Gustav Adolf von der Schulenburg

Gustav Adolf Freiherr von der Schulenburg (* 4. Oktober 1632 in Altenhausen; † 27. September 1691 in Halle (Saale)) war kurbrandenburgischer Geheimrat, Kammerpräsident und Erbherr auf Emden.

Er wurde als Sohn des Oberhauptmanns des Holzkreises, einem Zögling des Humanisten Johannes Caselius und Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft („der Salzhafte“), Matthias von der Schulenburg (1578–1656) und dessen Ehefrau Margarete Schenck von Flechtingen geboren. Aus seiner Ehe mit Petronella Ottilie von Schwencken (* 1637; † 20. April 1674) gingen u.a. folgende Kinder hervor:
Mit seiner zweiten Frau Anna Elisabeth von Stammer (* 1657; † 30. Dezember 1722) hatte er u.a.:
Gustav Adolf studierte in Helmstedt und Tübingen und übernahm nach dem Kriegsdienst das väterliche Gut Emden. Er war Kriegskommissarium und später Mitglied im engeren Ausschuss der brandenburgischen Regierung. Friedrich Wilhelm ernannte ihn zum Hauptmann der halberstädter Ämter Krottorf (heute Ortsteil von Gröningen) und Gatersleben.
Unter dem Gesellschaftsnamen Der Hebende wurde er als Mitglied in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen.

Anton Sergejewitsch Koroljow

Anton Sergejewitsch Koroljow (russisch Антон Сергеевич Королёв; * 26. Januar 1988 in Moskau, Russische SFSR) ist ein russischer Eishockeyspieler, der seit September 2012 beim Witjas Tschechow in der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag steht.

Anton Koroljow begann seine Karriere als Eishockeyspieler in seiner Heimatstadt in der Nachwuchsabteilung des HK Spartak Moskau, für dessen zweite Mannschaft er in der Saison 2005/06 in der drittklassigen Perwaja Liga aktiv war. Anschließend spielte er eineinhalb Jahre lang für die Profimannschaft von Neftjanik Leninogorsk in der Wysschaja Liga, der zweiten russischen Spielklasse, sowie den Drittligisten Sokol Nowotscheboksarsk. Im Laufe der Saison 2007/08 wechselte er Angreifer zum SKA Sankt Petersburg, für den er bis zum Ende der Spielzeit elf Partien in der Superliga bestritt.
Seit der Saison 2008/09 steht Koroljow für den SKA Sankt Petersburg in der neu gegründeten Kontinentalen Hockey-Liga auf dem Eis. Von 2009 bis 2012 spielte er parallel für dessen Farmteam HK WMF Sankt Petersburg in der Wysschaja Liga bzw. deren Nachfolgewettbewerb Wysschaja Hockey-Liga und in der Saison 2009/10 in insgesamt acht Spielen für die Juniorenmannschaft SKA-1946 Sankt Petersburg in der multinationalen Nachwuchsliga Molodjoschnaja Chokkeinaja Liga.
Im September 2012 wurde sein Vertrag mit dem SKA aufgelöst und Koroljow wechselte zu Witjas Tschechow.
Für Russland nahm Koroljow an der U20-Junioren-Weltmeisterschaft 2008 teil, bei der er mit seiner Mannschaft die Bronzemedaille gewann.
(Stand: Ende der Saison 2010/11)
Torhüter: Sergei Denissow | Igor Saprykin | Harri Säteri  Verteidiger: Georgi Berdjukow | Anton Buchanko | Ilja Dawydow | Teemu Eronen | Igor Golowkow | Denis Jeschow | Dmitri Kostromitin | Roman Kudinow | Pawel Lukin | Grigori Waschtschenko | Jewgeni Wiksna | Jegor Woronkow  Angreifer: Denis Abdullin | Maxim Afinogenow | Wiktor Drugow | Roman Horák (C) | Iwan Iwanow | Mario Kempe | Juri Kokscharow (A) | Anton Koroljow | Alexander Kutscherjawenko | Alexei Makejew | Igor Mussatow | Alexander Nikulin | Olli Palola | Alexander Schibajew | Dmitri Schitikow (A) | Artjom Schwez-Rogowoi | Wjatscheslaw Soloduchin (C) | Nikita Wyglasow | Dmitri Zyganow  Cheftrainer: Rawil Jakubow  Assistenztrainer: Michail Schtalenkow | Andrei Saposchnikow   General Manager: Igor Warizki

Stock Exchange of Thailand

Die Stock Exchange of Thailand (SET) ist die Börse Thailands mit Sitz in Bangkok. Leitindex der Börse ist der SET Index.

