Gustav Adolf von der Schulenburg

Gustav Adolf Freiherr von der Schulenburg (* 4. Oktober 1632 in Altenhausen; † 27. September 1691 in Halle (Saale)) war kurbrandenburgischer Geheimrat, Kammerpräsident und Erbherr auf Emden.

Er wurde als Sohn des Oberhauptmanns des Holzkreises, einem Zögling des Humanisten Johannes Caselius und Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft („der Salzhafte“), Matthias von der Schulenburg (1578–1656) und dessen Ehefrau Margarete Schenck von Flechtingen geboren. Aus seiner Ehe mit Petronella Ottilie von Schwencken (* 1637; † 20. April 1674) gingen u.a. folgende Kinder hervor:
Mit seiner zweiten Frau Anna Elisabeth von Stammer (* 1657; † 30. Dezember 1722) hatte er u.a.:
Gustav Adolf studierte in Helmstedt und Tübingen und übernahm nach dem Kriegsdienst das väterliche Gut Emden. Er war Kriegskommissarium und später Mitglied im engeren Ausschuss der brandenburgischen Regierung. Friedrich Wilhelm ernannte ihn zum Hauptmann der halberstädter Ämter Krottorf (heute Ortsteil von Gröningen) und Gatersleben.
Unter dem Gesellschaftsnamen Der Hebende wurde er als Mitglied in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen.