Horchheimer Torbefestigung

Die Horchheimer Torbefestigung war Teil der preußischen Festung Koblenz und gehörte zum System Niederehrenbreitstein. Sie wurde 1864–1867 zur Sicherung der Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke errichtet. Nach der teilweisen Schleifung 1927 und weiteren Umbauten an der Rheinbrücke Mitte der 1930er Jahre sind von der Torbefestigung im heutigen Koblenzer Stadtteil Pfaffendorf nur noch geringe Reste erhalten geblieben.

Nach dem Bau der Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke mit ihren Brückentürmen 1862–1864 sollte diese zusammen mit dem nördlich angrenzenden Ehrenbreitsteiner Hafen in die Befestigung von Koblenz mit einbezogen werden. Dazu entstand 1864–1867 an der neuen Rheinbrücke die Horchheimer Torbefestigung mit einer kasemattierten Batterie sowie zwischen dem Rheinufer und dem Werk Glockenberg eine Befestigungslinie mit krenelierter Mauer. Mit Verlängerung der rechten Rheinstrecke Richtung Köln erhielt die Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke 1869 eine Abzweigung nach Norden. Der Viadukt durchschnitt dabei die Horchheimer Torbefestigung.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste auch diese Anlage, wie auch die anderen Koblenzer Festungswerke, in Ausführung des Artikels 180 des Versailler Vertrags entfestigt werden. Die Zerstörungen waren jedoch vergleichsweise gering gehalten. Vorgesehen waren dazu lediglich die Kaponniere, eine Hohltraverse sowie die Eisenbahndurchfahrt samt Pulvermagazin 2. Für den Erhalt der restlichen Teile sprachen nach Auffassung des Koblenzer Entfestigungsamtes ästhetische Gründe, da man das Landschaftsbild in unmittelbarer Nähe zum Rhein erhalten wollte. Die Arbeiten an der Befestigung begannen am 19. April und wurden am 30. August 1927 fertig gemeldet. Erhalten blieben das Hauptgebäude samt Pferdestall, ein halbrunder Turm, der an die Gemeinde Pfaffendorf verpachtet war, der Eisenbahnviadukt, welches zu Lagerzwecken und als Wohnraum vermietet war, sowie die zwei Brückenpfeiler.

Da das Reich hier nur Nutzungsrechte wahrgenommen hatte, ging das Gelände 1930 zurück an die Reichsbahn. Der gesamte Bereich wurde 1935/36 im Zuge des Umbaus der Pfaffendorfer Brücke zur Straßenbrücke einer umfassenden Neugestaltung unterzogen, bei welcher die Reste größtenteils abgetragen wurden

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. Zum Teil fanden die dabei gewonnenen Bruchsteine beim Neubau des Brückenanschlusses wieder Verwendung. Erhalten blieben der Viadukt, die Verbindung zum Hafen sowie die Reste des Pulvermagazins 1, welche 1990 bei den Bauarbeiten für den Glockenbergtunnel am sogenannten Flaschenhals entdeckt wurden

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, aber aufgrund der stark angegriffenen Bausubstanz nicht erhalten werden konnten.

Am 1. Oktober 2008 wurde die von Norden zur Pfaffendorfer Brücke führende Rampe, die über den ehemaligen Eisenbahnviadukt führt, wegen akuter Einsturzgefahr für den Verkehr gesperrt. Nachdem die Schäden provisorisch repariert wurden, konnte dieser Bereich am 27. November 2009 wieder freigegeben werden. Da die Pfaffendorfer Brücke selbst auch Schäden aufweist, ist ein völliger Neubau der Rheinquerung für 2017 in Planung.