Die Wurzeln des modernen Kapitalmarktes in Thailand liegen in den frühen 1960er Jahren. Seit 1961 gibt es den sogenannten „National Economic and Social Development Plan“, der immer für jeweils fünf Jahre gilt. Mit dem ersten 5-Jahres Plan wurde beschlossen, das Wirtschaftswachstum aber auch den Lebensstandard im Königreich zu stärken. Im zweiten 5-Jahres Plan (1967-71) sah man erstmals die Notwendigkeit für einen geregelten Wertpapiermarkt, um an zusätzliches Kapital für die nationale Wirtschaftsentwicklung zu gelangen. Die Geschichte der thailändischen Börse kann man in zwei wesentliche Abschnitte gliedern: die Gründung der privat organisierten „Bangkok Stock Exchange (BSE)“ und der erst später ins Leben gerufenen „Securities Exchange of Thailand (SET)“.
Der Beginn des thailändischen Wertpapiermarktes geht zurück ins Jahr 1962, als eine private Gruppe die erste Börse in From einer limited partnership organisierte. 1963 wurde es eine limited company, und man änderte den Namen in „Bangkok Stock Exchange Co., Ltd.“. Leider war diese Börse weniger erfolgreich. Der jährliche Umsatz lag 1968 bei 160 Millionen Baht und bei 114 Millionen Baht im Jahr 1969. Der Umsatz fiel drastisch weiter auf 46 Millionen im Jahr 1970 und schließlich auf 28 Millionen Baht im Jahr 1971. Der Umsatz bei den Schuldscheinen lag 1972 zwar bei 87 Millionen Baht, die Börse entwickelte sich aber weiter sehr schlecht mit einem Tiefstumsatz von nur 26 Millionen Baht. Die BSE beendete schließlich ihre Tätigkeiten in den frühen 1970er Jahren. Das Scheitern der BSE ist allgemein anerkannt. Grund dafür waren die zu geringe Unterstützung seitens der Regierung und ein zu geringes Wertpapier-Knowhow der Anleger.
Trotz des Scheiterns des BSE hielt man an der Notwendigkeit eines geregelten Wertpapiermarktes fest, wie es der zweite National Economic and Social Development Plan vorsah. 1969 bat die Regierung, nach Empfehlung der Weltbank, um die Unterstützung von Professor Sidney M. Robbins von der Columbia University, um ein Programm zur Entwicklung des thailändischen Kapitalmarktes zu erstellen. Professor Robbins war zuvor Chef-Wirtschafter bei der United States Securities and Exchange Commission. Im selben Jahr rief die Bank von Thailand eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung der Kapitalmarktentwicklung ins Leben, welche auch mit der Gründung einer Börse betraut wurde. Ein Jahr später, 1970, legte Robbins seinen umfassenden Bericht „A Capital Market in Thailand“ vor. Dieser Bericht wurde zum Masterplan für alle zukünftigen Entwicklungen des thailändischen Kapitalmarktes.
1972 ging die Regierung einen weiteren wichtigen Schritt mit der Änderung des „Announcement of the Executive Council No. 58 on the Control of Commercial Undertakings Affecting Public Safety and Welfare“. Diese Änderungen erlaubten der Regierung mehr Kontrolle der Finanz- und Wertpapierfirmen, die bis dahin nahezu frei operieren konnten. Dadurch konnte im Mai 1974 das lang erwartete Gesetz zur Gründung der „Securities Exchange of Thailand“ erlassen werden. Ende des Jahres erfolgte noch eine Überarbeitung der Finanzgesetze, welche das Investieren in den Kapitalmarkt vereinfachten. 1975 hatte man eine grundlegende gesetzliche Struktur und am 30. April 1975 begann die „Securities Exchange of Thailand“ offiziell mit dem Handel.
Am 1. Januar 1991 änderte man den Namen formal in „The Stock Exchange of Thailand (SET)“.
Der „Securities and Exchange Act (SEA)“ von 1992 verlangte die Gründung der „Securities and Exchange Commission (SEC)“ als Kontroll- und Regulierungsorgan des Wertpapierhandels und des gesamten Kapitalmarktes. Im Unterschied dazu ist die Bank von Thailand verantwortlich für den Geldmarkt. Die SEA sieht auch eine klare Trennung des Primary und Secondary Markets vor, um eine erfolgreiche Entwicklung zu ermöglichen. Sowohl Primary als auch Secondary Market werden von der SEC reguliert.
Ein Unternehmen, das neue Wertpapiere an den Kapitalmarkt bringen will muss sich dafür an die SEC wenden. Bei dem Börsengang (Initial Public Offering (IPO)) kann es sich um neue Aktien (Primäraktien) oder um unabhängig von diesem Anlass bestehende Aktien (Altaktien bzw. Sekundäraktien) handeln. Bei Primäraktien geht der Nettoerlös an den Emittenten, bei Sekundäraktien an die verkaufenden Aktionäre. Nicht selten wird auch eine Mischung dieser Kategorien angeboten. Die SEC verschafft sich einen sorgfältigen Überblick über die finanzielle und geschäftliche Situation des Unternehmens. Erst dann ist eine Ausgabe der Wertpapiere an die Öffentlichkeit möglich.
Dem IPO folgend können die Wertpapiere im Secondary Market gehandelt werden, sofern das Unternehmen vorher dafür bei der SET angefragt hat und dies bewilligt wurde.
Der Markt für Aktien ist aufgeteilt in „Primary Market“ und „Secondary Market“ sowie den „Market for Alternative Investments“ (MAI). An Indizes gibt es den SET Index, SET50 und SET100.

