Heinz Müller (Maler)

Heinz Müller (* 25. Februar 1924 in Leipzig; † 28. Mai 2007 in Bennewitz) war ein deutscher Maler in Leipzig.
Während seiner Lehre als Dekorationsmaler von 1938 bis 1941 machte er unter der Obhut des Leipziger Malers Walter Bodenthal erste Versuche in der Landschaftsmalerei. Gleichzeitig bildete er sich in den Abendkursen der Kunsthandwerkerschule weiter.
1941 wurde er zum Arbeitsdienst einberufen und war anschließend Soldat in Russland. Vom Januar 1945 bis zum Juni 1946 befand er sich dann in amerikanischer und französischer Gefangenschaft. Schwer durch Krankheit im Krieg geschwächt wurde er nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft in die Gewerkschaft 17, dem späteren Verband bildender Künstler (VBK) in Leipzig aufgenommen. Von 1947 bis zum März 1952 arbeitete er als Werbegrafiker in der Konsumgenossenschaft Leipzig.
Im April 1952 begann er freischaffend in der Sektion Maler und Grafiker des VBK zu arbeiten. Zwei Jahre später gründete er dann mit anderen Malern die Genossenschaft bildender Künstler Kunst der Zeit in Leipzig und saß zeitweise auch in deren Vorstand.
In den Jahren 1975 bis 1987 machte er Studienreisen nach Sofia, Bukarest, Prag, Moskau und Sankt Petersburg. Nach der politischen Wende wurde er Mitglied im Bund bildender Künstler Leipzig. In den Jahren von 1996 bis 2000 reiste er nach Italien, Frankreich und Dänemark. Im Alter von 83 Jahren starb er am 28. Mai 2007 in der Rehaklinik Bennewitz.
Edition kunst & dichtung, Leipzig 2015, ISBN 978-3-937264-09-7

Linguistische Versprecher-Theorien

Versprecher, also unwillkürliche sprachliche Fehler, die beim Sprechen unterlaufen und nicht auf organische oder sonstige gesundheitliche Ursachen zurückgeführt werden können, sind (ebenso wie „Verleser“) seit dem Jahr 1895, in dem die Untersuchung Versprechen und Verlesen. Eine psychologisch-linguistische Studie von Rudolf Meringer und Karl Mayer erschien, immer wieder Gegenstand linguistischer Untersuchungen und Sammlungen gewesen. Es handelt sich dabei um Erscheinungen, für die Fehlleistungen der Sprachproduktion (Sprechen, Gebärden, Schreiben, Tippen) verantwortlich gemacht werden und die sich besonders bemerkbar machen als antizipatorische oder repetitive Serialisierungsfehler – Auslassung (Elision; omission), Einfügung (Intrusion, addition), Ersetzung (das Substituting; mit der Sonderform des Austauschs der Metathese; permutation oder reversal etc.) – oder auch als Wort- sowie Phrasen-Substitution im Ganzen oder partiell, dann bezeichnet als Kontamination (eigentlich „Verschmutzung“; dies wie bei der Wort- und Phrasen-Substitution durch nahezu synonyme oder aber auch antonyme Wörter oder Phrasen), und zwar grundsätzlich als Versprechens-Einheiten von Sprechgesten (bezogen auf die Artikulationsstelle, z.B. metathetisch die Bilabialgeste allein versus die Dorsovelargeste allein, z.B. ohne jeweils zugehörige Nasalierung), von Lauten und Lautgruppen, Morphemen, ganzen oder aber nur Teilen von Wörtern (wie auch von Phrasen Syntagmen). Oft werden Versprecher sofort korrigiert, dies oft unbemerkt. Oft bleiben sie unbemerkt und der Sprecher behauptet, geäußert zu haben, was er zu sagen intendierte. Auf rund 1000 Wörter ist laut Busch-Lauer mit einem Versprecher zu rechnen. Verhören und Verlesen gehören nicht der Sprachproduktion an, sondern der Sprachperzeption.
Versprecher (Lapsus linguae) sind immer unwillkürlich. Sie sind von „gewollten Versprechern“ zu unterscheiden, die womöglich die gleichen Formen aufweisen, aber – etwa in kabarettistischem Sketch – eben nicht auf Sprachplanungs- und Ausführungsfehler zurückführbar sind und die als Anspielung, Ironie, Satire oder Wortwitz und Wortspiel (engl. pun) eine besondere kommunikative Funktion ausüben sollen.
Von einigen Forschern wird eine besondere Form der Versprecher dann angenommen, wenn diese den Eindruck erwecken, die sprachliche Fehlleistung verrate das heimliche Denken des Sprechers; solche scheinbar „verräterischen“ Versprecher werden als freudsche Versprecher bezeichnet. Helen Leuninger (1993: 113ff) vertritt (unter anderen Autoren) die Ansicht, dass es keiner solchen besonderen Kategorie bedarf, dass auch diese Versprecher Ergebnis von Fehlleistungen der Sprachplanung (andere Autoren: auch der Sprachausführung) seien und sie lediglich mehr über den „Möchtegernvoyeur, den Hörer nämlich“ als Interpretierenden verrieten als über den Sprecher. Nach Nora Wiedenmann (passim) sind sogen. freudsche Fehlleistungen unter allen Versprecher-Kategorien, entsprechend Struktur und versprochener Äußerungseinheit, zu finden. Nach Wiedenmann (passim) sollte die Bezeichnung Fehlleistung im Freudschen Sinne allgemein nicht auf Versprecher (speech errors) ausgeweitet werden.
Von Versprechern zu unterscheiden sind Sprach- und Sprechstörungen, die auf Hirnschädigungen durch Schlaganfall, Trauma, Tumor und weitere Ursachen zurückführbar sind. In solchen Fällen handelt es sich u.a. um Aphasien.

Bei der Erforschung der Versprecher gilt das Interesse der Linguisten, Psycholinguisten und Psychologen einerseits der Klassifikation der Phänomene, andererseits vor allem der Frage, wie die sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen der Versprecher ursächlich erklärbar sind.
Die Frankfurter Sprachwissenschaftlerin Helen Leuninger erklärte mit Blick auf die frühen Untersuchungen von Meringer:
Das Vorgehen bei neueren Erklärungsversuchen besteht darin, dass ein Sprachplanungsmodell entworfen und dann versucht wird, die Versprecher den Sprachplanungsebenen [modellhaft] zuzuordnen. Leuninger (1996: 140) unterscheidet folgende Sprachplanungsphasen: Als erstes kommt die Botschaft, die einer anderen Person mitgeteilt werden soll. Diese Botschaft muss durch das Produktionssystem des Sprechers umgesetzt werden und durchläuft dabei folgende Ebenen (vereinfacht; hypothetisch): eine prädikative Ebene, auf der die Bedeutung geplant wird; eine positionale Ebene, auf der die grammatische Form entwickelt wird; es erfolgt [scheinbar] eine lexikalische und grammatische Kontrolle, danach das Artikulationsprogramm mit einer [scheinbaren] Lautkontrolle, was die grammatisch strukturierte Form schließlich in eine angemessene Lautform, die sprachliche Äußerung, bringt. Die Versprecher lassen sich nun diesen Ebenen der Sprachplanung zuordnen.
Versprecher können nur innerhalb eines sehr engen zeitlichen Rahmens stattfinden, da sie wohl durch Fehler im [hypothetischen] Arbeitsspeicher des Sprechers zustandekommen, dessen Umfang im Zeitbereich für ca. 7 Silben (also sprecherbezogen) zu liegen scheint.
