Mein Schiff 5

Det Norske Veritas (DNV GL)

IMO-Nr. 9753193

Die Mein Schiff 5 ist das fünfte Schiff der Kreuzfahrtgesellschaft TUI Cruises und somit der dritte Neubau des Unternehmens.

Am 4. August 2014 gab die Papenburger Meyer Werft in einer Pressemitteilung die Akquisition von STX Finland mittels eines Mehrheitsanteil von 70 Prozent bekannt. Zudem teilte sie mit, dass die Hamburger Reederei TUI Cruises bei der STX-Werft im finnischen Turku zwei Neubauten der Blue-Motion-Serie (Kreuzfahrtschiffe der Mein-Schiff-Flotte) vorbehaltlich in Auftrag gaben.

Gleichzeitig mit der Zustimmung der finnischen Regierung zur Akquisition wurde am 19. September 2014 die Bestellung über die Mein Schiff 5 und Mein Schiff 6 rechtskräftig. Dies sind baugleiche Schwesterschiffe der damals ebenfalls im finnischen Turku gebauten Mein Schiff 4 und Mein Schiff 3 , die sich nur in der Innenaufteilung (Bars, Restaurants) unterscheiden.

Der offizielle Baubeginn der Mein Schiff 5 erfolgte mit dem ersten Stahlschnitt der Baunummer 1389 am 18. November 2014 auf der Werft Meyer Turku, knapp einen Monat nach dem Aufschwimmen der Mein Schiff 4. Das Schiff wird im Baukastenprinzip gefertigt. Am 23. Juni 2015 wurde das Schiff auf Kiel gelegt und der Bau des Schwesterschiffes Mein Schiff 6 begann. Das Aufschwimmen erfolgte am 15. Januar 2016, in der Nacht zum 16. Januar 2016 wurde das Schiff an den Ausrüstungskai verlegt mcm taschen sale.

Am 20

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. Juni 2016 wurde die Mein Schiff 5 abgeliefert und von Finnland nach Kiel in Deutschland überführt, wo sie am 24. Juni 2016 in Dienst gestellt wurde. Die Schiffstaufe erfolgte am 15. Juli 2016 in der Lübecker Bucht vor Travemünde durch Lena Meyer-Landrut, die anschließende Jungfernfahrt begann am 16. Juli 2016 in Kiel.

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Im Bau: Mein Schiff 6

Kopf-Zwergginster

Kopf-Zwergginster (Chamaecytisus supinus)

Der Kopf-Zwergginster oder Kopf-Geißklee (Chamaecytisus supinus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Zwergginster (Chamaecytisus) in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae). Dieser Zwergstrauch hat zwei Blühphasen (Frühling und Sommer) und ist durch seinen Gehalt an Alkaloiden giftig.

Der Kopf-Zwergginster ist ein dornenloser Zwergstrauch, der Wuchshöhen von meist 20 bis 60, selten bis zu maximal 120 Zentimetern erreicht. Die aufsteigenden oder niederliegenden Stängel sind im ersten Jahr zottig behaart und verkahlen im zweiten Jahr. Beim Trocknen werden die Stängel schwarz.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist dreizählig gefiedert. Die Fiederblättchen sind (10 bis) 15 bis 35 (bis 50) Millimeter lang und meist 7 bis 15 Millimeter breit. Die Blattform ist verkehrt-eiförmig bis elliptisch, wobei der Blattgrund keilförmig ist. Die Fiederblättchen sind auf beiden Seiten zottig behaart, wobei die Oberseite verkahlen kann

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Die Seitenknospen sind 2 bis 3 Millimeter lang und dicht behaart. Sie werden nicht vom Blattgrund verdeckt. Das Tragblatt und die Vorblätter der Knospen sind wintergrün.