Jüdischer Friedhof (Parkfriedhof Huttrop)

Der Jüdische Friedhof auf dem Parkfriedhof befindet sich auf dem Essener Parkfriedhof im Stadtteil Huttrop.

Schon im Mittelalter lebten Juden in Essen. Im 19. und vor allem im frühen 20. Jahrhundert wuchs die jüdische Bevölkerung erheblich an.
Der jüdische Begräbnisplatz liegt im Südwesten des Huttroper Parkfriedhofs und wird seit 1931 bis heute genutzt. Derzeit sind 335 Grabsteine vorhanden. Ein Gedenkstein erinnert an die Verfolgungen während der Zeit des Nationalsozialismus. Gesondert aufgestellt sind im nördlichen Bereich etwa 36 Grabsteine des älteren ehemaligen jüdischen Friedhofs in der Lazarettstraße. Die Trauerhalle in der angrenzenden Schulzstraße entstand 1931 im Zusammenhang mit der Anlage des Friedhofs. Sie wurde vom Essener Architekten Hermann Finger entworfen und von den Architekten Ernst Knoblauch und Eberhard Haakshorst nach dem Zweiten Weltkrieg verändert. Seit 1986 steht sie unter Denkmalschutz. Der Friedhof ist umzäunt und mit Stacheldraht gesichert.
51.4488888888897.0502777777778Koordinaten: 51° 26′ 56″ N, 7° 3′ 1″ O

Chris Smith (Kongressabgeordneter)

