Edwin Katzenellenbogen

Edwin Maria Katzenellenbogen (* 22. Mai 1882 in Stanislau; † nach 1955) war Psychiater und als Häftlingsarzt im KZ Buchenwald eingesetzt.

Edwin Katzenellenbogen, Sohn eines Rechtsanwaltes, wuchs in Stanislau und Lemberg auf. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Schullaufbahn und dem 1900 bestandenen Abitur begann er sein Studium an der jesuitischen Hochschule in Lemberg. Nach einem kurzzeitigen Studium generale wechselte er im April 1901 an die Universität Leipzig und studierte im Schwerpunkt Medizin und Philosophie.

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums wanderte er 1905 in die USA aus und heiratete Marie A. Pierce, die Tochter eines prominenten amerikanischen Richters. Danach kehrte er kurzzeitig an die Universität Leipzig zurück, um 1907 zu promovieren, und reiste anschließend erneut in die USA aus. Katzenellenbogen spezialisierte sich auf die Fachrichtung Psychiatrie und erlernte das Verfahren der Hypnose. Er war unter anderem im staatlichen Krankenhaus von Massachusetts und in New Jersey, wo er bei einem Gesetzentwurf zur Sterilisierung Epilepsiekranker, Krimineller und unheilbar kranker Menschen mitwirkte, tätig. Er lehrte von 1909 bis 1910 an der Harvard University abnorme Psychologie und veröffentlichte im Journal of Abnormal Psychology einen Artikel über vorgetäuschte Symptome.

Katzenellenbogen fungierte auch als Gutachter in Gerichtsprozessen, unter anderem in einem Prozess gegen einen Mörder, der angab, aufgrund von Epilepsie vermindert schuldfähig gewesen zu sein. Auch bedingt durch Katzenellenbogens Gutachten wurde der Angeklagte 1912 durch den Elektrischen Stuhl hingerichtet. Er unterstützte aktiv die Kampagne der Eugenik-Bewegung in den USA und wurde Mitglied der Eugenics Research Association. 1915 verließ er die USA und verbrachte die folgenden Jahre in europäischen Hauptstädten.

Spätestens 1920 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er in Berlin seinen Wohnsitz nahm. Dort wurde er am 15. Dezember 1924 vor der Strafkammer des Schöffengerichts in Lichterfelde wegen Betruges mcm taschen sale, Heiratsschwindel und Diebstahl in 27 Fällen angeklagt. In einer Reportage im Berliner Tageblatt vom 15. Dezember 1924 wurde folgendes berichtet:

„Ein Betrügergenie vor Gericht – Die Straftaten des Arztes Dr. Katzenellenbogen.
Ein durch die Persönlichkeit des Angeklagten für die Öffentlichkeit sehr interessanter Prozess begann heute vormittag vor der Strafkammer des Schöffengerichts in Lichterfelde. Hier hatte sich einer der gefährlichsten Heirats- und Gründungsschwindler der Gegenwart, der 42 Jahre alte Arzt Dr. Edwin Maria Katzenellenbogen, wegen Betruges, Heiratsschwindeleien und Diebstahls in 27 Fällen zu verantworten. Den Vorsitz der Verhandlung führte Amtsgerichtsrat Dr. Feußner, während als Nebenkläger Rechtsanwalt Dr. Frey zugelassen ist. Dr. Katzenellenbogen kaufte vor mehreren Jahren in Zehlendorf eine Villa, in der er eine Pension einrichtete. Er vermietete seine Zimmer nur an valutastarke Ausländer und hatte durch sein gewandtes Auftreten großen Zuzug. Er verstand es, seinen Gästen einzureden, dass er ihr Geld in Deutschland außerordentlich günstig anlegen könnte. Auf diese Art beschaffte er sich große Summen in ausländischer Währung und kaufte dafür noch eine Villa in Baden-Baden und eine weitere in Flensburg. Auch ein elegantes Automobil nannte er bald sein eigen. Seine Geldgeber verstand er mit Geschick zu vertrösten und mietete, um weitere Kredite zu erhalten, in der Lützowstraße einen leeren Raum. Diesen richtete er als Büro der angeblichen G.m.b.H. ein. Während dieser Zeit lernte der Betrüger in einem vornehmen Hotel in Berlin die Gattin des holländischen Staatssekretärs im Kolonialministerium, van Brink, kennen. Dr. Katzenellenbogen verstand es, durch sein verschwenderisches Auftreten dermaßen auf Frau van Brink einzuwirken, dass diese ihrem Gatten den Rücken kehrte und im Herbst 1920 nach der Villa des Dr. Katzenellenbogen in Zehlendorf übersiedelte. Er heiratete die inzwischen geschiedene Frau nicht, sondern lebte mit ihr in wilder Ehe. Er verstand es, das große Vermögen der Frau van Brink sich anzueignen und ließ sich auch von dem Vater seiner Geliebten, dem er vortäuschte, dass er sich inzwischen mit seiner Tochter vermählt hatte, große Beträge zu Spekulationszwecken geben. Der Vater war Großkaufmann in Norwegen und zahlte dem Dr. Katzenellenbogen in Kronen das Geld aus. In der heutigen Verhandlung erklärte der Angeklagte, dass er mit diesen Summen an der Börse spekuliert und durchweg gute Erfolge aufzuweisen hatte. Durch eine unerwartete Verordnung der Regierung, die die Beleihung ausländischer Valuten durch die Banken unter Strafe stellte, will er das ganze Vermögen verloren haben. Auch die übrigen Geldgeber, es waren hauptsächlich Griechen, Schweden, Türken und Norweger, waren ihre Gelder losgeworden, da die von Dr. Katzenellenbogen ins Leben gerufene Öl- und Fettverwertungsgesellschaft m.b.H. und ein Schönheitsinstitut G.m.b.H. zusammengebrochen waren. Inzwischen hatte sich Katzenellenbogen auf den Heiratsschwindel geworfen, und erließ Heiratsanzeigen in den Tageszeitungen. Er nannte sich jetzt ‚Dr. Rießer’ und gewann durch sein Auftreten das Vertrauen zahlreicher Frauen. Die ganze Herrlichkeit nahm aber ein jähes Ende, als der illegitimen Ehe mit Frau van Brink ein Kind entsprossen war. Der Vater begab sich auf das zuständige Standesamt in Zehlendorf, um seinen Sohn anzumelden. Dort machten ihm aber die Beamten Schwierigkeiten, denn hier war ein Ehepaar Dr. Katzenellenbogen nicht bekannt. Man stellte Ermittlungen an, die ergaben, dass vor Jahresfrist ein gewisser Katzenellenbogen aus Galizien in die amtlichen Listen eingetragen war. Die Kriminalpolizei nahm ihn damals fest, er wurde aber nach Ablegung eines Geständnisses und Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Seit seiner Freilassung war Dr. Katzenellenbogen verschwunden. Jetzt aber hatte sich die bekannte Schriftstellerin Karin Michaëlis, die eigens zu diesem Zweck aus Dänemark nach Deutschland gekommen war, ihrer betrogenen Freundin, Frau van Brink, angenommen und die Staatsanwaltschaft II in Berlin auf das gefährliche Treiben Katzenellenbogens aufmerksam gemacht. Es stellte sich heraus, dass dieser das uneheliche Kind entführt hat, so dass alle Nachforschungen nach diesem bisher erfolglos waren. Deswegen wurde Dr. Katzenellenbogen erneut verhaftet und ein besonderes Verfahren wegen Kindesentführung gegen ihn eingeleitet. Auch heute erklärte der Schwindler dem Gericht, dass Frau van Brink nach den amerikanischen Gesetzen noch seine Frau sei, da er mit ihr jahrelang zusammenlebte. Das Kind will er angeblich in England in Pflege gegeben haben, verweigert aber die Angabe der Adresse. Bis zur Mittagsstunde zog sich die Vernehmung des Angeklagten hin, der sich in ziemlich geschickter Weise verteidigt und die ihm zur Last gelegten Betrügereien durchweg bestreitet.“