Es gibt zwei Blühphasen: Die Frühjahrsblüten erscheinen im April und Mai, die Sommerblüten im Juli und August. Die Frühlingsblüten stehen einzeln bis zu dritt an seitenständigen Kurztrieben, die in den Blattachseln der vorjährigen Zweige entspringen. Die Sommerblüten stehen zu zweit bis sechst (bis zehnt) in kopfigen, endständigen traubigen Blütenständen an den diesjährigen Langtrieben. Die Blütenstiele sind kurz und zottig behaart.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist 12 bis 14 Millimeter lang und abstehend weichhaarig. Die Unterlippe des Kelchs ist länger als breit; die Kelchzähne sind spitz und zurückgebogen. Die Blütenkronen haben den typischen Aufbau einer Schmetterlingsblüte. Die Krone ist gelb und bei den Frühlingsblüten 17 bis 21, bei den Sommerblüten 20 bis 25 Millimeter lang. Die Fahne hat oft einen rot-braunen Fleck und ist meist kahl, oder ist nur in der Mitte bewimpert. Flügel und Schiffchen sind kahl und deutlich kürzer als die Fahne.

Die bei der Reife schwarz werdende Hülsenfrucht ist 20 bis 30 Millimeter lang sowie 5 bis 6 Millimeter breit und abstehend zottig behaart. Die Samen sind 2,5 bis 3,5 Millimeter lang, flach und von glänzend rot-gelber bis brauner Farbe.

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 12; es kommt Tetra- und Octoploidie vor mit Chromosomenzahlen von 2n = 48 oder 96.

Alle Pflanzenteile, besonders die Samen, sind durch ihre Chinolizidinalkaloide giftig. In den krautigen Pflanzenteilen beträgt der Anteil 0,3 bis 0,5 Gewichtsprozent, davon entfallen auf Lupanin 57 bis 63 %, auf Spartein 0 bis 25 % und auf Anagyrin 0 bis 16 %. Das Hauptalkaloid der Samen ist Cytisin.

Beim Kopf-Zwergginster handelt es sich um einen skleromorphen Nanophanerophyten oder verholzender Chamaephyten.

Die Bestäubung erfolgt durch Hummeln. Bei der Fruchtreife trocknen die Hülsen aus, springen auf und verstreuen die Samen. Diese werden dann von Ameisen weiterverbreitet.

Die Raupen des Regensburger Gelbling (Colias myrmidone) ernähren sich ausschließlich vom Kopf-Zwergginster und dem verwandten Regensburger Zwergginster.

Chamaecytisus supinus ist in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Das Verbreitungsgebiet reicht von Frankreich über das Donaugebiet, die nördlichen Balkanländer bis zum Schwarzen Meer. Diese Verbreitung wird als pontisch bezeichnet. Es ist die am weitesten verbreitete Zwergginster-Art.

In Deutschland ist der Kopf-Zwergginster nur in Bayern (Donautal) heimisch, in Brandenburg (Oder- und Haveltal) und Thüringen (Creuzburg, Mühlhausen) ist sie eingeschleppt worden (Neophyt), ebenso im Raum Mannheim. In Österreich fehlt sie in Tirol und Vorarlberg. Im pannonischen Gebiet ist der Kopf-Zwergginster häufig, ansonsten selten.

Der Kopf-Zwergginster wächst in warmtrockenen Wäldern (Föhren- und Eichen-Wälder), in Heiden, Säumen und Halbtrockenrasen. Er wächst auf trockenen, lehmigen und felsigen Hängen und Böschungen und meidet Kalkböden. Er kommt nur bis in die (unter)montane Höhenstufe vor. Im Bayerischen Wald steigt er bis in Höhenlagen von 630 Metern, in Niederösterreich bis 950 Metern. Er ist vor allem in den Gesellschaften des Cytiso supini-Callunetum und Cytiso nigricantis-Pinetum zu finden.

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Cytisus supinus durch Carl von Linné. Die Neukombination zu Chamaecytisus supinus (L.) Link wurde 1831 durch Johann Heinrich Friedrich Link in Handbuch zur Erkennung der nutzbarsten und am häufigsten vorkommenden Gewächse, 2, S. 155 veröffentlicht. Das Artepitheton supinus bedeutet „rückwärts gebogen“.

Charles Paris

Charles S. “Chuck” Paris (* 25

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. September 1911; † 19. März 1994 bei Tombstone, Arizona) war ein amerikanischer Comiczeichner.