Christopher Henry „Chris“ Smith (* 4. März 1953 in Rahway, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit 1981 vertritt er den Bundesstaat New Jersey im US-Repräsentantenhaus.
Chris Smith besuchte bis 1971 die St. Mary’s High School in Perth Amboy. Anschließend war er bis 1975 am Trenton State College. 1974 studierte er zwischenzeitlich am Worcester College der University of Oxford. In den folgenden Jahren arbeitete er in der Sportartikelbranche. Politisch war er ursprünglich Mitglied der Demokratischen Partei. Im Jahr 1978 wechselte er zu den Republikanern. 1978 kandidierte er noch erfolglos für das US-Repräsentantenhaus. Im Jahr 1979 arbeitete er für die New Jersey Legislature.
Bei den Kongresswahlen des Jahres 1980 wurde Smith im vierten Wahlbezirk von New Jersey in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 1981 die Nachfolge des am 29. Dezember 1980 zurückgetretenen Frank Thompson antrat. Dieser war bei der Wahl gegen Smith unterlegen, was auch mit einer Korruptionsaffäre im Zusammenhang mit der Abscam-Untersuchung durch das FBI zu tun hatte; Thompson wurde 1981 deshalb zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
Nach bisher 17 Wiederwahlen kann Chris Smith sein Mandat im Kongress bis heute ausüben. Seine gegenwärtige Amtszeit läuft noch bis zum 3. Januar 2017. Zurzeit ist er Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und in der Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa sowie in mehreren Unterausschüssen. Zwischen 2001 und 2005 war er Vorsitzender des Veteranenausschusses. In seine Zeit als Kongressabgeordneter fielen die Terroranschläge am 11. September 2001, der Irakkrieg und der Militäreinsatz in Afghanistan. Sein hauptsächliches Augenmerk gilt dem Kampf gegen Abtreibungen. Er wird seit Jahren in seinen Wahlkämpfen von der Pro-Life-Gruppierung National Right to Life Committee unterstützt.
Eines seiner politischen Anliegen im Kongress war die Verabschiedung des sogenannten Global Online Freedom Act. Dieses Gesetz zur Freiheit des Internetverkehrs wurde mit der offiziellen House Resolution (H.R.) 491 am 4. Februar 2013 im Kongress eingebracht aber bisher noch nicht verabschiedet.
Smith ist verheiratet und lebt privat in Hamilton.
1. Bezirk: Boudinot | Dayton | J. Condit | Boyd | Darby | Boyd | Condict | Kinsey | J. Condit | Kinsey | Cassedy | H. Thompson | T. Sinnickson II | R. Cooper | Dickerson | Chetwood | Randolph II | L. Elmer | Hampton | Hay | N. Stratton | Clawson | Nixon | Starr | W. Moore | Hazelton | C. Sinnickson | Robeson | Ferrell | Hires | Bergen | Loudenslager | Browning | Patterson | Wolverton | Cahill | Hunt | Florio | Andrews | Norcross • 2. Bezirk: Cadwalader | A. Clark I | Kitchell | Imlay | Kitchell | E. Elmer | Newbold | T. Ward | Linn II | Condict | S. Fowler I | Aycrigg | W. Cooper | Aycrigg | Sykes | S. Wright | Sykes | Newell | Skelton | Robbins | J. Stratton | Middleton | Newell | Haight | Forker | Dobbins | Pugh | H. Smith | Brewer | Buchanan | Gardner | J. Baker | Bacharach | Wene | Jeffries | Wene | Hand | Glenn | McGrath | Sandman | W.J. Hughes | LoBiondo • 3. Bezirk: Schureman | Dayton | Thomson | Linn I | Helms | Condict | Schureman | Bennet | B. Smith | Holcombe | Randolph I | Lee | Halstead | Dickerson | Halstead | Farlee | Runk | Edsall | Wildrick | Lilly | Bishop | Adrain | Steele | Sitgreaves | Bird | A. Clark II | Ross | J. Kean | Green | J. Kean | Geissenhainer | B. Howell | Scully | T. Appleby | Geran | S. Appleby | Hoffman | Sutphin | Auchincloss | Howard | Pallone | Saxton | Adler | Runyan | MacArthur
4. Bezirk: T. Sinnickson I | Kitchell | Beatty | Henderson | Schureman | Imlay | Mott | Lambert | Cox | J. Scudder | G. Maxwell | Stockton | H. Southard | Matlack | Tucker | T. Hughes | J. Parker | J. Maxwell | Kille | J. Maxwell | Kirkpatrick | Edsall | Van Dyke | Brown | Vail | Huyler | Riggs | Cobb | Rogers | Hill | Hamilton | A.A. Clark | Harris | Howey | Pidcock | S. Fowler II | Cornish | Pitney | Salmon | Flanagan | Lanning | Wood | Walsh | Hutchinson | Browne | Eaton | Powers | Mathews | C. Howell | F. Thompson | C. Smith • 5. Bezirk: Cadwalader | I. Smith | T. Sinnickson I | Davenport | H. Southard | Morgan | Coxe Jr. | E. Baker | Bloomfield | Swan | I. Southard | Schenck | C. Stratton | Ryall | C. Stratton | W. Wright | Gregory | King | Price | A. Pennington | Wortendyke | W. Pennington | Perry | E. Wright | Halsey | Cleveland | Halsey | Phelps | Cutler | Voorhis | Hill | Phelps | Beckwith | Cadmus | J. Stewart | C. Fowler | Tuttle | Capstick | Birch | Ackerman | P. Stewart | Eaton | P. Frelinghuysen | Fenwick | Roukema | Garrett • 6. Bezirk: Sloan | Hufty | Bines | Bateman | Garrison | Pierson | S. Condit | Shinn | Yorke | Vroom | Yorke | M. Ward | Teese | Peddie | Blake | Jones | Fiedler | H. Lehlbach | English | R. Parker | W. Hughes | Allen | W. Hughes | A. Hart | Martin | A. Hart | Ramsey | Perkins | McLean | Case | Williams | F. Dwyer | Cahill | Forsythe | B. Dwyer | Pallone
7. Bezirk: I. Scudder | Hardenbergh | Brigham | Hardenbergh | McAdoo | McDonald | Fielder | McEwan | Daly | McDermott | R. Parker | Townsend | Bremner | Drukker | Radcliffe | Seger | Perkins | Thomas | Widnall | Maguire | Roukema | Rinaldo | Franks | Ferguson | Lance • 8. Bezirk: Dunn | C. Fowler | Wiley | Pratt | Wiley | McCoy | Kinkead | Gray | McGlennon | Taylor | McNulty | Taylor | P. Moore | Hartley | Seger | Canfield | Joelson | Roe | Klein | Martini | Pascrell | Sires • 9. Bezirk: Benny | Van Winkle | Leake | Kinkead | McCoy | R. Parker | Minahan | R. Parker | Minahan | Fort | Cavicchia | Kenney | Osmers | Towe | Osmers | Helstoski | Hollenbeck | Torricelli | Rothman | Pascrell
10. Bezirk: McDermott | Hamill | Townsend | F. Lehlbach | Hartley | Rodino | Payne | Payne Jr. • 11. Bezirk: Eagan | Olpp | Eagan | Auf der Heide | Cavicchia | O’Neill | Vreeland | Sundstrom | Addonizio | Minish | Gallo | R. Frelinghuysen • 12. Bezirk: Hamill | O’Brien | Norton | F. Lehlbach | Towey | R. Kean | Wallhauser | Krebs | F. Dwyer | Rinaldo | Courter | Zimmer | Pappas | Holt | Watson Coleman • 13. Bezirk: Norton | Sieminski | Gallagher | Maraziti | Meyner | Courter | Forsythe | Saxton | Menendez | Sires • 14. Bezirk: Auf der Heide | E. Hart | Tumulty | Dellay | Daniels | LeFante | Guarini • 15. Bezirk: Patten | B. Dwyer