Typen von Versprechern (alle aus Leuninger 1993 und 1998, nach einer Kategorisierung, die von anderen Wissenschaftlern anders vorgenommen wird; s. Wiedenmann 1998) u.a.:
1. Substitutionen: Ersetzungen aufgrund von Bedeutungs- oder Formähnlichkeit. Bei der Ersetzung eines formähnlichen Wortes werden strenge Regeln befolgt; so weist das falsche Wort meist die gleiche Silbenzahl, gleiche oder gleich empfundene Endungen und Anfangslaute etc. wie das Wort auf, das eigentlich geäußert werden sollte. Beispiel: „renommiert“ statt „renoviert“ (88). Es entsteht scheinbar kein neues Wort, sondern es wird eines durch das andere aufgrund von Formähnlichkeit ersetzt.
2. Vertauschungen, die bei Wörtern meist innerhalb derselben Wortart ablaufen. Wörter, Teile von zusammengesetzten Wörtern, Silben oder auch Laute tauschen ihren Platz. Beispiel [ursprünglich aus Rudolf Meringers Corpora: 1895 / 1908]: „zwecktischer Prack“ statt „praktischer Zweck“ (83).
3. Bei Antizipationen (Vorwegnnahmen) werden sprachliche Einheiten in einer Äußerung vorweggenommen. Diese Einheiten können die obengenannten Einheiten: Wörter, Wortbestandteile, Lautgruppen/Laute sein; Beispiel: „Ich wollte sie stockbrieflich verfolgen lassen“: das „o“ aus „verfolgen“ wird (hier ein substitutives Beispiel) vorgezogen in der zeitlichen Serialisierung (84).
4. Postpositionen (Nachklänge, Repetitionen; auch mit dem aus der Pathologie stammenden Begriff Perseveration bezeichnet) sind das Gegenstück zu den Antizipationen. Hier klingen sprachliche Elemente nach, was bedeutet, dass eine Einheit, die zuvor schon geäußert wurde, bei der Sprachplanung noch aktiv ist und aus diesem Grund fälschlicherweise ein zweites Mal (substitutiv oder aber auch additiv) verwendet wird. Hiervon betroffen können alle bereits genannten Einheiten sein; Beispiel: „sozialistische Zekten“ für „sozialistische Sekten“ (Leuninger 1996: 73).
5. Kontaminationen von Syntagmen oder Wörtern. Sie gelten als die spannendste Versprecherkategorie und treten (sprecherbezogen; Versprechen ist idiosynkratisch) auch relativ häufig auf. Hierbei vermischen sich zwei konkurrierende Elemente, wobei relevante Teile beider Ausdrücke zusammengefügt werden. Beispiel für eine Kontamination von Wörtern ist: „Hinwaltspunkt“ für „Hinweis/ Anhaltspunkt“ (98).
Ein Beispiel für die Zuordnung eines Versprechers zu einer der Sprachplanungsebenen: Den Versprecher „Ich kann nicht über meine Haut springen“ interpretiert Leuninger (1993: 164) als Kontamination der Wendungen „Ich kann nicht über meinen Schatten springen“ und „Ich kann nicht aus meiner Haut“ und ordnet ihn der prädikativen Ebene zu, also der Ebene der Sprachplanung, auf der die Bedeutung einer Äußerung geplant wird.
Leuninger verweist ferner darauf, dass bei zweisprachig aufwachsenden Kindern auch die Interaktion beider Sprachen zu Versprechern führen kann. Hier wird ein Feld berührt, das auch unter dem Begriff Fehlerlinguistik behandelt wird.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass Fehler nicht nur beim Sprechen auftreten; vielmehr gibt es auch in einem anderen wichtigen Bereich der Sprachproduktion, des Schreibens, Sprachplanungsfehler, d.h. Verschreiber bzw. Vertipper.
Aber auch bei der Perzeption (die zu trennen ist von der Sprachproduktion, jedoch zeitlich mit ihr verschränkt ist: als [visuelle und auditive] Reafferenzen und auch als Afferenzen aus der Umgebung des Sprechers [s. Meringers Hinweise (passim) auf die „Rede des Anderen“]) sprachlicher Äußerungen, beim Hören und Lesen, treten Fehler auf, für die gestörte Abläufe verantwortlich zu machen sind. [In gesondertem Kapitel zu behandeln, da nicht zu Fehlern der Sprachproduktion gehörend:] Zu Hörfehlern meinte Goethe: „Der Hörer aber und sein Ohr tragen gleichfalls zu gedachtem Fehler bei. Niemand hört als was er weiß, niemand vernimmt als was er empfinden, imaginiren und denken kann.“ Goethe führt in diesem kurzen Text außerdem eine kleine Liste von Hör- und Schreibfehlern an.
Auch Freud macht auf derartige Fehlertypen aufmerksam. Hörfehler nennt er im Index seiner Psychopathologie zwar nicht, wohl aber – neben Versprechen (Beispiele dafür dem Corpus des zeitgenössischen Linguisten Rudolf Meringer entnommen, nämlich 1901 bei Freuds Erstpublikation Zur Psychopathologie des Alltagslebens (Vergessen, Versprechen, Vergreifen) nebst Bemerkungen über eine Wurzel des Aberglaubens. In: Monatsschrift f. Psychiatrie u. Neurologie, X. Bd., 1. Heft, 1–13) – Verlesen, Verschreiben und Verdrucken mit vielen Textverweisen.
In seinem Buch über die sogenannte Freudsche Fehlleistung zeigt Timpanaro überzeugend auf, dass die Versprecher, die Sigmund Freud in seiner Schrift Zur Psychopathologie des Alltagslebens im Anschluss an Rudolf Meringer, meist durch Übernahme von Meringers bereits kausal erklärten Versprechern (s. Meringers heftige Proteste dagegen in den 1930er-Jahren), zusammenstellt und psychoanalytisch interpretiert, sich auch durch die typischen Fehler, wie sie sich während des Abschreibprozesses in der handschriftlichen Überlieferung antiker Texte immer wieder einstellen, erklären lassen.
Während sich heute offenbar Versprecher als Terminus gegenüber Fehlleistung (bei Letzterem ist ja noch nicht klar, ob es sich um gesprochene Sprache handelt – Versprechen im Sinne von Sichversprechen – oder um Vertun, Vergebärden etc.) und auch gegenüber Sprechfehler (im Sinne von Stottern, Stolpern, Sigmatismus etc.) weitgehend durchgesetzt hat, scheinen die denkbaren analogen terminologischen Bildungen für Fehler beim Schreiben / Tippen (zu Hören und Lesen s. Sprachperzeption!) nicht allgemein üblich zu sein. Es gibt sie allerdings, wie die Titel der Beiträge (in nicht-wissenschaftlicher Form) Ariadne auf Nixon. Verstreute Verhörer, Versprecher, Verleser, Verwechslungen und Gottes Sohn Obi lacht. Versprecher, Verhörer zeigen. Auch Verdrucker (= fehlerhaft gesetztes Wort; gemeint: Druckfehler; früher des Setzers, heute als Tipp- und Editierfehler bei der Herstellung von gedruckten Texten) gibt es – erwartungsgemäß – bereits, wovon man sich leicht auch bei Internet-Suchmaschinen überzeugen kann, auch wenn der Ausdruck anscheinend noch nicht in die Wörterbücher aufgenommen wurde.

Dettingen an der Iller

Dettingen an der Iller ist eine Gemeinde im östlichen Landkreis Biberach in Oberschwaben.

Im Osten grenzt die Gemeinde an den Freistaat Bayern. Der etwa 4 km lange Grenzverlauf ist deckungsgleich mit dem damaligen linken Ufer des noch unkorrigierten Laufs der Iller im Jahr 1852.