Ein Verfahren zur Aberkennung seines Doktortitels aufgrund von unwürdigem Verhalten wurde 1927 ohne weiterführende Konsequenzen eingestellt. Wegen Betrugs und Urkundenfälschung wurde er 1935 in Berlin erneut zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Aufgrund der Verurteilung Katzenellenbogens beantragte die Staatsanwaltschaft zudem seine Ausweisung aus Deutschland. Der Doktortitel wurde ihm schließlich durch die Universität Leipzig, wahrscheinlich hauptsächlich wegen seiner vermuteten jüdischen Herkunft, aberkannt.

Anschließend emigrierte Katzenellenbogen in die Tschechoslowakei, wo er erneut straffällig wurde. Danach gelangte er über Italien Ende 1939 nach Frankreich. Ab 1940 erfolgten mehrere Verhaftungen in Paris und anschließende Befragungen durch die Gestapo. Aufgrund seiner psychiatrischen Kenntnisse wurde Katzenellenbogen mehrmals zu Untersuchungen von deutschen Wehrmachtssoldaten im Militärgefängnis zur Feststellung einer möglichen psychischen Erkrankung herangezogen.

Wegen seines eugenischen Hintergrundes, der vermeintlichen amerikanischen Staatsbürgerschaft und trotz seiner vermuteten jüdischen Abstammung arbeitete Katzenellenbogen als Arzt unter Arrest für die Wehrmacht.

Im September 1943 wurde Katzenellenbogen aufgrund einer Verfügung aus Berlin in das KZ Buchenwald eingewiesen, wo er zunächst als leitender Häftlingsarzt (Haftnummer 20.103) im Kleinen Lager fungierte. Im Oktober 1944 wurde Katzenellenbogen in das Hauptlager des KZ Buchenwald überstellt und arbeitete im dortigen Häftlingskrankenbau als Häftlingsarzt bis zur Befreiung des Lagers im April 1945. Als privilegierter Funktionshäftling durfte Katzenellenbogen auf eigenen Wunsch zivile Kleidung tragen: einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte, einen Hut und eine medizinische Armbinde, die ihn als Häftlingsarzt auswies.

Dem Lagerpersonal waren Katzenellenbogens prodeutsche Tätigkeiten, sein eugenischer Hintergrund sowie seine ärztlichen Fähigkeiten durchaus bekannt. Er pflegte daher einen vertrauten und kooperativen Umgang mit dem Lagerpersonal, insbesondere mit den Lagerärzten und den Sanitätsdienstgraden. Zu Gerhard Schiedlausky baute Katzenellenbogen ein besonderes Vertrauensverhältnis auf. Mitte 1944 bat Schiedlausky Katzenellenbogen um psychotherapeutische Hilfe. Schiedlausky berichtete Katzenellenbogen, dass er unter Schlafstörungen leide und auch eine Selbstmedikation nicht geholfen habe. Katzenellenbogen behandelte Schiedlausky daraufhin erfolgreich mit dem Verfahren Hypnose sowie der Analyse seiner Träume und gewann so einen erheblichen Einfluss auf Schiedlausky.

Mit seinen hypnotischen Fähigkeiten soll Katzenellenbogen auch Häftlinge behandelt haben, um so Informationen an die Lagergestapo über Widerstandsaktivitäten im Lager weiterzugeben.

Mit der internen Lagerwiderstandsbewegung kam es wegen der Kollaboration mit dem Lagerpersonal daher auch wiederholt zu Auseinandersetzungen. Lebensnotwendige Medizin, die ihm aufgrund seiner Position als Häftlingsarzt leicht zugänglich war, verkaufte Katzenellenbogen mit Aufschlag an kranke Häftlinge. Schwerkranken Häftlingen, insbesondere französischen, soll Katzenellenbogen die Aufnahme in den Häftlingskrankenbau verweigert haben. Zudem soll er auch an der Tötung von Häftlingen mittels Phenolinjektionen beteiligt gewesen sein und Häftlinge misshandelt haben. Katzenellenbogen beteiligte sich auch an pseudomedizinischen Forschungen mit dem Lagerarzt Werner Greunuss.