Sandomil

Sandomil ist eine Ortschaft und Gemeinde in Portugal.

Die Anwesenheit der Römer wird durch eine erhalten gebliebene Brücke und einen Brunnen belegt. Der heutige Ort entstand vermutlich im Zuge der Neubesiedlungen nach der mittelalterlichen Reconquista. Das genaue Datum der ersten Stadtrechte aus dem 10. Jahrhundert durch Urraca Fernandes, Königin von León, ist nicht erhalten. König D. Manuel I. gab Sandomil 1514 neue Stadtrechte. Der Ort blieb Sitz eines eigenständigen Kreises bis 1852, nach anderen Quellen 1855.
Der Rio Alva durchfließt die Gemeinde. Einige Flussstrände laden zum Baden ein, auch verschiedene Wassermühlen und Aussichtspunkte sind zu nennen.
Zu den Baudenkmälern gehören eine Reihe Kapellen, die Gemeindekirche Igreja de São Pedro aus dem 18. Jahrhundert, die Brunnenanlage Fonte da Praça, die römische Brücke, und der römische Brunnen.
Sandomil ist eine Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Seia, im Distrikt Guarda. In ihr leben 916 Einwohner (Stand 30. Juni 2011) auf einer Fläche von 13,2 km².
Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde:
Alvoco da Serra | Carragozela e Várzea de Meruge | Girabolhos | Loriga | Paranhos | Pinhanços | Sabugueiro | Sameice e Santa Eulália | Sandomil | Santa Comba | Santa Marinha e São Martinho | Santiago | Sazes da Beira | Seia, São Romão e Lapa dos Dinheiros | Teixeira | Torrozelo e Folhadosa | Tourais e Lajes | Travancinha | Valezim | Vide e Cabeça | Vila Cova à Coelheira