Chuck Paris wuchs in Greensboro, North Carolina auf. 1934 ging er nach New York City. Er begann in den 1940er Jahren als hauptberuflicher Comiczeichner zu arbeiten. Obwohl er auch gelegentlich Arbeiten als Bleistiftzeichner ablegte – so die Zeichnungen für die Hefte Batman #42 und #46 – hat er sich im Laufe seiner Karriere überwiegend als Inker (Tuschezeichner) betätigt, der die Überarbeitungen der Bleistiftzeichnungen anderer Künstler mit Tusche besorgt.

In den 1940er Jahren beteiligte Paris sich als Partner von Bob Kane an der visuellen Umsetzung der damals in zahlreichen amerikanischen Tageszeitungen erscheinenden Batman-Comicstrips. In den 1950er und 1960er Jahren tuschte Paris schließlich eine große Zahl von Heften der Serien Batman und Detective Comics, wobei vor allem die Zeichner Sheldon Moldoff und Dick Sprang seine künstlerischen Partner waren. Darüber hinaus war Paris an der Serie Metamorpho beteiligt.

Seit Anfang der 1980er Jahre lebte er in Catalina, Arizona. Er starb an den Folgen eines Autounfalls in der Nähe von Tombstone

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, Arizona.

Tschuktschensee

Die Tschuktschensee (engl. Chukchi Sea, russ. Чуко́тское мо́ре/Tschukotskoje more) ist ein Randmeer des Nordpolarmeeres mcm taschen sale.

Die Tschuktschensee liegt nördlich der Nahtstelle von Amerika und Asien und erstreckt sich unmittelbar nördlich des Polarkreises von etwa 66,5° bis 80° nördlicher Breite und von 160° bis 180° westlicher Länge. Die Fläche beträgt rund 582.000 km².

Im Norden geht die Tschuktschensee in das „Eismeer“ über und grenzt im Nordwesten an die Wrangelinsel und damit an die Ostsibirische See

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. Im Osten stößt sie an Nordwest-Alaska (USA) und im Nordosten an die Beaufortsee. Im Süden grenzt sie an die Beringstraße, die zum Beringmeer überleitet. Die westliche Abgrenzung ist Ostsibirien (Russland, Asien); dort liegen die Tschuktschen-Halbinsel und das Ostsibirische Bergland.

Das nach dem ostsibirischen Volk der Tschuktschen benannte Meer ist mit einer durchschnittlichen Tiefe von nur 77 Metern sehr flach. Nur in der Zeit von Juli bis Oktober ist sie entlang der sibirischen Küste schiffbar. Zahlreiche Tier- und Vogelarten sind hier Sommergäste.

Seit 2010 ist Royal Dutch Shell in dem Gebiet aktiv und arbeitet an einer Ausbeutung der Ölvorkommen in dem arktischen Meer. Auch ConocoPhillips und Statoil Chart wollen ab 2014 beziehungsweise 2015 in der Tschuktschensee bohren. Die vergleichsweise teure Förderung in der Arktis steht in Konkurrenz zu dem durch Fracking gewonnenen Schiefergas und -öl in den USA

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. Für den russischen Teil der Tschuktschensee interessieren sich unter anderem Gazprom und seine internationalen Partner.

Koordinaten:

Operation Mar Verde

Operation Mar Verde (portugiesisch Operação Mar Verde = Operation Grünes Meer) war der Name eines Militärschlags der portugiesischen Streitkräfte im November 1970.

Die Operation wurde von der in Guinea-Bissau von 1969 bis 1971 stationierten Spezialabteilung Nr. 23 der Marineinfanterie ausgeführt, die unter dem Befehl des Kommandanten (Fregattenkapitän) Alpoim Calvão stand. An der Operation waren guineische Dissidenten als Mannschaften beteiligt. Oberbefehlshaber war der Militärgouverneur der Provinz Guinea-Bissau (von 1968 bis 1973) António de Spínola.

Der Plan bestand in einem amphibischen Angriff auf Conakry, die Hauptstadt des benachbarten Guinea, mit den Zielen: Befreiung portugiesischer Gefangener des Kolonialkriegs, Zerstörung der Boote und der Bewaffnung der PAIGC, der Afrikanischen Partei für die Unabhängigkeit Guinea-Bissaus und Kap Verdes, sowie insbesondere die Eliminierung ihrer Führer, an erster Stelle Amílcar Cabrals, wie auch des guineischen Präsidenten Sekou Touré, dessen Regime gestürzt werden sollte.