Nach Kriegsende wurde Katzenellenbogen im Rahmen der Dachauer Prozesse im Buchenwald-Hauptprozess mit 30 weiteren Beschuldigten angeklagt.

Katzenellenbogen wurde beschuldigt, alliierte Gefangene misshandelt zu haben, die Tötung von Häftlingen konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden. Am 14. August 1947 wurde Katzenellenbogen zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Das Urteil wurde später in eine Haftstrafe von 15 Jahren umgewandelt. Ursprünglich war Katzenellenbogen österreichischer Staatsbürger, der durch seinen langjährigen Aufenthalt in den USA 1910 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Da er 1915 die USA dauerhaft verließ und nur noch sporadisch bis 1933 in die USA einreiste, nahm er vor Gericht an, die amerikanische Staatsangehörigkeit verloren zu haben. Katzenellenbogen wurde Anfang der 1950er Jahre vorzeitig aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg schwer herzkrank entlassen und starb nach 1955.

Australian Goldfields Open 2013

Die Australian Goldfields Open 2013 waren ein Snookerturnier im Rahmen der Snooker Main Tour der Saison 2013/14, das vom 8. bis zum 14. Juli 2013 im Bendigo Stadium in Bendigo (Australien) ausgetragen wurde.

Titelverteidiger Barry Hawkins schied im Achtelfinale mit 4:5 gegen Tom Ford aus.

Im Finale setzte sich Marco Fu mit 9:6 gegen Neil Robertson durch. Fu gewann damit sein zweites Ranglistenturnier.

Michael White stand in seiner Qualifikationspartie gegen Nigel Bond kurz vor einem Maximum Break, als er nach 140 Punkten die abschließende Schwarze verschoss. Nach Mark Selby, Ken Doherty, Barry Pinches und Robin Hull ist er der fünfte Spieler, dem dieses Missgeschick bei einem Profiturnier passiert ist.

Nach seinem Mannschaftssieg und der Silbermedaille im Einzelwettbewerb bei den 4. Asian Indoor & Martial Arts Games 2013 im koreanischen Incheon zwei Tage zuvor trat der chinesische Spitzenspieler Ding Junhui aufgrund von Passproblemen in der Finalrunde nicht an. Damit kam Rory McLeod mit einem Freiticket in die zweite Runde.

Gesetzte Spieler, die ihr erstes Spiel verloren hatten, erhielten nur die halbe Punktzahl (Zahl in Klammern).

Die Begegnungen der Wildcard-Runde fanden am 8. Juli 2013 in Bendigo statt.

Die Qualifikationsspiele wurden vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2013 in The Capital Venue in Gloucester (England) ausgetragen.

In der Begegnung Barry Pinches gegen Simon Bedford wurde ein neuer Rekord aufgestellt: mit fast siebeneinhalb Stunden Spielzeit handelt es sich um die längste Best-of-9-Partie im Profisnooker.

A = Amateurspieler (während der Saison 2013/14 nicht auf der Main Tour; Qualifikation über die Q-School-Order-of-Merit)

1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1994 | 1995 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015

Weltranglistenturniere
Wuxi Classic 2013 | Australian Goldfields Open 2013 | Shanghai Masters 2013 | Indian Open 2013 | International Championship 2013 | UK Championship 2013 |
German Masters 2014 | Welsh Open 2014 | Haikou World Open 2014 | China Open 2014 | Snookerweltmeisterschaft 2014

PTC-Serie 2013/14
ET 1 | AT 1 | ET 2 | ET 3 | ET 4 | AT 2&nbsp

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;| ET 5 | AT 3 | ET 6 | ET 7 | ET 8 | AT 4 | Grand Finals

Einladungsturniere
6-Red World Championship 2013 | World Seniors Championship 2013 | Champion of Champions 2013 | Masters 2014 | Snooker Shoot-Out 2014 | Championship League 2014

Multisportevents
Asian Indoor and Martial Arts Games 2013&nbsp mcm taschen sale;| World Games 2013

Q School
Q School 2014/1 | Q School 2014/2

Alpen-Mannsschild

Alpen-Mannsschild (Androsace alpina)

Der Alpen-Mannsschild (Androsace alpina), auch Gletscher-Mannsschild, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung Mannsschild (Androsace) in der Familie der Primelgewächse (Primulaceae) gehört.

Der Alpen-Mannsschild wächst als ausdauernde krautige Pflanze und bildet einen 1 bis 3 Zentimeter hohen, lockeren Rasen oder flache Polster. Die Pflanzenteile sind mit den zwei- bis achtstrahligen Sternhaaren überzogen. Die in Rosetten angeordneten Laubblätter sind bei einer Länge von 3 bis 6 Millimeter länglich-eiförmig bis lanzettlich und nur am Rand, Spitze und Unterseite behaart.

Die einzelnen Blüten sind kurz gestielt und überragen die Blätter kaum oder nur wenig. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist bis zur Mitte geteilt, mit schmal lanzettlichen Zipfeln. Die Krone besitzt einen Durchmesser von 7 bis 8 Millimeter und ist rosafarben oder weiß aber in jedem Fall mit gelbem Schlundring.

Die Blütezeit reicht von Juni bis August.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40.

Der Alpen-Mannsschild ist ein Endemit der Alpen, insbesondere in den Silikatketten. Das Verbreitungsgebiet umfasst das Areal von der Dauphiné bis Kärnten und die Steiermark. Er fehlt in Bayern. In Österreich kommt er zerstreut bis selten in den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg (Oberösterreich ungeklärt) vor.