Die Horchheimer Torbefestigung setzte sich im Wesentlichen zusammen aus einer dreistöckigen kasemattierten Torbatterie, einer Verbindungsmauer samt Wachtturm (Rundturm) zum Hafen hin, zwei Pulvermagazinen sowie einer Kaponniere an der Verbindungslinie zum Werk Glockenberg. Der Anschluss an dieses Werk erfolgte mittels einer durch eine Schartenmauer gedeckten Treppenverbindung mit vorgelagertem Graben, der sogenannten Teufelstreppe. Etwa in der Mitte der Treppenanlage lag eine Grabenwehr. Die nördliche Trasse zur rechten Rheinstrecke verlief ab 1869 auf einem Viadukt durch die Befestigung hindurch.

Die Überreste der Horchheimer Torbefestigung sind ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz (DSchG) und in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Sie liegen in Koblenz-Pfaffendorf an der Pfaffendorfer Brücke.

Seit 2002 sind die Überreste der Horchheimer Torbefestigung Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Koordinaten:

Stadtbefestigung: Moselweißer Schanze | Stadtbefestigung Koblenz

System Oberehrenbreitstein: Feste Ehrenbreitstein | Fort Rheineck | Werk Pleitenberg

System Niederehrenbreitstein: Arzheimer Schanze | Horchheimer Torbefestigung | Stadtbefestigung Ehrenbreitstein | Werk Klausenberg

System Pfaffendorfer Höhe: Bienhornschanze | Fort Asterstein | Fort Rheinhell | Werk Glockenberg

System Alexander: Batterie Hübeling | Feste Kaiser Alexander | Fort Großfürst Konstantin | Moselbatterie | Schanze Großfürst Alexander

System Franz: Bubenheimer Flesche | Feste Kaiser Franz | Metternicher Schanze | Moselflesche&nbsp

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;| Neuendorfer Flesche | Rheinschanze | Rübenacher Schanze

Chilantaisaurus

Lebendrekonstruktion von Chilantaisaurus

Chilantaisaurus („Echse von Chilantai“) ist eine Gattung theropoden Dinosaurier (Theropoda) aus der Oberkreide, dessen Fossilien in der Dashuigou-Formation in der Inneren Mongolei (Volksrepublik China) gefunden wurden. Bislang konnte nur die Typusart C. tashuikouensis der Gattung zuverlässig zugeordnet werden. Chilantaisaurus lebte vor etwa 93 bis 89 Millionen Jahren im Turonium.

Chilantaisaurus war wie alle Theropoden ein zweibeiniger fleischfressender Dinosaurier. Er erreichte eine Länge von bis zu 11 Metern und eine Höhe von ca. 4 Metern. Das Gewicht betrug etwa 4 Tonnen

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. Ein besonderes Kennzeichen war eine ungewöhnlich verlängerte Klaue am ersten Finger der Hand

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. Die phylogenetische Position von Chilantaisaurus ist unsicher: Hu (1964) und Harris (1998a) ordneten ihn den Allosauriden zu, Kurzanov (1989) und Molnar et al. (1990) vermuteten eine systematische Stellung zwischen Allosaurus und den Tyrannosauriden und Sereno et al. (1994) stellten diese Gattung in die Spinosauroidea.

Er teilte seinen Lebensraum mit weiteren Raubdinosauriern wie Shaochilong und dem herbivoren Gobisaurus.

Siehe auch: Jartai Yanchi (Jilantai yanchi)

Kunio Hatoyama

Kunio Hatoyama (jap. 鳩山 邦夫 Hatoyama Kunio; * 13. September 1948 in der Präfektur Tokio; † 21. Juni 2016 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister.

