Sandomil

Sandomil ist eine Ortschaft und Gemeinde in Portugal.

Die Anwesenheit der Römer wird durch eine erhalten gebliebene Brücke und einen Brunnen belegt. Der heutige Ort entstand vermutlich im Zuge der Neubesiedlungen nach der mittelalterlichen Reconquista. Das genaue Datum der ersten Stadtrechte aus dem 10. Jahrhundert durch Urraca Fernandes, Königin von León, ist nicht erhalten. König D. Manuel I. gab Sandomil 1514 neue Stadtrechte. Der Ort blieb Sitz eines eigenständigen Kreises bis 1852, nach anderen Quellen 1855.
Der Rio Alva durchfließt die Gemeinde. Einige Flussstrände laden zum Baden ein, auch verschiedene Wassermühlen und Aussichtspunkte sind zu nennen.
Zu den Baudenkmälern gehören eine Reihe Kapellen, die Gemeindekirche Igreja de São Pedro aus dem 18. Jahrhundert, die Brunnenanlage Fonte da Praça, die römische Brücke, und der römische Brunnen.
Sandomil ist eine Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Seia, im Distrikt Guarda. In ihr leben 916 Einwohner (Stand 30. Juni 2011) auf einer Fläche von 13,2 km².
Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde:
Alvoco da Serra | Carragozela e Várzea de Meruge | Girabolhos | Loriga | Paranhos | Pinhanços | Sabugueiro | Sameice e Santa Eulália | Sandomil | Santa Comba | Santa Marinha e São Martinho | Santiago | Sazes da Beira | Seia, São Romão e Lapa dos Dinheiros | Teixeira | Torrozelo e Folhadosa | Tourais e Lajes | Travancinha | Valezim | Vide e Cabeça | Vila Cova à Coelheira