Als Standort bevorzugt diese kalkmeidende Pflanze feuchte, lange mit Schnee bedeckte Böden, Schutt und Fels. Er gedeiht in Höhenlagen zwischen 2.200 und 4.200 Meter und gehört somit zu den zehn am höchsten steigenden Alpenpflanzen

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. Der Alpen-Mannsschild ist namensgebend für die Alpenmannsschildhalde. Er ist eine Charakterart des Androsacetum alpinae aus dem Verband Androsacion alpinae.

Für diese Art gibt es in Österreich, im Zillertal und im Pinzgau auch den Trivialnamen Blauer Speik.

Theobald II. (Champagne)

Theobald der Große (franz.: Thibaut le Grand, * 1093; † 10. Januar 1152) war ab 1102 als Theobald IV. Graf von Blois, Chartres, Châteaudun, Sancerre und als Theobald II. Graf von Meaux, sowie seit 1125 ebenfalls als Theobald II. Graf von Troyes (Champagne).

Er war der älteste Sohn von Graf Stephan Heinrich von Blois und Adela von England, einer Tochter Wilhelm des Eroberers, und der ältere Bruder des späteren englischen Königs Stephan. Obwohl nicht der älteste Sohn wurde Theobald dennoch der Haupterbe seines Vaters, nachdem sein älterer Bruder Wilhelm vermutlich wegen einer geistigen Behinderung vom Erbe ausgeschlossen wurde. 1125 erbte Theobald von seinem Onkel Hugo die Grafschaft Troyes sowie den Titel eines Grafen von Champagne (comes Campanie), den er selbst geschaffen hatte, obwohl er nicht die gesamte Provinz beherrschte. Zunächst stand Theobald unter der Vormundschaft seiner Mutter, die auch nach seiner Mündigkeit 1109 großen Einfluss auf ihn hatte. Zuvor wurde Theobald 1107 zum Ritter geschlagen.

Theobald führte zu seinem königlichen Lehnsherren Ludwig VI. ein wechselhaftes Verhältnis. Zunächst stand er dem König während des sogenannten „Aufstand der kleinen Barone“ bei, und brannte dabei 1111 die Stammburg des aufrührerischen Herrn von Le Puiset nieder. Doch schon bald darauf zerwarf er sich mit dem König, Ursache war die vakant gewordene Grafschaft Corbeil auf die Theobald einen Anspruch erhob, den der König aber nicht anerkannte. Theobald verbündete sich mit den Aufständischen, wurde aber bei Toury durch den König geschlagen. Gegen dessen Verbündeten, Graf Robert II. von Flandern, konnte Theobald in der Nähe von Meaux aber siegen. Nach einem kurzzeitigen Frieden 1113 unterstützte Theobald 1114 den rebellierenden Hugues de Crécy bei der Verteidigung von Gournay, die aber erfolglos verlief und somit den Aufstand beendete.

Theobald verbündete sich danach mit seinem Onkel König Heinrich I. von England und führte den Kampf gegen König Ludwig VI. fort, dessen verbündeten Grafen Wilhelm II. von Nevers er 1115 gefangen nahm. Im Oktober 1119 war Theobald zu einem Frieden mit dem König gezwungen, nachdem Papst Kalixt II. auf einem Konzil in Reims sowohl Kaiser Heinrich V., den Gegenpapst Gregor VIII. und auch den ihn unterstützenden Heinrich I. von England exkommunizierte. Theobald leistete daraufhin dem König Heerfolge, nachdem der Kaiser 1124 mit einem Heer in Frankreich einfiel, dabei aber bei Metz zum Rückzug genötigt werden konnte. Nach der Bewältigung dieser Bedrohung nahm Theobald seine Opposition zum König wieder auf und unterstützte 1127 den Aufstand des Stephan von Garlande, worauf der König mit einem Heer die Champagne verwüstete.

1135 starb Heinrich I. von England und Theobald wurde als ältester Enkel Wilhelms des Eroberers von den normannischen Baronen die Krone angetragen, da diese einen Erbgang an die Grafen von Anjou durch seine Cousine Matilda verhindern wollten. Doch sein jüngerer Bruder Stephan, der bereits in England begütert war

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, bemächtigte sich mit Unterstützung des dritten Bruders Bischof Heinrich von Winchester des Thrones und wurde dabei von Papst Innozenz II. anerkannt. Gegen diese Usurpation setzten sich Matilda und ihr Ehemann Graf Gottfried V. von Anjou zur wehr und verbündeten sich dafür mit dem Herzog von Aquitanien. Zunächst konnten sich die Blois-Brüder behaupten besonders nachdem Aquitanien durch den Tod des Herzogs 1137 neutralisiert wurde und Theobald die Ehe dessen Erbtochter Eleonore mit dem neuen französischen König Ludwig VII. vermittelten konnte. Im gleichen Jahr wurde Theobald von seinem Bruder mit der Regentschaft in der Normandie betraut als Ausgleich für die entgangene Krone.

Dieser Annäherung an die französische Krone folgte jedoch bald eine neue Konfrontation. Im Streit um die Investitur eines neuen Erzbischofs in Bourges 1141 zwischen dem König und dem Papst ergriff Theobald Partei für den päpstlichen Kandidaten. Ein Jahr später kam es zu einem tiefer gehenden Bruch mit dem König nachdem sich dessen Vetter und Seneschall, Graf Rudolf von Vermandois, von Theobalds Schwester trennte um stattdessen eine Schwester der Königin zu heiraten. Theobald sah darin ein Komplott des Königs gegen ihn und erreichte auf einem Konzil im champagnischen Lagny die Verhängung des Interedikts über Vermandois. Der König erklärte Theobald den Krieg und marschierte mit seinem Bruder Robert von Dreux in die Champagne ein. Nachdem dabei der König bei einem Angriff auf Vitry mehr als tausend Menschen in einer Kirche niederbrennen ließ, rief Theobald über dem ihm vertrauten Bernhard von Clairvaux die Autorität des Papstes an, was 1143 einen in Vitry geschlossenen Frieden erzwang, indem der König die Champagne räumen und auch in der Bischofsfrage in Bourges nachgeben musste.