Hatoyama war Absolvent der Universität Tokyo und seit 1976 mit Ausnahme der Jahre 1979 bis 1980 und 1999 bis 2000 Abgeordneter im Shūgiin, zuerst für den Dreimandatswahlkreis Tokio 8, nach der Wahlrechtsreform zunächst im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 2. Er gehörte zunächst der regierenden LDP an, der er nach seiner zweiten Wahl ins Parlament 1980 beitrat. Innerhalb der Partei gehörte er zur Tsushima-Faktion. Allerdings hatte er 1993 die Partei verlassen und war gemeinsam mit seinem Bruder Yukio an der Gründung der Demokratischen Partei Japans (DPJ) 1996 beteiligt. 1999 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder und kandidierte für die Nachfolge von Yukio Aoshima bei der Gouverneurswahl in Tokio, unterlag aber klar Shintarō Ishihara. Während sein Bruder zwischen 1999 und 2002 Vorsitzender der DPJ war, verließ Kunio Hatoyama die Partei im Jahre 2000 und kehrte in die LDP zurück mcm taschen sale. Für diese wechselte er bei der Wahl 2003 in den 18. Wahlkreis im Westen der Präfektur, unterlag aber klar DPJ-Mitgründer Naoto Kan und wurde nur über den Verhältniswahlblock wiedergewählt. Seit der Wahl 2005 kandidierte Hatoyama im 6. Wahlkreis Fukuoka, nicht mehr in Tokio.

Von 1991 bis 1992 war Hatoyama Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Nach seinem Parteiaustritt wurde er 1994 Arbeitsminister im Kabinett Hata für die Fraktion Kaikaku no Kai (改革の会, „Reformversammlung“). Zurück in der LDP ernannte ihn Shinzō Abe im August 2007 kurz vor seinem Rücktritt zum Justizminister. Bei der Kabinettsumbildung im August 2008 wurde er von Premierminister Yasuo Fukuda durch Okiharu Yasuoka ersetzt.

In seiner Amtszeit als Justizminister autorisierte Hatoyama 13 Erhängungen und damit die meisten Hinrichtungen durch einen einzelnen Minister seit der vierjährigen Nichtanwendung der Todesstrafe zwischen 1989 und 1993.

Im September 2008 berief ihn Premierminister Tarō Asō als Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in sein erstes Kabinett. Im Streit um eine mögliche Neubesetzung des Vorstands der privatrechtlichen JP Group, die sich noch in Staatsbesitz befindet, trat Hatoyama am 12. Juni 2009 zurück

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. Hatoyama galt als wichtiger innerparteilicher Verbündeter Asōs. Einen Übertritt zur Demokratischen Partei

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, die seit Mai 2009 wieder unter Vorsitz seines Bruders Yukio steht, lehnte er ab, schloss jedoch einen Austritt aus der LDP nicht aus.

2009 wurde im Zusammenhang mit dem Spendenskandal um seinen Bruder Yukio bekannt, dass Kunio Hatoyama zwischen 2003 und 2008 wie sein Bruder Milliardensummen von seiner Mutter erhalten hatte.

Im März 2010 verließ Hatoyama die LDP. Eine Zusammenarbeit mit seinem Bruder Yukio schloss er aus, dessen Regierung er als „sozialistisch“ kritisierte. Er kündigte die Gründung einer neuen Partei an, für die er die LDP-Politiker Kaoru Yosano und Yōichi Masuzoe gewinnen wollte, blieb aber während der Parteiumbildungen bis 2012 parteilos.

Nach der Shūgiin-Wahl 2012 kehrte Hatoyama Ende Dezember 2012 in die LDP zurück. Hatoyama stand, wie Premier Abe und weitere Kabinett-und LDP-Parteimitglieder, der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.

Hatoyamas Großvater Hatoyama Ichirō war zwischen 1954 und 1956 Premierminister von Japan und Gründungsvorsitzender der LDP. Sein Urgroßvater Hatoyama Kazuo war bereits Abgeordneter und Präsident des Shūgiin. Kunio Hatoyamas Vater Hatoyama Iichirō war von 1976 bis 1977 japanischer Außenminister und ebenfalls LDP-Mitglied, seine Mutter ist eine Tochter des Bridgestone-Gründers Ishibashi Shōjirō. Seine halbaustralische Ehefrau Emily Takami ist ein ehemaliges Model; ihr älterer Sohn Tarō war von 2003 bis 2005 Abgeordneter des Tokioter Präfekturparlaments für die langjährige Familienheimat Bunkyō und bewarb sich bei der Sangiin-Wahl 2010 als Kandidat der Shintō Kaikaku für ein nationales Mandat, der jüngere Sohn Jirō ist seit 2013 Bürgermeister der Stadt Ōkawa in Kunios (neuerem) Abgeordnetenwahlkreis in Fukuoka.

Liste der Kulturgüter in Löhningen

Die Liste der Kulturgüter in Löhningen enthält alle Objekte in der Gemeinde Löhningen im Kanton Schaffhausen, die gemäss der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 1966 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten sowie der Verordnung vom 17. Oktober 1984 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten unter Schutz stehen.

Objekte der Kategorie A sind im Gemeindegebiet nicht ausgewiesen

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, Objekte der Kategorie B sind vollständig in der Liste enthalten, Objekte der Kategorie C fehlen zurzeit (Stand: 1. Januar 2016).

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Der Inhalt der Tabelle ist absteigend nach der Kulturgüterkategorie und innerhalb dieser alphabetisch sortiert.

Bargen | Beggingen | Beringen | Buch | Buchberg | Büttenhardt * | Dörflingen | Gächlingen | Hallau | Hemishofen | Lohn | Löhningen | Merishausen | Neuhausen am Rheinfall | Neunkirch | Oberhallau | Ramsen | Rüdlingen | Schaffhausen | Schleitheim | Siblingen | Stein am Rhein | Stetten | Thayngen | Trasadingen | Wilchingen

* diese Gemeinde besitzt keine Objekte der Kategorien A oder B, kann aber (z. Zt. nicht dokumentierte) C-Objekte besitzen

Karl Holl (Theologe)

Karl Holl (* 15. Mai 1866 in Tübingen; † 23. Mai 1926 in Berlin) war Professor für Theologie und Kirchengeschichte in Tübingen und Berlin und gilt als bedeutender Kirchenhistoriker.

Karl Holl studierte Philosophie und Evangelische Theologie am Tübinger Stift. Dort schloss er sich auch der Studentenverbindung Normannia an. Während seines kurzen Vikariats in Württemberg promovierte er zum Dr. phil. und wurde 1891 Repetent am Tübinger Stift. Seit 1894 auf Betreiben Adolf von Harnacks als wissenschaftliche Hilfskraft bei der preußischen Akademie der Wissenschaften tätig, habilitierte er sich 1896 an der Berliner Theologischen Fakultät. 1901 wurde er außerordentlicher Professor für Kirchengeschichte in Tübingen

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, ab 1906 war er ordentlicher Professor in Berlin an der Friedrich-Wilhelms-Universität. Am 17. Dezember 1914 wurde er ferner als ordentliches Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen

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. Er war zudem von 1912 bis 1926 Ephorus des evangelisch-theologischen Konvikts Johanneum in Berlin. Mit Hans Lietzmann begründete er die noch heute erscheinende Reihe Arbeiten zur Kirchengeschichte. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Zu Holls Schülern gehörte Dietrich Bonhoeffer.

Karl Holls theologische Entwicklung ist geprägt von der „Tübinger Schule“ genannten Denkrichtung Ferdinand Christian Baurs

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. Er veröffentlichte zahlreiche Untersuchungen über Martin Luther, denen bis heute grundlegende Bedeutung beigemessen wird. Holls Beiträge interpretieren das lutherische Religions- und Gottesverständnis als „Gewissensreligion“ und lösten eine „Luther-Renaissance“ aus. Er stellte die sogenannte Rechtfertigungslehre wieder in den Mittelpunkt der Theologie.

Theodor Hämmerle

Theodor Hämmerle (* 26. Januar 1859 in Dornbirn, Vorarlberg

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; † 15. Februar 1930 in Wien) war ein österreichischer Textilindustrieller und Mäzen.

Theodor war der dritte Sohn des Industriellen Franz Martin Hämmerle (1815–1878). Er ging in Innsbruck auf die Oberrealschule, studierte an mehreren Hochschulen und kam schließlich nach Wien, um die dortige Firmenniederlassung des Vorarlberger Unternehmens F. M. Hämmerle zu leiten.

Seine private Liebe galt dem Sport (er war einer der besten Ruderer Österreichs) und der Musik. In beiden Bereichen war er als Mäzen tätig. So gründete er die Dornbirner Musikschule und war Mitbegründer des Wiener Konzertvereins und dessen Orchesters. Auch die Konzerthausgesellschaft geht auf ihn zurück, deren Vorstandsmitglied er war. Weiters stiftete Hämmerle mehrere Stipendien und ließ die Messe in d-moll von Anton Bruckner auf seine Kosten drucken. In seiner Wohnung am Franz-Josefs-Kai 53 veranstaltete er mehr als 700 musikalische Quartettabende. Er besaß auch eine umfangreiche Sammlung wertvoller Musikinstrumente von deutschen und Wiener Meistern.

Theodor Hämmerle ist auf dem Grinzinger Friedhof (Gruppe 14, Nummer 8) bestattet. Die Hämmerlegasse in Wien-Favoriten wurde 1956 nach ihm benannt.

Vizzola Ticino

Vizzola Ticino ist eine Gemeinde mit 566 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Varese (Lombardei) in Italien.

Vizzola Ticino liegt südwestlich der Stadt Varese am Fluss Ticino.

Die Nachbargemeinden von Vizzola Ticino sind Ferno, Lonate Pozzolo, Marano Ticino (NO), Oleggio (NO), Pombia (NO) und Somma Lombardo.

Agra | Albizzate | Angera | Arcisate | Arsago Seprio | Azzate | Azzio | Barasso | Bardello | Bedero Valcuvia | Besano | Besnate | Besozzo | Biandronno | Bisuschio | Bodio Lomnago | Brebbia | Bregano | Brenta | Brezzo di Bedero | Brinzio | Brissago-Valtravaglia | Brunello | Brusimpiano | Buguggiate | Busto Arsizio | Cadegliano-Viconago | Cadrezzate | Cairate | Cantello | Caravate | Cardano al Campo | Carnago | Caronno Pertusella | Caronno Varesino | Casale Litta | Casalzuigno | Casciago | Casorate Sempione | Cassano Magnago | Cassano Valcuvia | Castellanza&nbsp

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;| Castello Cabiaglio | Castelseprio | Castelveccana | Castiglione Olona | Castronno | Cavaria con Premezzo | Cazzago Brabbia | Cislago | Cittiglio | Clivio | Cocquio Trevisago | Comabbio | Comerio | Cremenaga | Crosio della Valle | Cuasso al Monte | Cugliate-Fabiasco | Cunardo | Curiglia con Monteviasco | Cuveglio | Cuvio | Daverio | Dumenza | Duno | Fagnano Olona | Ferno | Ferrera di Varese | Gallarate | Galliate Lombardo | Gavirate | Gazzada Schianno | Gemonio | Gerenzano | Germignaga | Golasecca | Gorla Maggiore | Gorla Minore | Gornate-Olona | Grantola | Inarzo | Induno Olona | Ispra | Jerago con Orago | Lavena Ponte Tresa | Laveno-Mombello | Leggiuno | Lonate Ceppino | Lonate Pozzolo | Lozza | Luino | Luvinate | Maccagno con Pino e Veddasca | Malgesso | Malnate | Marchirolo | Marnate | Marzio | Masciago Primo | Mercallo | Mesenzana | Montegrino Valtravaglia | Monvalle | Morazzone | Mornago | Oggiona con Santo Stefano | Olgiate Olona | Origgio | Orino | Osmate | Porto Ceresio | Porto Valtravaglia | Rancio Valcuvia | Ranco | Saltrio | Samarate | Sangiano | Saronno | Sesto Calende | Solbiate Arno | Solbiate Olona | Somma Lombardo | Sumirago | Taino | Ternate | Tradate | Travedona-Monate | Tronzano Lago Maggiore | Uboldo | Valganna | Varano Borghi | Varese | Vedano Olona | Venegono Inferiore | Venegono Superiore | Vergiate | Viggiù | Vizzola Ticino

Annemarie Hübner

Cäcilie Margarete Annemarie Hübner (* 25. Dezember 1908 in Genthin; † 7. Januar 1996 in Hamburg) war eine deutsche Germanistin und Niederlandistin.

Annemarie Hübner war die Tochter von Hermann Carl August Hübner. Ihr Vater lehrte als Direktor an einem Reformgymnasium in Elmshorn, wo Annemarie Hübner die ersten Lebensjahre verbrachte. Nach dem Abitur 1928 in Elmshorn studierte sie Germanistik, Anglistik, Philosophie und Psychologie an der Universität Hamburg. Sie legte dabei früh einen Schwerpunkt auf die niederdeutsche Philologie, die von Conrad Borchling und Agathe Lasch gelehrt wurde. Zu Studienzeiten arbeitete Hübner bei den Wörterbucharchiven des Germanischen Seminars. Ihre Dissertation von 1938

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, die Hans Teske annahm, befasste sich mit „Studien zur Sprachform des frühen Hamburger Hochdeutsch“. Die Arbeit, die methodisch Agathe Laschs Studien zur Sprachgeschichte Berlins anknüpfte, wurde aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs nie gedruckt. Hübner verlor bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nicht den Kontakt zu der von ihr verehrten Agathe Lasch, die unmittelbar nach der Machtergreifung die Hamburger Universität verlassen musste.

Ab 1940 arbeitete Hübner, anfangs unbesoldet, als wissenschaftliche Hilfsarbeiterin am Mittelniederdeutschen Wörterbucharchiv. Zudem lehrte sie in den folgenden Jahren am Germanischen Seminar. Ihre Übungen beschäftigten sich mit der gotischen, altsächsischen, mittelhochdeutschen, frühneuhochdeutschen und mittelniederländischen Sprache. Von 1943 bis 1948 arbeitete sie vertretungsweise als Assistentin des Seminars. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs trat sie, wie andere Wissenschaftlerinnen, von ihrer Stelle zurück, damit diese von aus dem Krieg zurückgekehrten Kollegen besetzt werden konnten.

Hübner lehrte nun Niederländisch und beteiligte sich ab 1951 an der Erstellung des Mittelniederdeutschen Handwörterbuchs unter Leitung von Gerhard Cordes. 1956 bekam Hübner eine Festanstellung als Lektorin für Niederländische Sprache und Afrikaans und lehrte bis zur Pensionierung 1976 an der Hamburger Universität. Auch im Ruhestand nahm sie bis in die letzten Lebensjahre oftmals unbezahlte Lehraufträge war. An der Hamburger Universität richtete sie während ihrer Dienstzeit ein ständiges mittelniederländisches Proseminar ein und thematisierte in ihren Kursen auch Fragestellungen der Kunst- und Literaturgeschichte

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. Von 1958 bis 1972 war Hübner Vorstandsmitglied der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft in Hamburg, die Schülern zu Sprachreisen und Studienaufenthalte in den Niederlanden verhalf.

1959 erstellte Hübner im Auftrag des Lübecker Landgerichts ein vergleichendes Gutachten zur Echtheit der Quellen der deutschsprachigen Übersetzung des Tagebuchs der Anne Frank. Das Niederländische Institut für Kriegsdokumentation bestätigte Hübners Einschätzung später im Rahmen einer umfangreichen Studie.

