona | Somma Lombardo | Sumirago | Taino | Ternate | Tradate | Travedona-Monate | Tronzano Lago Maggiore | Uboldo | Valganna | Varano Borghi | Varese | Vedano Olona | Venegono Inferiore | Venegono Superiore | Vergiate | Viggiù | Vizzola Ticino

Annemarie Hübner

Cäcilie Margarete Annemarie Hübner (* 25. Dezember 1908 in Genthin; † 7. Januar 1996 in Hamburg) war eine deutsche Germanistin und Niederlandistin.

Annemarie Hübner war die Tochter von Hermann Carl August Hübner. Ihr Vater lehrte als Direktor an einem Reformgymnasium in Elmshorn, wo Annemarie Hübner die ersten Lebensjahre verbrachte. Nach dem Abitur 1928 in Elmshorn studierte sie Germanistik, Anglistik, Philosophie und Psychologie an der Universität Hamburg. Sie legte dabei früh einen Schwerpunkt auf die niederdeutsche Philologie, die von Conrad Borchling und Agathe Lasch gelehrt wurde. Zu Studienzeiten arbeitete Hübner bei den Wörterbucharchiven des Germanischen Seminars. Ihre Dissertation von 1938

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, die Hans Teske annahm, befasste sich mit „Studien zur Sprachform des frühen Hamburger Hochdeutsch“. Die Arbeit, die methodisch Agathe Laschs Studien zur Sprachgeschichte Berlins anknüpfte, wurde aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs nie gedruckt. Hübner verlor bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nicht den Kontakt zu der von ihr verehrten Agathe Lasch, die unmittelbar nach der Machtergreifung die Hamburger Universität verlassen musste.

Ab 1940 arbeitete Hübner, anfangs unbesoldet, als wissenschaftliche Hilfsarbeiterin am Mittelniederdeutschen Wörterbucharchiv. Zudem lehrte sie in den folgenden Jahren am Germanischen Seminar. Ihre Übungen beschäftigten sich mit der gotischen, altsächsischen, mittelhochdeutschen, frühneuhochdeutschen und mittelniederländischen Sprache. Von 1943 bis 1948 arbeitete sie vertretungsweise als Assistentin des Seminars. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs trat sie, wie andere Wissenschaftlerinnen, von ihrer Stelle zurück, damit diese von aus dem Krieg zurückgekehrten Kollegen besetzt werden konnten.

Hübner lehrte nun Niederländisch und beteiligte sich ab 1951 an der Erstellung des Mittelniederdeutschen Handwörterbuchs unter Leitung von Gerhard Cordes. 1956 bekam Hübner eine Festanstellung als Lektorin für Niederländische Sprache und Afrikaans und lehrte bis zur Pensionierung 1976 an der Hamburger Universität. Auch im Ruhestand nahm sie bis in die letzten Lebensjahre oftmals unbezahlte Lehraufträge war. An der Hamburger Universität richtete sie während ihrer Dienstzeit ein ständiges mittelniederländisches Proseminar ein und thematisierte in ihren Kursen auch Fragestellungen der Kunst- und Literaturgeschichte

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. Von 1958 bis 1972 war Hübner Vorstandsmitglied der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft in Hamburg, die Schülern zu Sprachreisen und Studienaufenthalte in den Niederlanden verhalf.

1959 erstellte Hübner im Auftrag des Lübecker Landgerichts ein vergleichendes Gutachten zur Echtheit der Quellen der deutschsprachigen Übersetzung des Tagebuchs der Anne Frank. Das Niederländische Institut für Kriegsdokumentation bestätigte Hübners Einschätzung später im Rahmen einer umfangreichen Studie.

Annemarie Hübner widmete sich hauptsächlich dem Mittelniederdeutschen Handwörterbuch, für das sie zahlreiche Artikel bearbeitete. Von 1956 bis 1974 war sie verantwortlich für sieben Lieferungen des Wörterbuchs

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. Fünf der Lieferungen gehören zum von Hübner begonnenen dritten Band, der mit dem Buchstaben „S“ beginnt. Darüber hinaus schrieb Hübner Aufsätze, die sich mit der niederdeutschen Sprachgeschichte befassten. Sie gestaltete Lehrwerke mit, die im Langenscheidt-Verlag erschienen und betätigte sich als Übersetzerin einiger niederländischer Sach- und Jugendbücher. Später befasste sich Hübner mit Neufassungen wichtiger Quellen zur Geschichte der norddeutschen Kirchen in der Frühen Neuzeit.