Die Ziele der Aktion, einschließlich der Ausführung der Mordbefehle, wurden nur teilweise erreicht – Amílcar Cabral befand sich außer Landes

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. Sekou Tourés Sommerresidenz wurde zerstört, der Präsidentenpalast blieb unbeschädigt und Touré unverletzt. Ebenso wenig wurde die Zerstörung der Luftstreitkräfte Guinea-Conakrys erreicht, der Zugführer der damit beauftragten Einheit der Portugiesen desertierte, außerdem befanden sich die Flugzeuge (MiG-17) zu Trainingszwecken auf einem Flughafen im Landesinneren.

Die Befreiung der Kriegsgefangenen gelang ebenso wie die Zerstörung der Schnellboote. Nach dem Einschiffen der Befreiten ließen die Portugiesen die guineischen Dissidenten auf sich alleine gestellt in Conakry zurück. In der Resolution 275 verurteilte der UN-Sicherheitsrat das portugiesische Vorgehen.

Das Unternehmen wurde von Frederick Forsyth 1974 in seinem Roman The Dogs of War (Die Hunde des Krieges) fiktionalisiert.

Paul Schneider (Künstler)

Paul Schneider (* 1927 in Saarbrücken) ist ein deutscher Bildhauer.

Nach einer Maurerlehre im Jahr 1945 absolvierte Schneider eine Malerlehre, die er mit der Gesellenprüfung abschloss. Unterdessen entstand der Wunsch, Künstler zu werden. Bis 1948 besuchte er die örtliche Volkshochschule, an der er erste künstlerische Erfahrungen in der Arbeit mit Ton und in der Aquarellmalerei machte. Von 1948 bis 1951 studierte er an der Staatlichen Werkakademie Kassel bei den Professoren Kay Heinrich Nebel, Ernst Röttger und Arnold Bode, dem Begründer der documenta. Er belegte die Fächer Malerei, Zeichnen und Bildhauerei. Zur Finanzierung seines Studiums übernahm er Aufträge für Grabinschriften von einem Steinmetz. 1952 und 1953 studierte er an der Städelschule (Frankfurt) als Schüler des Bildhauers und Kunstpädagogen Hans Mettel. Nach zwei Semestern brach er sein Studium ab, da er sich in seinem freien Gestaltungswillen eingeschränkt sah. Seit 1953 ist Schneider als freischaffender Bildhauer tätig, zunächst von Saarbrücken aus.

1958 führte ein Studienaufenthalt Schneider nach Italien, 1962 ein weiterer nach Griechenland. Der Künstler, der sich bis zu diesem Zeitpunkt schwerpunktmäßig mit figürlichen Kompositionen beschäftigte, löste sich in den Folgejahren von diesem Sujet, seine Arbeiten wurden immer abstrakter. 1967 belegte Schneider einen Schweißerlehrgang, der ihm Erfahrungen in einer für ihn neuen Arbeitsweise mit einem neuen Werkstoff brachte. Ein erstes Künstler-Symposion führte ihn 1969 in ein Stahlwerk in Košice, Slowakei.

1971 nahm er an dem ersten Internationalen Bildhauer-Symposion in St. Wendel teil, das von dem Bildhauer und späteren Kunstpädagogen Leo Kornbrust initiiert wurde. Ein Jahr später wurde er zur Teilnahme am mittlerweile arrivierten Symposion Europäischer Bildhauer im österreichischen St. Margarethen im Burgenland eingeladen, das im Jahr 1959 von Karl Prantl ins Leben gerufen worden war. In der Folgezeit nahm Schneider an zahlreichen Bildhauersymposien teil. In den Jahren 1976 bis 1978 arbeitete er wesentlich an der Neugestaltung der Saarbrücker Fußgängerzone mit. 1980 nahm Schneider an einem Symposion in Patiala (Punjab/Indien) teil, an das sich ein Studienreise anschloss. Zwei weitere Reisen nach Indien folgten 1989 und 1992.

Paul Schneider lebt und arbeitet in dem Merziger Stadtteil Bietzen.