Dieser Konflikt gegen den König hatte zur Folge, dass Theobald dem zur selben Zeit offen ausbrechenden englischen Bürgerkrieg und der damit einhergehenden Invasion der Normandie durch den Grafen von Anjou weitestgehend tatenlos gegenüberstand, wodurch bis 1144 die Normandie verloren ging. Diese Entwicklung förderte im Gegenzug die Versöhnung Theobalds mit dem König, der sich von dem Machtzuwachs der Anjous bedroht sah und somit auf starke Bündnispartner angewiesen war.

Theobald starb am 10. Januar 1152 und wurde in der Kirche von Lagny bestattet. Durch sein Geschick konnte der Einfluss der Champagne im Osten Frankreichs erheblich erweitert werden, indem er seine Oberhoheit auf fünf Vasallen des Erzbischofs von Reims, auf ebenso viele des Bischofs von Langres und auf mehrere des Herzogs von Burgund ausdehnte, darunter vor allem Joigny.

Der Nachwelt ist Teobald unter anderem auch als tatkräftiger Förderer der Zisterzienser bekannt was sich in den Stiftungen bedeutender Einrichtungen des Ordens, zum Beispiel der Abteien von Clairvaux, Trois-Fontaines und Pontigny, niederschlug. Dem streitbaren Philosophen Peter Abaelard gewährte er nach dessen Flucht aus Saint-Denis Asyl in der Champagne. Weiterhin leiteten die Champagnemessen, die seit Theobald unter gräflicher Schirmherrschaft standen, eine wirtschaftliche Prosperität der Champagne ein, welche die Region zu einer der reichsten in Europa werden ließ.

Theobald war seit 1123 verheiratet mit Mathilde von Kärnten, einer Tochter Herzog Engelberts von Kärnten († 1141) und der Uta von Passau († 1099). Beider Kinder waren:

Theobald hinterließ seinen Besitz seinem ältesten Sohn Heinrich I., der ihn wenig später innerhalb der Familie aufteilte und sich selbst mit der Champagne begnügte.

Dual-SIM-Adapter

Unter einem Dual-SIM-Adapter versteht man ein Zubehörteil für ein Mobiltelefon, das an den SIM-Kartenschacht angeschlossen wird und selbst zwei oder mehr SIM-Karten aufnehmen kann. Dadurch können mit einem Gerät mehrere SIM-Karten genutzt werden, aber nicht wie bei einem echten Dual-SIM-Handy simultan (gleichzeitig), sondern alternativ (abwechselnd) – der Dual-SIM-Adapter verleiht dem Handy also nicht zwei Empfangseinheiten.

Durch Verwendung eines Dual-SIM-Adapters soll vermieden werden, beim Gebrauch mehrerer Netzkarten (zum Beispiel dienstlich/privat oder Heimatland/Ausland) mehrere Mobiltelefone mit sich führen zu müssen.

Dies lässt sich alternativ auch mit nur einer speziellen SIM-Karte erreichen mcm taschen sale, die zwei Telefonnummern trägt, bei T-Mobile Twinbill genannt. Auch hier ist immer nur eine Nummer für ausgehende Gespräche aktiv, der Provider leitet eingehende Gespräche aber automatisch um, sodass der Kunde immer gleichzeitig unter beiden Nummern erreichbar ist.

Als Sonderform sind auch besondere Handy-Akkus mit integriertem Dual-SIM-Adapter auf dem Markt mcm taschen sale.

Die Adapter gibt es in analoger Variante (Umschalten der SIM-Karten per Aus-/Einschalten) sowie als digitale Variante (Umschalten per Menü oder Zifferncode).

Bei manchen Adaptern müssen die SIM-Karten zurechtgeschnitten werden; die beiden verkleinerten Karten werden dann in den Adapter und dieser wiederum an die Stelle der SIM-Karte im Mobiltelefon eingelegt. Andere Adaptertypen funktionieren ohne Zerschneiden – dort wird die zweite SIM-Karte über ein kurzes Kabel z. B. zwischen Akku und Gehäusedeckel geführt. Ein Vorteil der Adapter mit Zurechtschneiden der Karten ist, dass sie mechanisch in fast alle Mobiltelefone passen; ein Nachteil ist, dass das Zurechtschneiden der Karten nicht völlig gefahrlos ist und manche SIM-Karten nicht zurechtgeschnitten werden können

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, da der integrierte Chip größer als üblich ist und in Bereiche der Karte hineinreicht, die eigentlich abgeschnitten werden müssten.

Nicht alle Adapter unterstützen UMTS-Betrieb. Kompatibilitätsprobleme sind nicht unüblich und nicht nur von Adapter und Handy, sondern auch von den benutzten SIM-Karten abhängig.

Der Pferdeflüsterer

Der Pferdeflüsterer (Originaltitel: The Horse Whisperer) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1998 mit Robert Redford, der auch Regie führte, und Kristin Scott Thomas. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nicholas Evans.

In aller Frühe an einem schönen Wintermorgen satteln die dreizehnjährige Grace MacLean und ihre Freundin Judith ihre Pferde, reiten hinaus in die Dämmerung und genießen die glitzernde Schneelandschaft. Beim Überqueren eines Berges verlieren die Pferde an einer vereisten Stelle plötzlich den Halt und rutschen einen Abhang hinunter auf eine Straße. Die beiden Mädchen können einem herannahenden Truck nicht mehr ausweichen und kollidieren mit dem riesigen Fahrzeug. Judith und ihr Pferd werden sofort getötet, Grace und ihr Pferd Pilgrim überleben schwer verletzt. Grace verliert ein Bein und ist seit dem Unfall, genau wie Pilgrim

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, schwer traumatisiert. Das Pferd duldet keine menschliche Annäherung mehr, was Grace psychisch in ein noch tieferes Loch fallen lässt. Ihrer Mutter Annie wird nahegelegt, Pilgrim einschläfern zu lassen

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Annie MacLean, eine sehr erfolgreiche Zeitschriftenredakteurin, ist mit der neuen Situation im Grunde überfordert, packt das Problem jedoch beherzt an. Um ihrer deprimierten Tochter wieder neuen Lebensmut zu schenken, weigert sie sich, Pilgrim einfach aufzugeben, sondern macht sich, entschlossen und intensiv wie bei einer ihrer beruflichen Recherchen, auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten. Als sie von dem Pferdeflüsterer Tom Booker in Montana hört, nimmt sie Kontakt zu ihm auf und bittet ihn, nach New York zu kommen und sich Pilgrim anzusehen. Der lehnt zunächst jedoch ab, obwohl die Auftraggeberin für alle Kosten einschließlich Flug und Unterkunft aufkommen will.