Annemarie Hübner war seit 1961 auswärtiges Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften und seit 1963 der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften. Beide Mitgliedschaften sprechen für hohe Anerkennung von Hübners Leistungen außerhalb Deutschlands.

Jan Jastram

Jan Jastram (* 18. Oktober 1958 in Rostock) ist ein deutscher Bildhauer.

Jastram wurde 1958 als Sohn der Graphikerin Inge Jastram und des Bildhauers Jo Jastram geboren. Er studierte nach dem Abitur in Dresden Architektur

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, arbeitete nach dem Abbruch des Studiums zunächst als Former in der Werkstatt seines Vaters und lernte sodann Tischler und Drechsler. 1984 nahm er ein Studium als Holzbildhauer an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg bei Hans Brockhage auf. Seit 1987 ist er freischaffender Bildhauer

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. Er stellt seine Objekte zumeist von freier Hand mit der Motorsäge aus Holz her.

Einige seiner Werke befinden sich im Besitz des staatlichen Museums in Schwerin und der Kunsthalle in Rostock mcm taschen sale. Im öffentlichen Raum ist sein Ensemble Offene Stelen vor dem Landgericht Lübeck und seine Bronzeskulptur Familie vor der Landeszentralbank Neubrandenburg zu sehen. Jan Jastram erhielt 1997 den Caspar-David-Friedrich-Förderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern und 1998 den Karl-Heinz-Goedtke-Gedächtnispreis des Herzogtums Lauenburg.

Schwarzerden

Schwarzerden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirn-Land an.

Schwarzerden liegt im Hunsrück auf 450 Metern Höhe am Rande des südlichen Soonwaldes oberhalb des Kellenbachs. 58,6 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet.

Den Ortsnamen der Soonwaldgemeinde Schwarzerden deuten Namensforscher als Siedlungsgebiet mit dunkelfarbigem, humusreichem Boden.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1325, als der Trierer Erzbischof Balduin Rechte und Güter an der Siedlung von dem Ritter Friedrich von Steinkallenfels erwarb. Im Jahre 1334 wurde ein Wald „Schwartzerdyn“ „propre castrum Coppenstein“ (nahe der Burg Koppenstein) erwähnt, den der Trierer Erzbischof ebenfalls kaufte

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. Mit dieser Besitzung wurde 1355 der Ritter Tilmann vom Stein (Wartenstein) belehnt. Die Trierer Lehensgüter wurden in der Folgezeit von den Erzbischöfen und Kurfürsten an Familien des niederen Adels als Afterlehen vergeben. Als Lehensherren wurden die von Rüdesheim (1439) und die von der Leyen (1543) genannt. Ferner waren in Schwarzerden die Ritter von Schmidtburg (1517) und die Vögte von Hunolstein (1555) mit Gütern und Rechten ausgestattet.

Schwarzerden gehörten während des Mittelalters zum Hochgericht Kellenbach, das auch die Dörfer Kellenbach, Henau und Königsau umfasste. Ursprünglich waren wohl die Herren von Steinkallenfels und ihre Miterben die alleinigen Gerichtsherren in diesem Gerichtsbezirk. Durch Erbteilung, Verkäufe und Lehensvergaben war dann später die Gerichtsherrschaft unter mehreren Ortsherren aufgeteilt worden, so dass das Hochgericht Kellenbach ein Kondominium darstellte mit gemeinschaftlicher hoher Gerichtsbarkeit. Im Jahre 1601 gab es in Schwarzerden 14 Feuerstellen (Häuser), was ca. 60-70 Einwohnern entsprach.

Noch 1579 entrichteten die Schwarzerdener Einwohner zwei Sümmer „Zollhafer“ an die Herren von Steinkallenfels für die Beschickung des Kirner Marktes. Dies verdeutlicht einerseits eine ältere Abhängigkeit von den Steinkallenfelsern, andererseits eine gewisse wirtschaftliche Tendenz der Ortsbewohner nach Kirn.