Edgar Allan Poe Museum

Das Edgar Allan Poe Museum in Richmond, Virginia ist ein Literaturmuseum für den US-amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe. Es erinnert an die vielen Jahre, die Poe in Richmond lebte, pflegt sein Andenken und widmet sich der Rezeption und Erforschung seines Lebens und Werks.
Das Museum besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen von Manuskripten und Briefen Poes, zahlreiche Erstausgaben seiner Werke, Bilder, Fotos, Illustrationen sowie Erinnerungsstücke aus dem persönlichen Nachlass des Autors und seiner Familie. Darüber hinaus dokumentiert das Museum Alltagsleben und Geschichte Richmonds in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Das Grundstück, auf dem sich das Museum befindet, gehörte bereits 1742 dem deutschstämmigen Silberschmied Jacob Ege. Dendrochronologische Untersuchungen haben ergeben, dass das Haus – das älteste in Richmond erhaltene Gebäude – 1754 erbaut wurde. Samuel Ege, der Sohn von Jacob Ege, wurde 1782 in einem Steuerverzeichnis als Eigentümer des Hauses geführt. Als 1824 der Marquis de La Fayette nach Richmond – dem Ort eines seiner großen Erfolge als General im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg – zurückkehrte, wurde seine Kutsche von einer Einheit junger Freiwilliger, den Junior Morgan Riflemen, begleitet. Einer der Riflemen, der 15-jährige Edgar Allan Poe, war als Ehrengarde vor dem Haus der Eges stationiert, als La Fayette es besuchte. Das Haus war bis 1911 in Besitz der Familie Ege.
Angeregt durch den 100. Geburtstag Poes 1909 setzte sich eine Gruppe von Einwohnern Richmonds dafür ein, Poe in der Stadt öffentlich zu ehren. Der Vorschlag, Poe auf der Monument Avenue – einer Prachtstraße mit den Denkmälern von Robert E. Lee, Jeb Stuart, Jefferson Davis und anderen Vertretern der Südstaaten – mit einem Denkmal zu ehren, wurde von der Stadt jedoch abgelehnt, da Poe als zu anrüchig galt. In der Folge entstand die Initiative, ein Poe Museum zu gründen. 1911 erwarb die Association for the Preservation of Virginia Antiquities das Haus.
Das Museum befindet sich im historischen Zentrum von Richmond und unweit von Poes Wohnungen und seiner ersten Arbeitsstätte, dem Southern Literary Messenger (die Gebäude existieren allesamt nicht mehr). Das Grab seiner Mutter Eliza Poe auf dem Friedhof der St John’s Church befindet sich ebenfalls in der näheren Umgebung wie auch das Wohnhaus seiner Jugendliebe und späteren Verlobten Elmira Shelton (geb. Royster).
Anfangs hieß das Museum „Edgar Allan Poe Shrine“. Die Eröffnung wurde am 7. Oktober 1921 wie folgt angekündigt:
Heute (…), am zweiundsiebzigsten Todestag des Dichters, wurde der Edgar Allan Poe Shrine fertiggestellt. Die anfänglichen Kosten betrugen etwa 20.000 $. Sollte der Dichter weltlichen Dingen noch folgen, so würde er sich darüber freuen, dass endlich seinem Angedenken ein dauerhaftes wie angemessenes Denkmal gesetzt wurde.
Das Poe Museum besteht aus vier Gebäuden. Die Ausstellungsgegenstände beleuchten unterschiedliche Aspekte zu Leben, Werk und Wirkung von Edgar Allan Poe. In der Wohnstube des Vorderhauses sind Möbel aus Häusern zu sehen, die Poe und seine Schwester Rosalie bewohnten.
In einem weiteren Gebäude befindet sich ein fünfeinhalb Meter langes Modell von Richmond, das die Stadt so zeigt, wie sie zu Poes Zeit aussah. Weiter ist hier Poes Kinderbett zu sehen sowie Möbel aus dem Haus seiner Zieheltern. Im Elizabeth Arnold Poe Memorial Building sind zahlreiche frühe und Erstausgaben von Werken Poes ausgestellt, darunter ein aus dem Jahr 1845 stammender Druck seines berühmtesten Gedichts Der Rabe und eines von nur zwölf erhaltenen Exemplaren von Poes erstem Gedichtband Tamerlane and Other Poems. Gezeigt werden außerdem eine Weste Poes, ein Reisekoffer und Spazierstock aus seinem Besitz sowie eine Locke seines Haars. Weiter sind Manuskripte, Daguerreotypien und Porträts von Poe zu sehen. Das „Exhibit Building“, das vierte Gebäude des Museums, wird für Wechselausstellungen genutzt, die sich u.a. mit Poes Wirkung und seinem Weiterleben in der Populärkultur auseinandersetzen.
Im Innenhof zwischen den Gebäuden befindet sich ein Garten, dessen Gestaltung angeregt wurde von Poes Gedicht To One in Paradise. Hier finden regelmäßig Eheschließungen statt.
37.53212-77.426Koordinaten: 37° 31′ 56″ N, 77° 25′ 34″ W