Annemarie Hübner widmete sich hauptsächlich dem Mittelniederdeutschen Handwörterbuch, für das sie zahlreiche Artikel bearbeitete. Von 1956 bis 1974 war sie verantwortlich für sieben Lieferungen des Wörterbuchs

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. Fünf der Lieferungen gehören zum von Hübner begonnenen dritten Band, der mit dem Buchstaben „S“ beginnt. Darüber hinaus schrieb Hübner Aufsätze, die sich mit der niederdeutschen Sprachgeschichte befassten. Sie gestaltete Lehrwerke mit, die im Langenscheidt-Verlag erschienen und betätigte sich als Übersetzerin einiger niederländischer Sach- und Jugendbücher. Später befasste sich Hübner mit Neufassungen wichtiger Quellen zur Geschichte der norddeutschen Kirchen in der Frühen Neuzeit.

Annemarie Hübner war seit 1961 auswärtiges Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften und seit 1963 der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften. Beide Mitgliedschaften sprechen für hohe Anerkennung von Hübners Leistungen außerhalb Deutschlands.

Jan Jastram

Jan Jastram (* 18. Oktober 1958 in Rostock) ist ein deutscher Bildhauer.

Jastram wurde 1958 als Sohn der Graphikerin Inge Jastram und des Bildhauers Jo Jastram geboren. Er studierte nach dem Abitur in Dresden Architektur

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, arbeitete nach dem Abbruch des Studiums zunächst als Former in der Werkstatt seines Vaters und lernte sodann Tischler und Drechsler. 1984 nahm er ein Studium als Holzbildhauer an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg bei Hans Brockhage auf. Seit 1987 ist er freischaffender Bildhauer

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. Er stellt seine Objekte zumeist von freier Hand mit der Motorsäge aus Holz her.

Einige seiner Werke befinden sich im Besitz des staatlichen Museums in Schwerin und der Kunsthalle in Rostock mcm taschen sale. Im öffentlichen Raum ist sein Ensemble Offene Stelen vor dem Landgericht Lübeck und seine Bronzeskulptur Familie vor der Landeszentralbank Neubrandenburg zu sehen. Jan Jastram erhielt 1997 den Caspar-David-Friedrich-Förderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern und 1998 den Karl-Heinz-Goedtke-Gedächtnispreis des Herzogtums Lauenburg.

World Organization of the Scout Movement

Die World Organization of the Scout Movement (WOSM) ist eine Weltpfadfinderorganisation, der momentan mehr als 36 Millionen Pfadfinder in 160 Ländern angehören. Damit ist die WOSM die zweitgrößte Kinder- und Jugendorganisation der Welt. Sie hat auch einen Sitz im Weltkomitee von ISGF/AISG (International Scout and Guide Fellowship), dem Weltverband der Altpfadfinder.

Die WOSM ging aus dem 1920 gegründeten Boy Scouts International Bureau hervor.

Die silberne Lilie auf violettem Grund ist das gemeinsame Zeichen aller Pfadfinder, deren Verbände der WOSM angehören. Das die Lilie umgebende Seil mit dem Weberknoten symbolisiert den Zusammenhalt aller Pfadfinder rings um den Erdball.

Mitgliedsverbände im deutschsprachigen Raum sind:

Die World Organization of the Scout Movement ist in sechs Regionen gegliedert:

In der Satzung der WOSM sind die Regionen als freiwillige Zusammenschlüsse der in der jeweiligen Region arbeitenden Pfadfinderverbände vorgesehen. Obwohl also kein Zwang zur Mitarbeit in der entsprechenden Region besteht, haben sich alle Vollmitglieder der WOSM der jeweils zuständigen Region angeschlossen. Zusätzlich gibt es in einigen Regionen assoziierte Mitglieder, die – aus unterschiedlichen Gründen – eine Vollmitgliedschaft nicht erreichen können

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. Dazu gehören beispielsweise die weitgehend selbständigen Überseegruppen der französischen und britischen Pfadfinder.

Die WOSM unterhält ein Weltzentrum in der Schweiz: das 1923 errichtete Kandersteg International Scout Center (KISC). Der Hauptsitz der Verwaltung der WOSM ist das Zentralbüro des World Scout Bureau in Genf.