In ihrer Verzweiflung packt Annie kurzerhand ihre Tochter in ihr Auto und Pilgrim in einen Anhänger und fährt mit ihnen den weiten Weg quer über den Kontinent nach Westen zu Tom Bookers Ranch. Dieser erklärt sich, nachdem er Pferd und Tochter in Augenschein genommen und die Dringlichkeit des Falles eingesehen hat, schließlich doch noch bereit, mit dem Tier zu arbeiten, auch wenn er Annie und Grace wenig Hoffnung macht.

Mit der Zeit entwickelt Pilgrim Vertrauen zu Tom Booker. Doch die eigentliche Herausforderung für den raubeinigen Rancher besteht darin, das Mädchen Grace aus ihrer Depression und ihrem pubertären Schneckenhaus herauszuholen. Denn nur mit Graces Hilfe, so macht er ihr psychologisch geschickt klar, kann das Pferd wieder gesund werden.

Da die Therapie viel Zeit und Geduld erfordert, verbringen Annie und Grace bei Booker einen ganzen Sommer, in dem letztlich nicht nur Pilgrim geheilt wird, sondern sich auch Mutter und Tochter allmählich ändern. Grace findet in Toms Neffen einen neuen Freund, Annie verliert durch ihre lange Abwesenheit von Manhattan ihren lukrativen Job, lernt statt der hektischen Großstadt die Vorzüge des stillen Landlebens schätzen und verliebt sich in Tom. Es bleibt jedoch bei ein paar sehnsüchtigen Blicken, einem erotischen Tanz auf dem Dorffest und einem einzigen langen Kuss. Obwohl Annie zu einem Seitensprung (und mehr) durchaus bereit wäre, ist Tom, der schon eine gescheiterte Ehe mit einer Städterin hinter sich hat, abgeklärt und vernünftig genug, Annies Ehe nicht zu zerstören, sondern auch sie als Genesende zurück zu ihrem Mann Robert nach New York zu schicken.

Kritiker des Films nennen ihn zu idyllisch, zu kulturpessimistisch, zu ideologisch befrachtet. Daher das negative Resümee des Lexikons des internationalen Films:

„Ein Film von großer Bildschönheit und mit ausgezeichneten Darstellern, der in seiner filmischen Sympathieerklärung für eine literarische Soap Opera letztlich aber in gutgemeinten Ansätzen steckenbleibt.“

Bemängelt wird außerdem die allzu epische Überlänge des Melodrams (fast drei Stunden), die nicht ohne Redundanz auskomme.

Leser der Romanvorlage zeigen sich enttäuscht, dass der Film die zahlreichen sexuellen Akzente des Buches weitgehend vernachlässige und daher unnatürlich asexuell daherkomme.

Aufnahmen verschiedener Stars der Country- und Alternative Country-Szene wie Don Edwards, Dwight Yoakam, Allison Moorer, Lucinda Williams, The Mavericks, Gillian Welch, Steve Earle und andere.

Einerseits heißt es, die Figur Tom Bookers sei nach dem wohl bekanntesten „realen“ Pferdeflüsterer Monty Roberts gezeichnet. Seine Lehre beruht auf der gewaltfreien Kommunikation in einer den Tieren verständlichen Körpersprache. Er reitet nicht nur junge Pferde ein, sondern hilft auch Problempferden, ihre Ängste zu überwinden. Auch wenn es zahlreiche Parallelen zwischen seiner Arbeit und dem Film gibt, verneint andererseits der Autor der Romanvorlage, Nicholas Evans, dass Monty Roberts die Vorlage für die Romanfigur gewesen sei. Nach Nicholas Evans orientierte sich die Hauptfigur des Films an Tom Dorrance, Ray Hunt und besonders Buck Brannaman.

Obwohl es sich bei dem Roman um eine erfundene Geschichte handelt, sagte Evans selber:

Er ist auch der leitende Berater bei den Filmaufnahmen mit den Pferden gewesen und doubelte auch teilweise Robert Redford im Film.

Eine ganz normale Familie | Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld | Aus der Mitte entspringt ein Fluß | Quiz Show | Der Pferdeflüsterer | Die Legende von Bagger Vance | Von Löwen und Lämmern&nbsp

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;| Die Lincoln Verschwörung | The Company You Keep – Die Akte Grant

Thomas Hakon Grönwall

Thomas Hakon Grönwall, auch Gronwall (in den USA), Grönvall, (* 16

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. Januar 1877 in Dylta Bruk bei Axberg; † 9. Mai 1932 in New York, NY) war ein schwedischer Mathematiker. Die grönwallsche Ungleichung ist nach ihm benannt. Er war hauptsächlich im Bereich der Physik und physikalischen Chemie tätig und befasste sich mit klassischer Analysis.

Grönwalls Eltern waren Carl Theodor Grönwall und Laura Elisabeth Billqvist. Zunächst studierte er ab 1893 in Uppsala und ging dann nach einem Jahr nach Stockholm. 1898 machte er im Alter von nur 21 Jahren in Uppsala seinen Doktor. Das Thema seiner Doktorarbeit war On systems of linear total differential equations particularly with





2


n




{\displaystyle 2n}


-periodic coefficients. Später war er kurz in Deutschland, wo er 1902 an der Universität Berlin-Charlottenburg seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur machte, als Bauingenieur tätig und wanderte 1904 in die USA aus, wo er ebenfalls bis 1912 als Ingenieur tätig war mcm taschen sale. Ab 1912 arbeitete er wieder im Bereich der Mathematik und lehrte unter anderem in Princeton und an der Columbia University in New York, wo er als beratender Mathematiker tätig war.