Ostertag von Lustnau

Ostertag von Lustnau (um 1400) war ein württembergischer Adliger.
Ostertag von Lustnau saß 1409 im Schloss Pfäffingen. Er verkaufte dieses mit Gütern und Gülten für 1700 Gulden an Hans Truchseß von Höfingen. Dieser verschrieb sich wegen des Kaufgeldes dahin, dass er 400 Gulden sogleich bar bezahlte, die Ablösung einer Schuld mit 100 Gulden sogleich übernahm und an dem Rest 12 Jahre lang je auf Walpurgis 100 Gulden heimzahlen wollte.
Ostertag von Lustnau, sein Bruder Hans von Lustnau und Heinz von Hailfingen gerieten mit Burkhard von Hölnstein in Streit, nachdem dieser das Burg Roseck, das Dorf Jesingen und die Kelter unter der Hirsenhalde an das Kloster Bebenhausen verkauft hatte. Dabei ging es um die Kelter, die sie für ihr, von ihren Vätern ererbtes Eigentum hielten, während Burkhard sie als ein ablösbares Pfand derselben erklärte. Sie verkauften daher am 22. November 1412 dem Kloster für 50 Gulden ihre Rechte an dieser Kelter.
Ebenso am 22. November 1412 bestätigte er mit seinem Bruder Hans von Lustnau in einer weiteren Urkunde, dass die beiden Brüder die 2 Ohm Weingülten dieser Kelter an der Hirsenhalde dem Kloster Bebenhausen um die Ablösungssumme von 10 Rheinischen Gulden abgetreten haben.
Am 8. Januar 1422 bestätigte er, dass er an Stelle eines verstorbenen Verwandten Bürge geworden ist wegen 100 Gulden jährlichen Zinses aus Ofterdingen.
Am 20. Dezember 1450 bestätigten Hans und Ostertag von Lustnau dem Abt Wolf von Hirsau, dass das Höflein zu Häslach nach ihrem Tode an das Kloster Hirsau fallen sollte.

Parodia mammulosa

Parodia mammulosa
Parodia mammulosa ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parodia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton mammulosa ist das Diminutiv des lateinischen Wortes mamma, bedeutet ‚Warze‘ und verweist auf die warzigen Triebe der Art.