Im Jahr 2007 wurde zu Ehren von Paul Schneider in seiner Heimatgemeinde Bietzen der Sonnensteinwanderweg eröffnet

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. Entlang des 11 km langen Rundwanderwegs sind 12 seiner Skulpturen aufgestellt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Karl Prantl während der „Symposien europäischer Bildhauer“ in St. Margarethen wuchs bei Schneider der Wunsch, ein eigenes Symposion zu veranstalten. 1985 gründete er mit Gleichgesinnten einen Förderverein, ein Jahr später veranstaltete dieser ein Bildhauersymposion bei Merzig. Zu diesem Symposion lud der Künstler Bildhauerkollegen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz ein. Deren während des Symposions geschaffene Steinplastiken wurden am Verlauf von Wanderwegen entlang der deutsch-französischen Grenze auf einem Höhenzug des Saargaues zwischen den saarländischen Orten Büdingen und Wellingen und den lothringischen Nachbargemeinden Launstroff und Scheuerwald aufgestellt. Schneider gab dem Projekt den Namen „Steine an der Grenze“. Inzwischen fanden weitere sechs internationale Symposien statt, deren Arbeitsergebnisse die Skulpturenstraße ständig vergrößerten. 2013 umfasste sie Arbeiten von 32 Künstlern aus 16 Nationen. Im Jahr 2002 wurden die beiden saarländischen Projekte „Steine an der Grenze“ und „Straße der Skulpturen“ miteinander verbunden. Schneider brachte sein Projekt ebenso wie die St. Wendeler Skulpturenstraße in die von Leo Kornbrust initiierte „Straße des Friedens“ ein, die auf einer Idee des Malers und Bildhauers Otto Freundlich fußt.

Ältere liturgische Bewegung

Die später sogenannte ältere liturgische Bewegung war eine Reformbewegung der Liturgie in den evangelischen Kirchen Deutschlands um die Wende vom 19

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. zum 20. Jahrhundert. Sie war verbunden mit den beiden in Straßburg lehrenden Professoren Friedrich Spitta (1852–1924) und Julius Smend (1857–1930).

Nach einzelnen liturgiewissenschaftlichen Arbeiten, die bereits von dem Bestreben nach einer „Reform des evangelischen Kultus“ im Sinne einer Modernisierung geprägt waren, war das eigentliche Sammelbecken der älteren liturgischen Bewegung die von den beiden Straßburger Professoren 1896 gegründete Zeitschrift Monatsschrift für Gottesdienst und kirchliche Kunst (MGkK), die bei Vandenhoeck und Ruprecht in Göttingen verlegt wurde. Bereits ein Jahr nach Gründung der Zeitschrift verzeichnete sie 320 Mitarbeiter.

Schon in der Zeit des Ersten Weltkriegs schwand die Bedeutung der älteren liturgischen Bewegung und kam spätestens mit dem Tod der beiden Protagonisten zu einem Ende. Die MGkK existierte zwar noch bis 1941 weiter, wies aber kein einheitliches Gepräge mehr auf. Außerdem trat seit den 1920er-Jahren eine sogenannte jüngere (auch: zweite) liturgische Bewegung auf den Plan, die fortan das Geschehen bestimmen sollte.

Die ältere liturgische Bewegung wandte sich gegen den Agendenzwang, der die gottesdienstliche Erneuerung mehr verhindere denn ermögliche. Aus diesem Grund solle alles bloß Konventionelle abgelegt und das gegenwärtige Erfahren und Erleben der Menschen geltend gemacht werden. Die Bewegung war geleitet von dem Anliegen: „Unser Gottesdienst muss moderner werden!“

Schwerpunkte waren:

Die ältere liturgische Bewegung knüpfte an die Liturgik Friedrich Schleiermachers an, einer Festtheorie, bei der es um die „Darstellung des Glaubens“ einer Gemeinschaft ging, und entwickelte diese weiter. So solle die Form des Gottesdienstes „aus dem gottesdienstlichen Leben und Empfinden der Gemeinde herauswachsen“. Kriterium für diese Modernisierung ist die „Wahrhaftigkeit“, die als Übereinstimmung des religiösen Empfindens mit der liturgischen Form verstanden wurde.