Schwarzerden

Schwarzerden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirn-Land an.

Schwarzerden liegt im Hunsrück auf 450 Metern Höhe am Rande des südlichen Soonwaldes oberhalb des Kellenbachs. 58,6 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet.

Den Ortsnamen der Soonwaldgemeinde Schwarzerden deuten Namensforscher als Siedlungsgebiet mit dunkelfarbigem, humusreichem Boden.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1325, als der Trierer Erzbischof Balduin Rechte und Güter an der Siedlung von dem Ritter Friedrich von Steinkallenfels erwarb. Im Jahre 1334 wurde ein Wald „Schwartzerdyn“ „propre castrum Coppenstein“ (nahe der Burg Koppenstein) erwähnt, den der Trierer Erzbischof ebenfalls kaufte

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. Mit dieser Besitzung wurde 1355 der Ritter Tilmann vom Stein (Wartenstein) belehnt. Die Trierer Lehensgüter wurden in der Folgezeit von den Erzbischöfen und Kurfürsten an Familien des niederen Adels als Afterlehen vergeben. Als Lehensherren wurden die von Rüdesheim (1439) und die von der Leyen (1543) genannt. Ferner waren in Schwarzerden die Ritter von Schmidtburg (1517) und die Vögte von Hunolstein (1555) mit Gütern und Rechten ausgestattet.

Schwarzerden gehörten während des Mittelalters zum Hochgericht Kellenbach, das auch die Dörfer Kellenbach, Henau und Königsau umfasste. Ursprünglich waren wohl die Herren von Steinkallenfels und ihre Miterben die alleinigen Gerichtsherren in diesem Gerichtsbezirk. Durch Erbteilung, Verkäufe und Lehensvergaben war dann später die Gerichtsherrschaft unter mehreren Ortsherren aufgeteilt worden, so dass das Hochgericht Kellenbach ein Kondominium darstellte mit gemeinschaftlicher hoher Gerichtsbarkeit. Im Jahre 1601 gab es in Schwarzerden 14 Feuerstellen (Häuser), was ca. 60-70 Einwohnern entsprach.

Noch 1579 entrichteten die Schwarzerdener Einwohner zwei Sümmer „Zollhafer“ an die Herren von Steinkallenfels für die Beschickung des Kirner Marktes. Dies verdeutlicht einerseits eine ältere Abhängigkeit von den Steinkallenfelsern, andererseits eine gewisse wirtschaftliche Tendenz der Ortsbewohner nach Kirn.

1702 lebten in Schwarzerden elf Familien, die dem Grafen von Sponheim zu Untertan waren. Im Jahre 1766 gab es insgesamt 44 Haushaltungen, die alle der Verwaltungshoheit des Markgrafen von Baden als dem Erben des sponheimischen Territoriums unterstanden.

1794 wurde das Linke Rheinufer während des Ersten Koalitionskrieges besetzt, 1798 wurde das Gebiet von der französischen Direktorialregierung nach französischem Vorbild reorganisiert. Das Dorf Schwarzerden wurde der neu gebildeten Mairie Monzingen im Kanton Sobernheim und dem Arrondissement Simmern im Rhein-Mosel-Departement zugeordnet.

Nach dem Ende der französischen Herrschaft im linksrheinischen Gebiet kam Schwarzerden 1816 zur Bürgermeisterei Gemünden (seit 1927 Amt Gemünden) im preußischen Kreis Simmern, wo der Ort bis zur rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform der 1970er Jahre verblieb. Seit dem 8. November 1970 gehört Schwarzerden der Verbandsgemeinde Kirn-Land an..

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schwarzerden, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:

Der Gemeinderat in Schwarzerden besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In gespaltenem Schild, vorne blau-golden geschacht, hinten in Rot ein silberner Burgturm“.

Die vordere Schildhälfte nimmt Bezug zur ehemaligen Zugehörigkeit zur vorderen Grafschaft Sponheim Amt Koppenstein. Der Burgturm in der hinteren Schildhälfte zeigt die Alteburg in den Farben der Herren von Steinkallenfels (Hochgericht Kellenbach) zu dem die Gemeinde Schwarzerden ehemals zugehörig war.

Der Gemeinderat beauftragte am 15. Mai 1972 den Grafiker Brust, Kirnsulzbach, einen Entwurf für ein Gemeindewappen zu erarbeiten. In der Sitzung am 17. November 1972 nahm der Rat den vorgelegten Entwurf an. Nach Zustimmung durch das Staatsarchiv erteilte das Ministerium des Innern in Mainz am 17. Januar 1973 die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens.

Nordöstlich von Schwarzerden befinden sich Reste des keltischen Ringwalles „Alteburg“; der Aussichtsturm bietet einen weiten Panoramablick.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Schwarzerden

Im Süden verläuft die Bundesstraße 41. In Martinstein ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Frankfurt–Saarbrücken.

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Canarium ovatum

Canarium ovatum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Canarium innerhalb der Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae). Sie liefert eine essbare Frucht („Kedongdong“, engl. „pili nut“, deutsch Pilinuss). Die ursprüngliche Heimat liegt auf den Philippinen, aber diese Art wird in den Tropen angebaut.

Canarium ovatum wächst als immergrüner Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu etwa 20 Meter und Stammdurchmesser von etwa 50 Zentimeter. Er besitzt ein harziges Holz und ist widerstandsfähig gegen Wind. Er bildet eine symmetrische Baumkrone.

Die wechselständig und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind etwa 40 Zentimeter lang und unpaarig gefiedert. Die vier bis acht Fiederblättchen sind mit Länge von 4 bis 24 Zentimeter und einer Breite von 2 bis 12 Zentimeter eiförmig bis elliptisch, steif, ledrig, mit glattem Rand, ungleichseitiger Basis, gerundeten bis fast herzförmigen Ende, das abrupt spitz ausläuft und acht bis zwölf Paaren von Seitennerven. Die Nebenblätter haften lange, sie sind dreieckig bis zungenförmig und 5 bis 20 Millimeter lang bei einer Breite von 3 bis 10 Millimeter.

Canarium ovatum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Gleichzeitig mit dem Austrieb neuer Blätter, auf den Philippinen liegt das zwischen März und Juni, werden an den Enden junger Zweige dicht zusammensitzende, seitenständige, zymöse (schmal thyrsoide), 3 bis 12 Zentimeter lange Blütenstände gebildet, die einige nur sehr kurz gestielte Blüten enthalten. In den Blütenständen blühen von unten nach oben auf.

Die eingeschlechtigen Blüten sind flaumig behaart, bis zu 12 Millimeter lang und dreizählig. Die becherförmigen Kelche sind in den männliche Blüten bis zu 7 Millimeter lang und in den weiblichen Blüten 8 bis 9 Millimeter lang. Die drei Kronblätter sind 2 Zentimeter lang und 1 Zentimeter breit. In den männlichen Blüten sind die 2 × 3 fertilen Staubblätter etwas mit dem Diskus verwachsen. In den weiblichen Blüten sind sechs Staminodien vorhanden und die drei Fruchtblätter sind zu einem dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen; der Stempel ist etwa 7 Millimeter lang. Jede Fruchtknotenkammer enthält zwei Samenanlagen, aber meist nur eine davon entwickelt sich weiter. Die Blüten öffnen sich zwischen 16 und 18 Uhr und gleichzeitig oder kurz danach wird der Pollen frei und die Narben sind bestäubungsfähig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie). Die Befruchtungsrate beträgt etwa 85 %. Wenn die Bestäubung erfolgreich war beginnt sich nach etwa einer Woche der Fruchtknoten zu vergrößern und die Kronblätter fallen ab.

Bei Sämlingspflanzen tragen die Bäume nach fünf bis sechs Jahren, bei vegetativ vermehrten Pflanzen schon drei bis vier Jahre nach dem Pflanzen Früchte. Von der Bestäubung bis zur Fruchtreife dauert es etwa zehn Monate. Die Steinfrucht ist mit einer Länge von 3,5 bis 7 Zentimeter und einem Durchmesser von 2,3 bis 3,8 Zentimeter eiförmig bis ellipsoid, spitz und im Querschnitt dreieckig. Bei Reife besitzen die Früchte ein Gewicht zwischen 15,7 bis 45,7 g. Die Fruchthaut (Exokarp) ist glatt, dünn, glänzend, kahl; sie ist anfangs hellgrün und färbt sich bei Reife purpurfarben-schwarz. Die Fruchtpülpe (Mesokarp) ist faserig, fleischig, dick und grünlich-gelb. Das lohfarbene bis schmutzig-braune, harte Endokarp ist am unteren Ende spitz und am oberen Ende mehr oder weniger stumpf. Die innere Schicht des Endokarp bildet dicht um den Samen herum einen dünnen, bräunlichen, faserigen Samenmatel

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. Einen großen Teil des Samengewichtes machen die zwei Keimblätter (Kotyledone) aus, etwa 4,1 bis 16,6 % des Fruchtgewichtes und besteht aus 8 % Kohlenhydraten, 11,5 bis 13,9 % Eiweiß und 70 % Fett. An manchen Bäumen sind die Samen bitter, faserig und besitzen einen Terpentingeruch.

Der Same wird roh verzehrt oder mit Honig geröstet, ganz oder gemahlen zu Süßigkeiten verarbeitet. Aus dem Samen kann ein Öl gepresst werden, dass hauptsächlich aus Ölsäure und Palmitinsäure zusammengesetzt ist. Der jährliche Ertrag eines Baumes ab dem Alter von etwa 6 Jahren beträgt bis zu 32 kg Rohkerne.

Der Kern (botanisch der Same) ist von einer dünnen, essbaren Schicht umgeben. Diese Schicht kann gekocht verzehrt werden. Sie ist sehr ölig, das Öl wird ebenfalls in der Küche verwendet.

Das Holz wird als Feuerholz verwendet, ebenso die holzige Schale um den Samen. Das Holz liefert ein Harz, das unter der Bezeichnung Elemi gehandelt wird.

Canarium ovatum stammt von den Philippinen; er ist häufig und wild im südlichen Luzon, und Teilen Visayas sowie Mindanaos in den unteren und mittleren Stockwerken der Urwälder.

Imavere

Imavere (deutsch: Immafer) ist eine Landgemeinde im estnischen Kreis Järva mit einer Fläche von 139 km²

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. Sie hat 1020 Einwohner (2010). Imavere liegt ca. 30 km von Paide entfernt.

Neben dem Hauptort Imavere (523 Einwohner) gehören zur Gemeinde die Dörfer Eistvere, Hermani, Järavere, Jalametsa, Käsukonna, Kiigevere, Laimetsa, Pällastvere

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, Puiatu, Taadikvere, Tammeküla und Võrevere.

Sehenswert ist das Estnische Molkereimuseum, das seit 2001 für Besucher geöffnet ist. Daneben lohnt ein Besuch der Ruinen des 1588 erbauten Herrenhauses von Eistvere (deutsch: Eigstfer) und des 6,6 Hektar großen Parks. Dort lebte von 1908 bis 1914 die österreichische Schriftstellerin Hermynia zur Mühlen.

Stadtgemeinde: Paide
Landgemeinden: Albu | Ambla | Imavere | Järva-Jaani | Kareda | Koeru | Koigi | Paide (Landgemeinde) | Roosna-Alliku | Türi&nbsp

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;| Väätsa
Stadt innerhalb einer Landgemeinde: Türi