Parodia mammulosa wächst einzeln. Die glänzend hellgrünen bis dunkelgrünen, kugelförmigen bis kurz zylindrischen Triebe erreichen Wuchshöhen von bis zu 8 Zentimeter und Durchmesser von 5 bis 13 Zentimeter. Manchmal sind die Triebe nahezu vollständig von der ineinander verwobenen Bedornung verdeckt. Die 13 bis 24 senkrechten Rippen sind in deutliche, große auffällige spitze Höcker mit einem kinnartigen Vorsprung untergliedert. Die Areolen befinden sich zwischen den Höckern. Die ein bis vier (oder mehr) geraden und kräftigen Mitteldornen sind weiß bis grau oder braun. Sie weisen eine Länge von bis zu 2 Zentimeter (selten bis zu 4 Zentimeter) auf. Einer der Mitteldornen ist gelegentlich abgeflacht. Die Mitteldornen sind nicht leicht von den sechs bis 30 Randdornen zu unterscheiden. Die weißlichen Randdornen sind meist nadelig und 0,5 bis 1 Zentimeter lang.
Die hell- bis goldgelben Blüten, seltener sind sie hellrosafarben, erreichen Längen von 3,5 bis 5,5 Zentimeter. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind kurz und breit. Sie sind mit dichter Wolle und wenigen dunklen Borsten besetzt. Die Narbe ist purpurfarben. Die kugelförmigen und dünnwandigen Früchte sind bei Reife schlauchartig verlängert. Sie enthalten glockenförmige bis helmförmige, mattbaune Samen, die fein gehöckert sind und ein auffälliges, korkiges Hilum besitzen.
Parodia mammulosa ist im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul, in Uruguay und Argentinien verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Echinocactus mammulosus durch Charles Lemaire wurde 1838 veröffentlicht.. Nigel Paul Taylor stellte die Art 1987 in die Gattung Parodia. Weitere nomenklatorische Synonyme sind Malacocarpus mammulosus (Lem.) Britton & Rose (1922, unkorrekter Name ICBN-Artikel 11.4), Notocactus mammulosus (Lem.) A.Berger (1929) und Ritterocactus mammulosus (Lem.) Doweld (1999).
Es werden folgende Unterarten unterschieden:
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d.h. als nicht gefährdet geführt.

Altbessingen

50.0289.9787270Koordinaten: 50° 1′ 41″ N, 9° 58′ 43″ O
Lage von Altbessingen in Bayern
Altbessingen ist ein Ortsteil der Stadt Arnstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart.
Der Ort liegt etwa 6 km nördlich von Arnstein.
Die durch den Ort führende MSP 1 kreuzt westwärts die St 2294 und führt nach Sachserhof. Im Osten mündet sie kurz vor Schwebenried in die St 2433.
Die erste bekannte Erwähnung von Altbessingen erfolgte in einer Urkunde aus dem Jahr 804 als „Beinseggeswan“. Der Ortsname entwickelte sich zu „Beinsgesang“ (um 1317), im 16. Jahrhundert kam die Vorsilbe „Alt-“ dazu.
Der Ort entstand wahrscheinlich aus einer alemannischen Siedlung. Die im Gemeindewald befindlichen Hünengräber stammen aus der Zeit der Bandkeramik und der Hallstattzeit. Mittelalterlichen Ursprungs ist der Burgstall Altbessingen; von der Anlage ist heute lediglich ein Grab erhalten.
Altbessingen war immer Bestandteil des Zehntgericht Arnstein, Amt Trimberg und war den Würzburger Fürstbischöfen unterstellt.
Seit 1172 ist eine Pfarrei in Altbessingen nachgewiesen; im Jahr 1803 kamen die Filialen Gauaschach (bis 2000) und Neubessingen hinzu. Die jetzige Kirche entstand im Jahr 1614.
Am 1. Juli 1974 wurde Altbessingen im Rahmen der Gemeindegebietsreform zum Ortsteil von Arnstein.

Altbessingen | Arnstein | Binsbach | Binsfeld | Büchold | Dattensoll | Dürrhof | Ebenroth | Erlasee | Faustenbach | Gänheim | Halsheim | Heugrumbach | Marbach | Müdesheim | Neubessingen | Reuchelheim | Ruppertzaint | Sachserhof | Schwebenried