1702 lebten in Schwarzerden elf Familien, die dem Grafen von Sponheim zu Untertan waren. Im Jahre 1766 gab es insgesamt 44 Haushaltungen, die alle der Verwaltungshoheit des Markgrafen von Baden als dem Erben des sponheimischen Territoriums unterstanden.

1794 wurde das Linke Rheinufer während des Ersten Koalitionskrieges besetzt, 1798 wurde das Gebiet von der französischen Direktorialregierung nach französischem Vorbild reorganisiert. Das Dorf Schwarzerden wurde der neu gebildeten Mairie Monzingen im Kanton Sobernheim und dem Arrondissement Simmern im Rhein-Mosel-Departement zugeordnet.

Nach dem Ende der französischen Herrschaft im linksrheinischen Gebiet kam Schwarzerden 1816 zur Bürgermeisterei Gemünden (seit 1927 Amt Gemünden) im preußischen Kreis Simmern, wo der Ort bis zur rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform der 1970er Jahre verblieb. Seit dem 8. November 1970 gehört Schwarzerden der Verbandsgemeinde Kirn-Land an..

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schwarzerden, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:

Der Gemeinderat in Schwarzerden besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In gespaltenem Schild, vorne blau-golden geschacht, hinten in Rot ein silberner Burgturm“.

Die vordere Schildhälfte nimmt Bezug zur ehemaligen Zugehörigkeit zur vorderen Grafschaft Sponheim Amt Koppenstein. Der Burgturm in der hinteren Schildhälfte zeigt die Alteburg in den Farben der Herren von Steinkallenfels (Hochgericht Kellenbach) zu dem die Gemeinde Schwarzerden ehemals zugehörig war.

Der Gemeinderat beauftragte am 15. Mai 1972 den Grafiker Brust, Kirnsulzbach, einen Entwurf für ein Gemeindewappen zu erarbeiten. In der Sitzung am 17. November 1972 nahm der Rat den vorgelegten Entwurf an. Nach Zustimmung durch das Staatsarchiv erteilte das Ministerium des Innern in Mainz am 17. Januar 1973 die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens.

Nordöstlich von Schwarzerden befinden sich Reste des keltischen Ringwalles „Alteburg“; der Aussichtsturm bietet einen weiten Panoramablick.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Schwarzerden

Im Süden verläuft die Bundesstraße 41. In Martinstein ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Frankfurt–Saarbrücken.

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Canarium ovatum

Canarium ovatum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Canarium innerhalb der Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae). Sie liefert eine essbare Frucht („Kedongdong“, engl. „pili nut“, deutsch Pilinuss). Die ursprüngliche Heimat liegt auf den Philippinen, aber diese Art wird in den Tropen angebaut.

Canarium ovatum wächst als immergrüner Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu etwa 20 Meter und Stammdurchmesser von etwa 50 Zentimeter. Er besitzt ein harziges Holz und ist widerstandsfähig gegen Wind. Er bildet eine symmetrische Baumkrone.

Die wechselständig und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind etwa 40 Zentimeter lang und unpaarig gefiedert. Die vier bis acht Fiederblättchen sind mit Länge von 4 bis 24 Zentimeter und einer Breite von 2 bis 12 Zentimeter eiförmig bis elliptisch, steif, ledrig, mit glattem Rand, ungleichseitiger Basis, gerundeten bis fast herzförmigen Ende, das abrupt spitz ausläuft und acht bis zwölf Paaren von Seitennerven. Die Nebenblätter haften lange, sie sind dreieckig bis zungenförmig und 5 bis 20 Millimeter lang bei einer Breite von 3 bis 10 Millimeter.

Canarium ovatum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Gleichzeitig mit dem Austrieb neuer Blätter, auf den Philippinen liegt das zwischen März und Juni, werden an den Enden junger Zweige dicht zusammensitzende, seitenständige, zymöse (schmal thyrsoide), 3 bis 12 Zentimeter lange Blütenstände gebildet, die einige nur sehr kurz gestielte Blüten enthalten. In den Blütenständen blühen von unten nach oben auf.

Die eingeschlechtigen Blüten sind flaumig behaart, bis zu 12 Millimeter lang und dreizählig. Die becherförmigen Kelche sind in den männliche Blüten bis zu 7 Millimeter lang und in den weiblichen Blüten 8 bis 9 Millimeter lang. Die drei Kronblätter sind 2 Zentimeter lang und 1 Zentimeter breit. In den männlichen Blüten sind die 2 × 3 fertilen Staubblätter etwas mit dem Diskus verwachsen. In den weiblichen Blüten sind sechs Staminodien vorhanden und die drei Fruchtblätter sind zu einem dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen; der Stempel ist etwa 7 Millimeter lang. Jede Fruchtknotenkammer enthält zwei Samenanlagen, aber meist nur eine davon entwickelt sich weiter. Die Blüten öffnen sich zwischen 16 und 18 Uhr und gleichzeitig oder kurz danach wird der Pollen frei und die Narben sind bestäubungsfähig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie). Die Befruchtungsrate beträgt etwa 85 %. Wenn die Bestäubung erfolgreich war beginnt sich nach etwa einer Woche der Fruchtknoten zu vergrößern und die Kronblätter fallen ab.

Bei Sämlingspflanzen tragen die Bäume nach fünf bis sechs Jahren, bei vegetativ vermehrten Pflanzen schon drei bis vier Jahre nach dem Pflanzen Früchte. Von der Bestäubung bis zur Fruchtreife dauert es etwa zehn Monate. Die Steinfrucht ist mit einer Länge von 3,5 bis 7 Zentimeter und einem Durchmesser von 2,3 bis 3,8 Zentimeter eiförmig bis ellipsoid, spitz und im Querschnitt dreieckig. Bei Reife besitzen die Früchte ein Gewicht zwischen 15,7 bis 45,7 g. Die Fruchthaut (Exokarp) ist glatt, dünn, glänzend, kahl; sie ist anfangs hellgrün und färbt sich bei Reife purpurfarben-schwarz. Die Fruchtpülpe (Mesokarp) ist faserig, fleischig, dick und grünlich-gelb. Das lohfarbene bis schmutzig-braune, harte Endokarp ist am unteren Ende spitz und am oberen Ende mehr oder weniger stumpf. Die innere Schicht des Endokarp bildet dicht um den Samen herum einen dünnen, bräunlichen, faserigen Samenmatel

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. Einen großen Teil des Samengewichtes machen die zwei Keimblätter (Kotyledone) aus, etwa 4,1 bis 16,6 % des Fruchtgewichtes und besteht aus 8 % Kohlenhydraten, 11,5 bis 13,9 % Eiweiß und 70 % Fett. An manchen Bäumen sind die Samen bitter, faserig und besitzen einen Terpentingeruch.

Der Same wird roh verzehrt oder mit Honig geröstet, ganz oder gemahlen zu Süßigkeiten verarbeitet. Aus dem Samen kann ein Öl gepresst werden, dass hauptsächlich aus Ölsäure und Palmitinsäure zusammengesetzt ist. Der jährliche Ertrag eines Baumes ab dem Alter von etwa 6 Jahren beträgt bis zu 32 kg Rohkerne.

Der Kern (botanisch der Same) ist von einer dünnen, essbaren Schicht umgeben. Diese Schicht kann gekocht verzehrt werden. Sie ist sehr ölig, das Öl wird ebenfalls in der Küche verwendet.

Das Holz wird als Feuerholz verwendet, ebenso die holzige Schale um den Samen. Das Holz liefert ein Harz, das unter der Bezeichnung Elemi gehandelt wird.

Canarium ovatum stammt von den Philippinen; er ist häufig und wild im südlichen Luzon, und Teilen Visayas sowie Mindanaos in den unteren und mittleren Stockwerken der Urwälder.

Imavere

Imavere (deutsch: Immafer) ist eine Landgemeinde im estnischen Kreis Järva mit einer Fläche von 139 km²

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. Sie hat 1020 Einwohner (2010). Imavere liegt ca. 30 km von Paide entfernt.

Neben dem Hauptort Imavere (523 Einwohner) gehören zur Gemeinde die Dörfer Eistvere, Hermani, Järavere, Jalametsa, Käsukonna, Kiigevere, Laimetsa, Pällastvere

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, Puiatu, Taadikvere, Tammeküla und Võrevere.

Sehenswert ist das Estnische Molkereimuseum, das seit 2001 für Besucher geöffnet ist. Daneben lohnt ein Besuch der Ruinen des 1588 erbauten Herrenhauses von Eistvere (deutsch: Eigstfer) und des 6,6 Hektar großen Parks. Dort lebte von 1908 bis 1914 die österreichische Schriftstellerin Hermynia zur Mühlen.

Stadtgemeinde: Paide
Landgemeinden: Albu | Ambla | Imavere | Järva-Jaani | Kareda | Koeru | Koigi | Paide (Landgemeinde) | Roosna-Alliku | Türi&nbsp

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Stadt innerhalb einer Landgemeinde: Türi

Georg Dröscher

Georg Dröscher, auch Georg Droescher, (17. September 1854 in Puschkau – 1945) war ein deutscher Theaterschauspieler, -leiter, Opernregisseur, Übersetzer, Librettist und Autor.

Dröscher

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, der Sohn eines Wirtschaftsdirektors (und/oder Landwirts), absolvierte zunächst von 1865 bis 1874 das Gymnasium in Schweidnitz und studierte danach vier Semester Jurisprudenz in Breslau und Prag; das Studium brach er jedoch 1876 wegen seiner Neigung zum Theater ab. Er schloss sich einer kleinen schlesischen Schmiere an, die auf Teilung spielte. Als „Knecht Conrad“ in Die Lieder der Musikanten betrat er zum ersten Mal die Bühne (dramatischen Unterricht hat ihm Heinrich Oberländer erteilt).

Nachdem er auf mehreren kleinen Bühnen tätig gewesen war

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, kam er 1876 nach Görlitz, von dort nach Bremen 1879 (Antrittsrolle „Horatio“ im Hamlet), hierauf nach Hannover 1880 (Antrittsrolle „Fourchambaoult jun.“), hierauf nach Sigmaringen (Antrittsrolle „Don Cäsar“ in Braut von Messina). Dann finden wir ihn in Mannheim (Antrittsrolle „Loris Ipanoff“ in Feodora), von wo er einem Rufe ans Oldenburger Hoftheater Folge leistete (Antrittsrolle „Buyk“ im Egmont).

Dort fand er nicht nur als Künstler unbedingte Anerkennung, sondern betätigte sich auch als Oberregisseur und artistischer Leiter. Bei seinem Scheiden von dieser Kunststätte (1885–1896) wurde er vom Großherzog in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied des Hoftheaters ernannt.

Er begab sich hierauf nach Berlin, wo er in den Verband des Berliner Theaters (1891) trat (Antrittsrolle „Prosper“ in Der letzte Brief). 1896 engagierte in Ludwig Barnay an das Theater in der Charlottenstraße als Oberregisseur. 1897 pachtete er das Belle-Alliance-Theater, seine Direktionszeit dort war vom 1. November 1897 bis zum 26. Januar 1899. Am 30. April 1899 trat er im Belle-Alliance-Theater als „Conrad Bolz“ zum letzten Mal als Darsteller vor das Publikum.

1899 erhielt er einen Antrag von Bolko von Hochberg, General-Intendant der königlichen Schauspiele in Berlin, als Oberregisseur der Oper und Dramaturg ans königliche Schauspielhaus Berlin, dem er auch Folge leistete. Dieses Theater befriedigte ihn finanziell, nicht künstlerisch, und so übernahm er 1906 trotz Gelegenheit die Leipziger Oper nicht und blieb aus rein finanziellen Gründen in Berlin mcm taschen sale, da er sich den Berliner Verhältnissen künstlerisch angepasst hatte. Nach Barnays Ausscheiden 1908 wurde er interimistischer künstlerischer Leiter.

Im November 1915 wurde Dröschers Vertrag auf Bitte des neuen Generalintendanten Georg von Hülsen-Haeseler zum Jahr 1917 gelöst, da dieser einen jüngeren Mann als Leiter haben wollte (Dröscher war zu diesem Zeitpunkt 62 Jahre alt). Er erhielt einen Pensionsanspruch von 4.900 Mark, der ihm vom zuständigen Minister auf 4.800 Mark (18.400 Euro) gekürzt wurde mit der gleichzeitigen Auflage, eine Berufstätigkeit nachzuweisen. Er schied zwar vom Bühnenpersonal, war danach aber weiterhin für die Königlichen Theater tätig.