Zu Dettingen gehören die Ortsteile Kleinkellmünz, Buchau und Hammerschmiede sowie die Wohnplätze Illerkraftwerk, Venusmühle und Geiwiz.
Erste schriftliche Spuren finden wir von Dettingen bereits im Jahre 799, wo ein Edler, Namens Adalmann dem Kloster St. Gallen Güter zu Tantingen verehrt hat. Ob es Dettingen an der Iller ist, kann nicht sicher gesagt werden. Sodann schenkte 876 Egino demselben Kloster St. Gallen Güter und Leute zu Tetinga . Diese Urkunde gilt als erste sichere Erwähnung. Der Name Dettingen lässt sich durch die Endung -ingen auf eine alemmanische Gründung eines Edlen namens Tetto oder „Tato“ zurückführen. Dettingen besaß auch einen eigenen Dorfadel, vermutet durch die langjährige Zugehörigkeit zu Kellmünz. Sie könnten Ministeriale der Grafen zu Kellmünz gewesen sein. Die Bezeichnung Thädingen für Ober- und Unterdettingen taucht 1165/66 auch auf, als Welf VII. Kellmünz, Filzingen, Unterroth, Weiler und beide Dettingen niederbrennen ließ. Wo sich aber die Burg der Herren zu Dettingen befand, ist nicht nachgewiesen bzw. überliefert.
Vom 11. Jahrhundert bis zum Reichsdeputationshauptschluss Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort zur Herrschaft Kellmünz an der Iller.
1806 fiel Dettingen zunächst an das Königreich Bayern, um bereits 1810 zum Königreich Württemberg zu wechseln.
Im Ersten Weltkrieg fielen 48 Männer und sieben blieben vermisst. Aus dem Zweiten Weltkrieg kamen 56 Soldaten nicht mehr zurück und 27 sind bis heute vermisst. Am 18. April 1945 gegen 13:50 Uhr warfen amerikanische Flugzeuge Bomben auf Unterdettingen. Dabei kamen sechs Einwohner, fünf Evakuierte, ein polnischer Landarbeiter, ein italienischer Landarbeiter und fünf Soldaten einer Eisenbahnpioniereinheit um ihr Leben.
Bei den Einwohnern des Ortes, die ihr Leben lassen mussten, handelte es sich um drei Bauern auf dem Weg zur Feldbestellung und zwei Frauen, die in ihren Häusern getroffen wurden.
Dettingen ist durch die Bundesautobahn 7 gut an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Die nächsten Flughäfen befinden sich in Memmingen, Stuttgart und München.
Die Discounterkette Norma betreibt in Dettingen ein zentrales Auslieferungslager.
Dettingen verfügt über eine eigene Grund- und Hauptschule.
Ludwig Baur (1871–1943), geboren in Oberdettingen, Professor für katholische Theologie, Landtagsabgeordneter
Buchau | Bleiche | Geiwiz | Hammerschiede | Herrenmühle | Illerwerk IV Unterdettingen | Kleinkellmünz | Oberdettingen | Unterdettingen | Venusmühle
Achstetten | Alleshausen | Allmannsweiler | Altheim | Attenweiler | Bad Buchau | Bad Schussenried | Berkheim | Betzenweiler | Biberach an der Riß | Burgrieden | Dettingen an der Iller | Dürmentingen | Dürnau | Eberhardzell | Erlenmoos | Erolzheim | Ertingen | Gutenzell-Hürbel | Hochdorf | Ingoldingen | Kanzach | Kirchberg an der Iller | Kirchdorf an der Iller | Langenenslingen | Laupheim | Maselheim | Mietingen | Mittelbiberach | Moosburg | Ochsenhausen | Oggelshausen | Riedlingen | Rot an der Rot | Schemmerhofen | Schwendi | Seekirch | Steinhausen an der Rottum | Tannheim | Tiefenbach | Ummendorf | Unlingen | Uttenweiler | Wain | Warthausen