Als im Jahr 1918 die Hofbühnen zu Staatstheatern umgewandelt wurden, wurde er am 19. November 1918 neben Richard Strauss zum künstlerischen Leiter gewählt, allerdings entledigte man sich seiner schnell mit der Berufung von Max von Schillings, ein persönlicher Freund von Strauss.

1919 wurde ihm sein Beamtenstatus entzogen, seine Pension erhielt auf Grund eines privatrechtlichen Vertrages noch bis dieser 1924 endete. Da er sich nunmehr in einer finanziell bedrohlichen Lage befand, bot man ihm eine Tätigkeit ab 1. März 1923 in der Theaterbibliothek und im Archiv an. Dies war vom Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung mit dem Finanzministerium abgestimmt. Seine tägliche Arbeitszeit betrug vier Stunden. Dort blieb er bis mindestens 1937.

Dröscher, der sich als Bonvivant und Konversationsliebhaber den Namen eines gewandten und denkenden Schauspielers erworben hatte (zu seinen besten Rollen zählten: „Bolz“, „Graf Waldemar“, „Reif-Reifflingen“, „Prunells“ in Cyprienne, „Mercutio“, „Clavigo“, „Don Cäsar“, „Erster Jäger“ in Wallensteins Lager etc.), bewährte sich auch in seiner neuen Stellung als geschmackvoller, feinsinniger Künstler.

Dröscher war auch als Autor, Übersetzer und Librettist tätig.

Barnisław

Barnisław (deutsch Barnimslow) ist ein Dorf im Nordwesten der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Es gehört dem Powiat Policki (Pölitz)

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, Woiwodschaft Westpommern, an und ist ein Teil der Gemeinde Kołbaskowo (Kolbitzow).

Barnisław liegt in Vorpommern, zwölf Kilometer südwestlich von Stettin an der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland. Im Westen grenzt der Ort an einen großen See.

In dem Kirchdorf gab es um 1775 einen Pächter des ehemaligen Freischulzenhofs, den früher die Familie Eickstedt besessen hatte, 14 Bauern, von denen einer die Windmühle betrieb, einen Prediger, einen Küster, ein Predigerwitwenhaus

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, einen Schmied und einen Gastwirt.

Um 1930 hatte die Gemarkung der Gemeinde Barnimslow eine Flächengröße von 7,8 km². Innerhalb der Gemeindegrenzen gab es drei Wohnorte

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, in denen zusammen 44 Wohnhäuser standen:

Im Jahr 1925 wurden in Barnimslow 417 Einwohner gezählt, die auf 84 Haushaltungen verteilt waren.

Barnimslow gehörte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zum Regierungsbezirk Stettin der Provinz Pommern und wurde 1945 zusammen mit anderen Teilen Pommerns und der Neumark unter polnische Verwaltung gestellt. Zur Geschichte der Region vergl. die Geschichte Pommerns.

Die vor 1945 in Barnimslow anwesende Bevölkerung gehörte mit großer Mehrheit dem evangelischen Glaubensbekenntnis an. Im Jahr 1925 wurden in der Ortschaft 73 Katholiken gezählt.

Barnisław war ein Haltepunkt der Kleinbahn Casekow–Penkun–Oder, die von Casekow nach Pomorzany Port (Pommerensdorf Hafen) führte.

Ortsteile (Schulzenämter): Barnisław (Barnimslow) | Będargowo (Mandelkow) | Bobolin (Boblin) | Kamieniec (Schöningen) | Karwowo (Karow) | Kołbaskowo (Kolbitzow) | Kurów (Kurow) | Moczyły (Schillersdorf) | Ostoja (Schadeleben) | Pargowo (Pargow) | Przecław (Pritzlow) | Siadło Dolne (Niederzahden) | Siadło Górne (Hohenzahden) | Smolęcin (Schmellenthin) | Stobno (Stöven) | Ustowo (Güstow) | Warnik (Warningshof) | Warzymice (Klein Reinkendorf)

Andere Ortschaften: Kamionki (Unter Schöningen) | Przylep (Prilipp) | Rajkowo (Reinkendorf) | Rosówek (Neu Rosow) | Smętowice (Marienhof) |